Saison 2012/2013 – Stadiontour, Teil 17 – Frankfurt

Ja, doch, ich stieg um 10.45 Uhr in Mülheim euphorisiert in meinen Smart. Steckte mein iPhone in den Halter, wählte Placebo, System of a down, den ganzen Rock-Shit. Zwischendurch California Dreamin‘ in der Californication-Version. Ich wischte in den WhatsApps, die ich gestern bekommen hatte, während ich über die verteufelt leere A42 fuhr und zwischen Oberhausen-Buschhausen und Bottrop-Süd nicht einmal das Tetraeder suchte. Ein Stadionkumpel schrieb: „The feeling is back“ – und ich dachte an das 3:0 gegen St. Pauli und an viele, viele Tage zwischen Dezember 2001 und Mai 2005.

Davon musste ich auch den Kollegen erzählen, während wir im Sixt-Mietwagen nach Frankfurt fuhren. Erst ab 12.30 Uhr ging’s wirklich um Schalke. Da hatten wir auf der A45 schon Haiger/Burbach hinter uns gelassen. Eigentlich schien auch alles klar zu sein. Frankfurt – in der Rückrunde schwach – spielt ohne Trapp, Meier, Jung und Schwegler. Schalke – in der Rückrundentabelle Dritter – reist mit viel Selbstvertrauen an. Was soll da schiefgehen?

Es ging eine Menge schief. Jacke vergessen, erkältet, verloren, Manager sagt dies, das Supertalent das – und noch mehr. Und so kehrte ich um 22.25 Uhr in Essen im Burger King an der B224 ein, futterte ein Double-Steakhouse-Menü, Pommes, Coke Zero, Majo, 7,49 Euro, las auf dem iPad noch einmal meine drei Texte nach dem erschütternden 0:1 und merkte: keine Spur mehr von Euphorie irgendwelcher Art.

Diese Texte schrieb ich nach dem Spiel am Samstag (20.4.) in Frankfurt:

Zur Einzelkritik („Schalkes Pechvogel Bastos verzweifelt an Nikolov“) geht es hier. Die Noten vorab: Hildebrand (3)-Uchida (4,5), Höwedes (4), Matip (3), Kolasinac (4,5)-Neustädter (4), Höger (4)-Bastos (4), Raffael (5), Draxler (4)-Marica (5,5). Eingewechselt: Pukki (3,5), Jones (-), Barnetta (-). Der Text erschien kurz nach dem Schlusspfiff online und am Montag (22.4.) in der WAZ Gelsenkirchen.

Alles zum verschossenen Elfmeter von Michel Bastos gibt es hier („Schalkes Spieler sauer auf selbstsicheren Bastos“).

Die Stimmen zum Spiel – im Angebot: Keller, Veh, Draxler und Höwedes – findet Ihr hier („Schalkes Draxler fühlt sich vom Schiedsrichter benachteiligt“).

Am Sonntag (21.4.) folgte dann noch ein weiterer Text über Ciprian Marica („Schalkes Heldt setzt Fragezeichen hinter Maricas Vertrag“).

Am Donnerstag, 18. April 2013, weilte ich bei der Abschluss-Pressekonferenz mit Jens Keller und Horst Heldt. Danach entstanden folgende Texte:

Den aktuellen Stand der Trainer-Diskussion habe ich hier („Schalkes Trainer-Rätsel betrifft auch U23 und U17“) zusammengefasst. Es laufen so viele Verträge aus, dass ich fast den Überblick verloren hätte… Am 18. April wissen acht Trainer (Keller, Hübscher, Eichkorn, Faller, Zetlmaisl, Gehrke, Trares, Fahrenhorst) noch nicht, was sie am 1. Juli tun werden.

Wer spielt? Wer spielt nicht? Marica oder Pukki? Darum geht’s hier („Farfan fehlt Schalke im Topspiel – Pukkis Zukunft ist offen“).

Und was Jens Keller und Horst Heldt über die von Uli Hoeneß befürchteten „spanischen Verhältnisse“ in der Bundesliga denken, steht hier („Schalke-Trainer Keller prophezeit Probleme für Guardiola beim FC Bayern“).

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