2. Dezember 2000 – Verbandsliga – Union 09-VfB Speldorf 0:2

Am 2. Dezember 2000 berichtete ich gemeinsam mit meinem Kollegen Marcus Lemke für die Mülheimer WAZ/NRZ über das kalte, matschige, verregnete Verbandsliga-Derby zwischen Aufsteiger Union Mülheim und dem VfB Speldorf. Vor dem Spiel interviewten wir zur Vorbereitung die Trainer, am Spieltag verfasste Marcus den Spielbericht, ich kümmerte mich um die Stimmen, die Splitter, die Statistik und den „Nachdreher“.

Hier geht es zu den Splittern, die ich „Am Rande des Derbys“ nannte – wie auch sonst…

Knöcheltiefer Rasenplatz

Nur allzu gern hätten die Verantwortlichen der „09er“ das Lokalderby auf den Rasenplatz verlegt – vor allem wegen der besseren Bedingungen für die Zuschauer. „Am Samstag haben wir uns den Rasen noch einmal angesehen. An zwei Stellen war der Boden knöcheltief und deshalb unbespielbar“, berichtete Union-Geschäftsführer Uwe Kronenberger. So wurde der rutschige Grashügel neben dem Ascheplatz mit einem rot-weißen Flatterband abgesichert. Allerdings nahm aufgrund des großen Andrangs kaum jemand davon Notiz. Viele Fans stiegen über die Absperrung.

Dezernent im Schlamm

Nicht nur für die Fußball-Fans war das Lokalderby interessant. Viele Mülheimer Sport-Liebhaber fanden sich an der Südstraße ein. Sportdezernent Wilfried Cleven sah sich ebenfalls die Verbandsliga-Partie an – und er hätte lieber Gummistiefel angezogen. Cleven versank mit seinen feinen Schuhen im Schlamm; genauso wie die meisten Fans.

Dirk Pusch war zufrieden

Dieselbe Meinung hatten die beiden Trainer über den Verlauf des Derbys. „Wir haben uns selbst geschlagen. In unserer Mannschaft gab es zu viele Ausfälle. Nur mit elf Spielern ist so eine Begegnung zu gewinnen“, grantelte Union-Trainer Jörg Sterneberg. Dagegen war VfB-Coach Dirk Pusch zufrieden: „Aus meiner Sicht ist der Sieg verdient. Wir wollten unbedingt gewinnen, ansonsten wären wir immer darauf angesprochen worden. Dirk Roenz hat hervorragend gespielt – nicht nur wegen seiner zwei Vorlagen. Thomas Pröpper zeigte in Ansätzen, was er draufhat.“

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