Helau: Mein 1111. Spiel als Fußball-Reporter – 10. September 2017

An Tagen wie diesen verflucht mich meine Familie. Sie dauern 15 Stunden, beginnen nach dem gemeinsamen Frühstück mit Sport – und enden mitten in der Nacht mit Sport. Konkret an diesem Sonntag: Um 10 Uhr ging’s nach Essen in die FUNKE-Sport-Redaktion zum Früh- und Tagdienst – inklusive eines sehr nervenaufreibenden Spiels des VfL Bochum in Darmstadt. Um 16.45 Uhr stieg ich ins Auto und fuhr nach Gelsenkirchen zum Schalke-Spiel gegen Stuttgart – und nach getaner Arbeit und einer schnellen Rückfahrt über die A2 nach Mülheim begann um 22.30 Uhr das Seahawks-Spiel bei den Green Bay Packers; Game Pass inklusive. Um kurz vor zwei Uhr sank ich dann ins Bett – Sport-Kater am nächsten Morgen einkalkuliert.

Meine Aufgabe auf Schalke beschränkte sich auf die Ereignisse vor und während des Spiels. Deshalb entstanden zwei Texte. Zunächst dieser viel diskutierte Text über Plakat-Kritik an Sportvorstand Christian Heidel. Und der Text – publiziert auf WAZ.de, reviersport.de und DerWesten – beginnt so: „Schalkes Sportvorstand Christian Heidel musste sich vor dem Anpfiff des Bundesligaspiels der Königsblauen gegen den VfB Stuttgart Kritik der Ultras gefallen lassen. Der einflussreiche Fanklub präsentierte in der Nordkurve gleich drei Plakate, die sich gegen die Einkaufspolitik Heidels richten.“

Außerdem publizierte ich ein kurzes Stück über den Abschied von Atsuto Uchida. Zu diesem Text geht es hier. Dieser Text endet so: „Besonders emotional wurde es, als Tönnies ein paar Worte an Uchida richtete: „Wir Schalker sind wahnsinnig stolz auf Dich!“ Auch Uchida selbst sprach zu den Fans und beendete seine vom Blatt abgelesene Rede mit einem „Glückauf“.“

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Dieser Verein macht mich wahnsinnig – Bochum am 27. August 2017

Das dritte Spiel in der aktuellen Saison – und zum dritten Mal führt mich die Reise zu einem Spiel des VfL Bochum. Mein Auftrag: den digitalen Spielbericht zum Schlusspfiff zu schreiben – zwischen 3000 und 3500 Zeichen sollte der umfassen.

Das geht dann so: Vor dem Anpfiff entsteht ein Absatz mit den Änderungen beider Trainer – personell und taktisch. In der ersten Hälfte lasse ich dann meine Tastatur in Ruhe und schaue Fußball. In der Pause verzichte ich auf Kaffee und Kuchen – ich fasse die erste Hälfte in zwei möglichst neutralen Absätzen zusammen, sollten Spiel oder Verlauf ausgeglichen sein. In der zweiten Hälfte schaue ich dann wieder 20 Minuten Fußball, bevor es an den Feinschliff geht. Das ist immer besonders heikel – mit einem Auge aufs Spielfeld schauen, mit dem anderen auf die Tastatur. Und dann soll der Text auch noch lesbar sein.

Rund um die 85. Minute geht dann die erste Version an die Redaktion – in der Hoffnung, es passiert nichts mehr. Diesmal passierte schon etwas. In der 89. Minute. Gut für den VfL, eher semi für den aktuell berichtenden Journalisten.

Das Werk, das dabei entstand, findet Ihr hier – okay, etwas länger als 3500 Zeichen. Online kann das mal passieren.

Nach dem Spiel sammelte ich noch ein paar Stimmen – und die stehen hier.

 

Gut gemacht, Lukas #Hinterseer. #fußball #vflbochum #bocsgd #ruhrgebiet #bochum #ruhrpottlove #2bundesliga #dresden

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Auf der Alm zu Gast – 2. Spieltag der Saison 2017/2018

Geplant war diese Tour eigentlich nicht. Ich hatte mich auf einen TV-Abend zu Hause eingestellt, mit ner Flasche Warsteiner Radler (alkoholfrei natürlich) in der Hand und einer Pizza Speciale auf dem Teller. Durch mehrere glückliche Umstände kam ich aber in den Genuss einer Akkreditierung, hatte eine Mitfahrgelegenheit bei unserem VfL-Reporter Dominik Hamers – und so ging es ab 17.45 Uhr über die A2 Richtung Bielefeld.

Pressekonferenz in Bielefeld mit VfL-Trainer Ismail Atalan (l.) und Arminia-Trainer Jeff Saibene (r.).

Pressekonferenz in Bielefeld mit VfL-Trainer Ismail Atalan (l.) und Arminia-Trainer Jeff Saibene (r.).

Es wurde ein vergnüglicher Fußball-Abend – mal abgesehen vom Fußballspiel zwischen 20.30 und 22.05 Uhr. Trotz Feld- und Torschussstatistik-Überlegenheit verlor der VfL mit 0:2, ich verteilte dementsprechende Noten – und wurde danach offenbar auch im Mannschaftskreis dafür heftig kritisiert.

Hier sind meine Noten, die Begründungen dazu findet Ihr hier: Riemann 5 – Soares 2,5 – Hoogland 5 – Bastians 4 – Leitsch 4 – Saglam 4 – Losilla 4 – Stöger 4,5 – Kruse 5 – Hinterseer 5 – Wurtz 5 – Eisfeld (eingewechselt) 4

Was Trainer Ismail Atalan und Sportvorstand Christian Hochstätter nach dem Spiel sagte, habe ich hier zusammengefasst.

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Twenty years Placebo – Bochum, Zeltfestival, 18. August 2017

Ein Abend, den meine Frau und ich nie vergessen werden. Da war dieser Moment, als wir draußen vor dem Zelt standen und die ersten Momente von „Every me every you“ eingespielt wurden und wir dachten, Placebo ständen schon auf der Bühne. Da war dieser Moment, als ich den letzten Schluck Fiege alkoholfrei in mich hineinkippte, um dann festzustellen, dass „Every me every you“ vom Band eingespielt wurde. Da war dieser Moment, als die Band die Bühne betrat. Da war dieser Moment, als die ersten Gitarrenklänge von „Pure Morning“ ertönten. Da waren diese zwei Stunden Konzert mit so vielen Momenten. Da war dieser Moment, als der große Platzregen begann und wir zum Auto liefen. Da war dieser Moment, als wir Auto noch einmal „Pure Morning“ anspielten.

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Wieder einmal Moderator in Mülheim

ModeratorZum 14. Mal durfte ich in diesem Winter die Mülheimer Hallenfußball-Stadtmeisterschaft moderieren – und zum 14. Mal war es ein ganz großer Genuss. Nach drei anstrengenden Tagen setzte sich der ranghöchste Mülheimer Klub, Landesligist VfB Speldorf, verdient durch – und von mir entstand bei der Siegerehrung dieses Bild, das mir in meiner Redaktion Hohn und Spott einbrachte, da es die Kollegen doch sehr an die Junior-Version von Tony Marshall erinnert. Frechheit!

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