Saison 2014/2015 – Stadiontour, Teil 12.1 – Wien

Der ursprüngliche Plan klang so schön: Um 10.30 Uhr in Wien landen, danach in Ruhe im Hotel einchecken, an einem schönen Wintertag ein paar Stunden in der Stadt umschauen, ein spannendes Fußballspiel ansehen, abends durch die Gassen schlendern – und am nächsten Morgen zurückfliegen.

Tja, um 8.50 Uhr sollte es am Samstag losgehen. Doch dann wurde es weiß. Sehr weiß. (Foto: twitter.com/AndiErnst)

Tja, um 8.50 Uhr sollte es am Samstag losgehen. Doch dann wurde es weiß. Sehr weiß. (Foto: twitter.com/AndiErnst)

Und dann?

Drei Minuten vor Check-in-Schluss hab ich’s zum Flughafen Düsseldorf geschafft. Stress! Sitze rechtzeitig im Flieger, um 8.50 Uhr soll’s losgehen. Um 8.45 Uhr knapp sieben Stunden vor dem Anpfiff, krächzt es durch die Lautsprecher: „Hier spricht ihr Kapitän. Aufgrund des starken Schneefalls wurde der Flughafen gesperrt.“ Ich erspare Euch die Details, aber nach 3:15 Stunden voller Wortgefechte, verärgerter Passagiere und quälender Langeweile schleicht der Flieger um kurz nach 12 Uhr aufs Rollfeld und hebt um 12.25 Uhr endlich ab. War wohl nichts mit der Sightseeing-Tour durch Wien.

Landung um 13.50 Uhr, Gepäck gefunden um 14.05 Uhr, ins Taxi gestiegen um 14.10 Uhr. 35 Euro bis zum Ernst-Happel-Stadion. Suche die „Pressekassa“, finde die „Pressekassa“; olé. Suche die Aufstellung, finde die Aufstellung. Suche meinen Sitzplatz, finde ihn. Perfekt! Zum Anpfiff da! Durchgeschwitzt!

Schalke verliert die Generalprobe mit 1:2, ich bin der einzige deutsche Journalist vor Ort, wow, dass ich das auch mal erleben darf. Um 18.30 Uhr ist die aktuelle Arbeit im Stadion beendet, ich fahre mit der U-Bahn Richtung „Rathaus“, checke im Viele-Sterne-Hotel „The Levante Parliament“ ein, beziehe ein nobles Zimmer. Kann ich jetzt endlich durch Wien schlendern? Ich schaue raus und stelle fest: Es regnet. Und das nicht nur ein paar Tropfen. Es schüttet, schüttet, schüttet. Scheiße, scheiße, scheiße. Ich gebe auf. Noch ein echtes Wiener Schnitzel im Hotel-Restaurant, das „Dschungelcamp“ bei RTL und die Planung des Sonntages – ein schräger Tag in Wien, Sightseeing muss ich verschieben.

Mein erstes Mal im Ernst-Happel-Stadion in Wien! (Foto: twitter.com/AndiErnst)

Mein erstes Mal im Ernst-Happel-Stadion in Wien! (Foto: twitter.com/AndiErnst)

Am Sonntag geht’s um 7 Uhr raus aus dem Bett, mit U- und S-Bahn durch die Stadt, zwei Minuten vor dem Check-in-Schluss zum Schalter (olé!) – und pünktlich von 12 bis 13.30 Uhr mit Air Berlin zurück nach Düsseldorf. Mein Tagesplan: 100 Zeilen für den WAZ-Hauptsport, eine komplette Seite (!) für die WAZ Gelsenkirchen und noch einmal 100 Zeilen für die Di.-Ausgabe der WAZ GE. Puuh!

Diese Texte entstanden nach dem Spiel in Wien am Samstag (24. Januar) und Sonntag (25. Januar). Meine Tweets findet Ihr hier, wenn Ihr bis zum „24Jan“ oder „25Jan“ scrollt:

Den Online-Spielbericht („Peinliches 1:2 in Wien – Schalkes Generalprobe missglückt“), geschickt am Samstag (24. Januar) zum Schlusspfiff an die Redaktionen von WAZ.de und RevierSport.de, findet Ihr hier.

Die exklusiven Online-Stimmen für WAZ.de und RevierSport.de („Schalke-Manager Heldt schimpft: ,Da ist noch Luft nach oben'“) habe ich hier für Euch am Samstag zusammengestellt. Hier könnt Ihr sie bei RevierSport.de finden. Im Angebot: Roberto Di Matteo, Horst Heldt, Christian Fuchs und Benedikt Höwedes.

Für RevierSport.de und die Außenspalten der WAZ Gelsenkirchen schrieb ich ein paar „Splitter“, zu finden bei RevierSport.de hier („Entwarnung bei Huntelaar – Santana-Verkauf möglich“).

Am Sonntag (25. Januar) verfasste ich im Flieger den 100-Zeiler für die Mantelsport-Teile der vier NRW-Titel WAZ, NRZ, WR und WP. Die Print-Überschrift: „Zwischen Entspannung und Enttäuschung“, die Online-Überschrift hier: „Kurz vor dem Liga-Start ist die Schalker Mängelliste lang“.

Ein echtes Wiener Schnitzel. Kultur gibt's beim nächsten Mal. (Foto: twitter.com/AndiErnst)

Ein echtes Wiener Schnitzel. Kultur gibt's beim nächsten Mal. (Foto: twitter.com/AndiErnst)

Um Christian Fuchs, der in seinem „Heimspiel“ im Ernst-Happel-Stadion ein Tor erzielte, ging es hier im Lokalsport-Aufmacher („Warum sich Schalkes Fuchs trotz der Testspiel-Pleite freute“).

Wie sich Matija Nastasic in seinem ersten 90-Minuten-Einsatz schlug, habe ich hier für Euch zusammengefasst („Nastasic ist schon nach zehn Tagen bei Schalke 04 gesetzt“). Dieser Text erschien ebenfalls im Lokalsport Gelsenkirchen.

In der WAZ-GE-Ausgabe am Dienstag (27. Januar) erschien ein weiterer Text von mir – diesmal geht’s hier um eine taktische Analyse („Wie Schalke-Kapitän Höwedes von Nastasic profitiert“).

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