Saison 2012/2013 – Stadiontour, Teil 4.7 – Gelsenkirchen

Vor jedem Spiel bedient sich Schalke-Trainer Huub Stevens in der obligatorischen Pressekonferenz in seinem jahrelang geübten Phrasen-Repertoire. Meist fällt dabei folgender Satz: „Wir müssen unsere Qualitäten auf den Platz bringen.“

Das gilt natürlich nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Journalisten. Und irgendwie habe ich es nicht geschafft, meine Qualitäten aufs Portal zu bringen. War nicht mein Abend. Sauschlecht geschlafen, Freundin im Krankenhaus, Hund krank, jeden Tag pendeln zwischen Kamen, Witten, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim und Duisburg-Wedau, dazu ein kalter Wind in der offenen Arena – da konnte ich diesmal nicht „100 Prozent abrufen“, wie Trainer sagen würden.

Die Einzelkritik ging nicht so leicht von der Hand, erstmals gab es in den Diskussionen mit den Kollegen größere Differenzen in der Spieler-Bewertung (zum Beispiel bei Jones: Ich sah ihn richtig, richtig gut, die Kollegen eher nicht so – so entstand die Konsens-„3“) – und nachts war ich eigentlich zu müde, um die Zusatztexte zu schreiben, während ich in der ARD die US-Wahl verfolgte. Aber mit ein bisschen Moral habe ich dann – um im Bild zu bleiben – das Spiel des Abends dann doch über die Zeit gebracht. Wahrlich keine Glanzleistung.

Jedenfalls entstanden in der US-Wahl-Nacht diese Texte über mein 100. Schalke-Spiel:

Die Einzelkritik („Note 2 für Schalkes Torschützen Farfan gegen Arsenal“, steht auch in der Print-Ausgabe) steht hier. Die Noten vorab: Unnerstall (3)-Uchida (-), Höwedes (4), Matip (4), Fuchs (4)-Neustädter (4), Jones (3)-Farfan (2), Holtby (3), Afellay (3)-Huntelaar (3,5). Eingewechselt: Höger (4,5), Papadopoulos (-), Barnetta (-).

Die Stimmen zum Spiel – von Stevens, Wenger, Podolski und Mertesacker bis Neustädter, Huntelaar, Holtby und, und, und – findet Ihr unter der Überschrift „Schalke-Spieler zufrieden mit Punkt gegen den FC Arsenal“ hier.

Eine Geschichte über Schalkes Retter („Ausgerechnet Unnerstall rettet Schalke das 2:2“) steht hier.

Und warum der „Hunter“ diesmal nur einmal traf („So erklärt Schalke-Torjäger Huntelaar seinen Fehlschuss“), könnt Ihr hier nachlesen.

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