Zwei Tage vor dem königsblauen Spiel in Köln

Samstag! Fußball! Köln! Schalke! Vorfreude! Am Donnerstag besuchte ich die Schalker Abschluss-Pressekonferenz und fasste die Aussagen von Huub Stevens und Horst Heldt so zusammen (“Schalke-Trainer Stevens sorgt sich um Raúl”)

Spät am Abend habe ich noch ein paar Zitate von Felix Magath über Hans Sarpei aufgeschnappt und daraus diesen Text zusammengebaut (“Magath kontert Kritik von Schalkes Hans Sarpei”).

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Hallensprecher in Mülheim – nächster Teil

Heeren – Essen – Mönchengladbach – Essen – Heeren – Witten – Gelsenkirchen – Essen – Heeren – Essen – Mülheim – Essen – Heeren. Ja, doch, mein Programm am vergangenen Wochenende war nicht schlecht…

Ausführlich? Freitag: erst Innendienst in der Redaktion, dann zum Spiel Borussia Mönchengladbach-Bayern München, zurück in Heeren-Werve um 2.25 Uhr. Samstag: früh am Morgen zu einem privaten Termin nach Witten, dann zum Spiel Schalke 04-VfB Stuttgart, im Presseraum vor dem Spiel zwei Gladbach-Texte schreiben, danach zum Spätdienst in Essen fahren, zurück in Heeren-Werve weit nach Mitternacht. Sonntag: siehe unten, danach Spätdienst in Essen …

“Siehe unten” folgt jetzt: Am Sonntag, 22. Januar, moderierte ich zum zehnten Mal die Endrunde bei einer Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in Mülheim. Vor 1200 Zuschauern in der RWE-Halle gewann der haushohe Favorit, nämlich der NRW-Ligist VfB Speldorf (im Finale mit 2:1 gegen Landesligist TuS Union 09). Anspannung von 14.30 bis 19.45 Uhr, aber: Hat ne Menge Spaß gemacht, mal wieder alte Bekannte und Kreisliga-Fußball zu sehen. Zurück zu den … Ihr wisst schon.

Zu den Links:

  • Der Mülheimer WAZ-Text zur Endrunde steht hier.
  • Die Fotostrecke der Mülheimer WAZ mit 91 Bildern könnt Ihr Euch hier ansehen.
  • Ein paar einleitende Worte zur Mülheimer Meisterschaft könnt Ihr hier finden.
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Gelungener Rückrundenauftakt

Was für ein Nachmittag… Um 13.35 Uhr betrat ich am Samstag, 21. Januar, den Presseraum des FC Schalke 04 und musste noch zwei Texte über das Spiel am Abend zuvor – Gladbach gegen Bayern – schreiben. Und dann unmittelbar auf das nächste Spiel umzuschalten, hui, schwierige Sache.

Jedenfalls war das 900. Fußballspiel, über das ich berichten durfte, das Bundesligaspiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem VfB Stuttgart (3:1) – und zwar für DerWesten und die WAZ-Lokalredaktion Gelsenkirchen.

Die Einzelkritik (“Schalkes Papadopoulos mit herausragender Leistung”) könnt Ihr hier finden. Ich schickte den Text mit dem Schlusspfiff an die Online-Redaktion. Eine geglättete und gekürzte Version erschien in der Print-Ausgabe der WAZ. Die Noten vorab: Unnerstall (3)-Uchida (3), Papadopoulos (2), Höwedes (2), Fuchs (3)-Höger (3), Matip (2,5)-Obasi (3), Raúl (3), Baumjohann (3)-Huntelaar (3). Eingewechselt: Metzelder (3), Draxler (2,5), Marica (-).

Eine Geschichte über den verletzten Benedikt Höwedes (“Schalke sucht nach Höwedes-Verletzung einen neuen Abwehrspieler”) steht hier.

Die Stimmen zum Spiel (“Bei Schalke meiden alle das Wort Bayern-Jäger”) – von Stevens und Heldt bis Unnerstall und Fuchs – gibt es hier.

Ein in der Mixed Zone aufgeschnapptes Gespräch mit Chinedu Obasi (“Obasi lobt nach Schalke-Debüt die unglaublichen Fans”) steht hier – in gekürzter Form erschien es auch in der Print-Ausgabe der WAZ Gelsenkirchen.

Am Donnerstag vor dem Spiel (19. Januar) …

… berichtete ich aktuell von der Schalker Abschluss-Pressekonferenz mit Trainer Huub Stevens und Manager Horst Heldt.

Viel gelesen wurde aber auch dieses “Fundstück” aus der Mitglieder-Zeitung “Schalker Kreisel”. Die Überschrift: “Schalke-Fan Roche wirft Manuel Neuer Verrat vor”.

Was gerade mit Raúl passiert (“Schalke-Fans müssen weiter um Raúl zittern”) habe ich hier aufgeschrieben.

Die Aussagen von Huub Stevens (“Schalke-Trainer Stevens lobt Obasi”) gibt’s hier.

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Reus, Herrmann und der unglaubliche Lucien

Exklusiv für DerWesten berichtete ich über das Bundesligaspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayern München (3:1). Naja, “durfte berichten” trifft’s eher. Was für ein unglaublicher Abend, von einigen technischen Problemen im Stadion mal abgesehen.

Die Einzelkritik (“Gladbachs Herrmann empfiehlt sich als Reus-Nachfolger”) – fertig mit dem Schlusspfiff – gibt’s hier. Die Noten vorab: ter Stegen (1,5)-Jantschke (3), Stranzl (2,5), Brouwers (3), Daems (3)-Nordtveit (3), Neustädter (3)-Herrmann (1), Arango (2,5)-Reus (2), Hanke (2,5). Ich gestehe, nicht so euphorisch gewesen zu sein wie der “kicker” (alle Spieler besser als 2,5) und “Bild” (viermal glatt 1), aber Lucien Favre war’s ja auch nicht. Und einen hohen Schnitt (2,45 !!) haben die Gladbacher trotzdem auch bei mir.

Dass Lucien Favre nicht rundum zufrieden war, könnt Ihr in den Stimmen zum Spiel (“Gladbachs Favre beklagt nach Bayern-Gala viele Ballverluste”) hier nachlesen.

Manuel Neuers bösen Patzer vor dem Reus-Tor habe ich zu diesem Text verarbeitet (“Manuel Neuer und der Borussia-Fluch”).

Die Stimmen zum Spiel und den Neuer-Text schrieb ich am Tag danach im Presseraum des FC Schalke 04, direkt vor dem königsblauen 3:1 gegen Stuttgart. Ganz schön viel Fußball…

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Wieder einmal Moderator in Mülheim

Mein allerletzter Termin für die WAZ Mülheim, ich weiß es noch genau, war eine “Auftakt-Reportage” über den damaligen Fußball-Landesliga-Aufsteiger TSV Heimaterde. Am sonnigen 1. Juli 2007, am Tag vor dem Start meines Lebensabschnitts namens “Volontariat”, sprach ich mit Trainer Dieter Henkelüdecke auf dem Ascheplatz im “Naturstadion” am Finkenkamp über die beginnende Vorbereitung, die Zugänge, das Saisonziel. Routine. Danach lenkte ich meinen Smart nachdenklich Richtung Innenstadt, parkte auf einem Hinterhof (Geheimtipp!) und ging danach ein letztes Mal aus beruflichen Gründen im Mülheimer WAZ-Haus drei Etagen hoch. Setzte mich an den Rechner, verfasste 130 Zeilen und dachte an Salinger: Ein letztes Mal den Gang. Stolpern. Fast den verrückten Hals gebrochen. Schlaft gut. Idioten. Ihr kennt das. Am Ende sagte ich “Tschüss” und nicht mehr “Wiedersehen”.

Seitdem habe ich mit Mülheim beruflich nur noch wenig am Hut, Heimaterde ist inzwischen, im Jahr 2012, schon wieder bis in die Kreisliga A abgestürzt. Und doch gönne ich mir einmal im Jahr einen Ausflug. In längst vergangene Zeiten. Seit Dezember 2000, also seit inzwischen elf Jahren, moderiere ich alljährlich die Mülheimer Hallenfußball-Stadtmeisterschaft – mit zweijähriger Unterbrechung, als die Mülheimer Halle neu gebaut wurde.

Auch diesmal konnte ich (obwohl ich inzwischen in Heeren-Werve und damit knapp 80 Kilometer entfernt wohne) natürlich nicht ablehnen und moderiere nun zum zehnten Mal, zum siebten Mal in Folge gemeinsam mit Sascha Brattge, dem in Mülheim sehr bekannten Stadionsprecher des NRW-Ligisten VfB Speldorf. Meine Zusage gilt für die beiden Halbfinalrunden (14./15. Januar 2012) und die Endrunde (22. Januar 2012) in der RWE-Halle in Mülheim – in der Qualifikation (28. Dezember 2011) gab’s Sascha noch solo.

Schon witzig… Elf Jahre lang hatte ich mit den Spielern, Zuschauern und Funktionären Mülheims täglich zu tun. Wohnte in der Stadt, sah sie in den Discos, Restaurants und Kneipen. Oder einfach nur beim Shoppen. Jetzt begegne ich allen nur noch in der Halle. Ich freue mich aber jedes Jahr mehr aufs Wiedersehen – auch wenn die Resonanz 2012 so schwach ist wie seit vielen Jahren nicht mehr. Was aber, zugegeben, auch daran liegt, dass vier Vereine die Meisterschaft boykottieren. Mülheimer Probleme.

Am Samstag, 14. Januar 2012, setzten sich vor etwa 600 Zuschauern (508 zahlende) in Halbfinalrunde eins Speldorf (NRW-Liga), Blau-Weiß Mintard (Kreisliga A) und der MSV 07 (Bezirksliga) durch. Zum WAZ-Bericht geht es hier (“Viel Pfeffer im Top-Spiel”).

In der zweiten Halbfinalrunde am Sonntag, 15. Januar 2012, qualifizierten sich vor etwa 500 Zuschauern (414 zahlende) Titelverteidiger Union 09 Mülheim (Landesliga), MFC Vatangücü und TB Heißen (jeweils Kreisliga A) für die Endrunde. Den Bericht von RevierSport findet Ihr hier (“Spannung bis zum Schluss”).

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