1:5 bei Premiere von Klauß

Für die WAZ/NRZ Mülheim berichtete ich am 15. Januar 2004 über das Fußball-Testspiel zwischen dem VfB Speldorf (Verbandsliga) und dem klassenhöheren Oberhausener Oberligisten Adler Osterfeld. Für Speldorfs Trainer Michael Klauß war’s die Premiere, der VfB verlor 1:5.

Rein in den Text:

Aller Anfang ist schwer: In seinem ersten Spiel auf der Trainerbank des Fußball-Verbandsligisten VfB Speldorf erlebte Michael Klauß eine 1:5 (1:2)-Niederlage. Zum Glück für Klauß war das nur ein Test gegen den Oberliga-Neunten SV Adler Osterfeld.

Der von Hans-Günter Bruns trainierte klassenhöhere Nachbar aus Oberhausen war gestern Abend in allen Belangen überlegen. Für die ersatzgeschwächte VfB-Elf kam der starke Gegner einen Tick zu früh. „Dieses Spiel ist noch nicht zu bewerten“, meinte Klauß daher nach dem Abpfiff.

Nur elf Feldspieler hatte er zur Verfügung. Dazu zählte kein Stürmer. Vorn kamen daher Otto Kloke und Björn Matzel zum Einsatz. Von Beginn an spielte Stefan Bartmann. Der letztjährige A-Jugendliche hat in der Verbandsliga noch kein Spiel bestritten.

Die Osterfelder waren zweikampfstärker, läuferisch besser und erarbeiteten sich die größeren Chancen. Zudem profitierten sie von individuellen Speldorfer Fehlern. Vor dem 0:1, das Ecevit Bögüs per Elfmeter erzielte (24.), patzte zum Beispiel Thorsten Burgsmüller, der unnötig Torsten Jablonski gefoult hatte. Die weiteren Adler-Tore schossen Massimo Lo Mele (32./0:2 und 85./1:4, Foulelfmeter), Mirko Urban (62./1:3) und Ümit Ertural (90./1:5). Für den zwischenzeitlichen Speldorfer Anschlusstreffer sorgte Thorsten Burgsmüller (42./1:2).

Den ersten Auftritt von Trainer Klauß am Blötter Weg verfolgten 80 Zuschauer. „Die wichtigste Person ist bei uns im Moment der Physiotherapeut“, sagte er. Beim nächsten Testduell am Freitag um 19.30 Uhr beim Bezirksliga-Tabellenführer TSV Ronsdorf sollen zumindest Torjäger Dirk Roenz und André Rasche wieder mitspielen.

VfB Speldorf: Nijhuis (46. Waniek), Kurt, Maaßen, Wildschütz (46. Baum), Güngör, Burgsmüller, Dehn, Bartmann, Przybilla, Kloke, Matzel.

Adler Osterfeld: Masuch, Can Bögüs (57. Nawatzki), Tempel, Ecevit Bögüs (57. Pfeil), Tobias Urban (57. Mirko Urban), Durdu, Lopez, Schlieter, Ertural, Lo Mele, Jablonski (75. Kilic).

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