2. April 2002 – Vatan-Alfa Duisburg 2:0 – „Heutgers Elfmetertor war der Höhepunkt“

Am 2. April 2002 berichtete ich über das Fußball-Landesligaspiel zwischen Vatan Spor Mülheim und Alfa SV Duisburg. Das Ding endete 2:0, die Überschrift lautete „Heutgers Elfmetertor war der Höhepunkt“, die Unterzeile dazu „Vatan-Torwart ebnete Weg zum 2:0-Sieg – Yoldas Koc machte kurz vor Schluss alles klar“.

Heute – knapp elf Jahre später – kann ich mich gar nicht mehr an dieses bedeutungslose Spiel erinnern…

Und so geht der Text:

Kaum jemand hatte damit gerechnet, aber die Landesliga-Fußballer von Vatan Spor können noch siegen.

Das türkische Derby gegen den Alfa SV Duisburg entschied die Vatan-Elf vor 200 Zuschauern mit 2:0 (1:0) für sich. Damit verstummten auch die letzten Zweifler, die Vatan noch im Abstiegskampf sahen.

Es gab einige personelle Überraschungen. Torwart Kai Heutger und Mohamed El-Said, die eigentlich verletzt waren, spielten von Anfang an. Dafür fehlte Kapitän Erdal Özcan aus beruflichen Gründen. Auf der Bank saß Vorstandsmitglied Kemal Aslan, da Interimstrainer Hasan Bahar aus privaten Gründen in die Türkei geflogen war.

Die Duisburger hingegen enttäuschten auf der ganzen Linie. Sechs ehemalige Vatan-Akteure standen in der Anfangsformation, doch die Gäste rannten blind nach vorn und vernachlässigten die Abwehrarbeit gänzlich. Deshalb war der Vatan-Sieg verdient und hätte höher ausfallen können.

Die beste Vatan-Chance in der ersten Halbzeit vergab Mohamed El-Said, der an Alfa-Torwart Haluk Piricek scheiterte (38.). Dann stand der gute Vatan-Keeper Kai Heutger im Mittelpunkt. Nach einem Foul von Hakan Isik an El-Said donnerte Heutger den fälligen Elfmeter in den Winkel (40.). In der zweiten Hälfte gab es zunächst die für diese Partie typischen Platzverweise.  Aydin Erdal (Alfa) sah aufgrund einer Notbremse „Rot“ (70.), Vatan-Akteur Ali Camlica folgte fünf Minuten darauf wegen wiederholten Foulspiels („Gelb-Rot“). Die Mülheimer hatten in der Schlussphase viele hochkarätige Konterchancen. Doch erst in der 88. Minute machte Yoldas Koc alles klar.

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