Vier Stück in Nürnberg – peinlich

Für DerWesten und die WAZ-Lokalredaktion Gelsenkirchen berichtete ich über das Fußball-Bundesligaspiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem FC Schalke 04 (4:1) – ein unspektakulärer Aufenthalt mit einem grauenhaften Spiel, einer langweiligen Anfahrt mit dem ICE am Spieltag (Ankunft zweieinhalb Stunden vor dem Anpfiff), einem Hotel im Nirgendwo in Nürnberg-Langwasser (kein 24-Stunden-geöffnet-McDonalds zu Fuß erreichbar in der Nacht, grrrr), Erinnerungen an mehrere Dates in der Fränkischen Schweiz im Frühjahr 1999 und einem krassen Graupelschauer am Tag danach auf der A3 zwischen Siebengebirge und Bad Honnef. Ohne Unfall überstanden.

Zu meiner Einzelkritik – haargenau auf Zeile geschrieben und mit dem Schlusspfiff an die Redaktionen gemailt – geht es hier („Jones war Schalkes Bester – mit der Note 4“). Meine Noten vorab: Unnerstall (5)-Hoogland (5,5), Papadopoulos (5), Matip (5), Escudero (5)-Höger (5), Jones (4)-Holtby (4,5), Raúl (5), Draxler (5)-Huntelaar (5,5). Eingewechselt: Farfan (5), Pukki (5), Metzelder (-). Vielleicht noch diese Anmerkung: Die Noten von Kicker, Bild und RevierSport waren auch nicht besser…

Die Stimmen zum Spiel („Heldt wirft Schalke-Team kollektives Versagen vor“) – von Stevens, Heldt und Hecking bis Huntelaar, Unnerstall und Metzelder – findet Ihr hier. Abpfiff um 21.50 Uhr, danach dann die übliche telefonische Absprache mit der Redaktion, Pressekonferenz, Mixed Zone, Sportschau-Rest bis 23.30 Uhr, zum Presseparkplatz laufen, Rückfahrt zum Hotel, Rechner hochfahren, Stimmen abtippen, heißt: Dieser Text stand erst weit nach Mitternacht auf dem Portal.

Bleibt noch eine kleine Einstimmung zum Derby gegen Borussia Dortmund („Schalke gibt sich vor dem Derby gegen den BVB kleinlaut“) – und zwar hier. Diese Zeilen entstanden auf Hotelzimmer 352 im „Arvena Park“ bis 1.50 Uhr (ging mit UMTS-Verbindung leider nicht so schnell). Danach sank ich dann hundemüde ins Bett. Ging auch nicht anders. Die Hotelbar schloss um eins. Und ein McDonalds: siehe oben, nicht in der Nähe…

Am Tag danach …

verfasste ich nach der Rückkehr (Frühstück ab 9.30 Uhr, Autofahrt: knapp viereinhalb Stunden) noch dieses „Pro Schalke“ für unsere DerWesten-Rubrik „Pro & Contra“ – oder diesmal: „Pro & Pro“. Denn die Frage lautete: „Wer gewinnt das Derby?“

Mit ein bisschen Derbyplanung – wer, was, wie, wann und, und, und – endete der Nürnberg-Trip. Denn nach dem Spiel… Ihr wisst schon.

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