Saison 2012/2013 – Stadiontour, Teil 4.17 – Gelsenkirchen. Derby.

Am Samstagmorgen noch putzen wir unsere ehemalige Wohnung in Kamen. Ab 11 Uhr. Draußen Regen. Wir wohnen erst seit einer Woche nicht mehr dort – und doch sind es Jahrzehnte. Gefühlt. In sieben Tagen ist die Übergabe an unsere Nachmieter. Lästige Endreinigung. Um 13 Uhr setze ich mich in meinen Smart und fahre davon. Schnell noch auf dem Netto-Parkplatz halten und ein allerletztes Käse-Schinken-Croissant kaufen. Eine Zehner-Packung Kinder-Riegel dazu. Fishermen könnte ich auch noch gebrauchen. Im kleinen Smart-Kofferraum lagern ein paar Tischplatten – so groß, dass ich durch die Heckscheibe nichts sehen kann. Es regnet immer noch.

Aber für dieses eine, großartige, fantastische, von meinem geschätzten Kollegen Ralf Wilhelm „Il Classico Ruhrpotto“ getaufte Spiel nimmt ein Fußballfan im Pott diese ganz, ganz kleinen Unwägbarkeiten hin. Und die Schlingertour durchs nördliche Ruhrgebiet lohnt sich. Lohnt sich richtig. Mein schon sechstes Revierderby als Journalist (vier auf Schalke, zwei in Dortmund, Bilanz jetzt: 3 Schalke-Siege, 2 BVB-Siege, 1 Unentschieden, Torverhältnis 8:8) bekommt als Spielnote eine glatte 1, Schalke spielt so gut wie lange nicht mehr, die Kooperation mit den Kollegen im Stadion klappt perfekt, perfekter, am perfektesten. Selbst LAN- und UMTS-Verbindungen funktionieren reibungslos. Ein schöner Tag. Wirklich ein schöner Tag.

Am Dienstag ist Champions League.

Hier geht es zu den Texten:

Die Schalker Einzelkritik („Draxler und Farfan brillierten bei Schalkes Topleistung“) findet Ihr hier. Der Text erschien kurz nach dem Schlusspfiff online und am Montag in der Print-Ausgabe der WAZ Gelsenkirchen – mit der Überschrift „Farfan und Draxler spielen Dortmund schwindelig“. Die Noten vorab: Hildebrand (2)-Uchida (2), Höwedes (2,5), Matip (2), Kolasinac (2,5)-Höger (3), Neustädter (4)-Farfan (1,5), Draxler (1,5), Bastos (3)-Huntelaar (2). Eingewechselt: Pukki (4), Fuchs (-), Raffael (-).

Und hier geht es zu einem am Derbytag ständig ergänzten Text über die Verletzung von Klaas-Jan Huntelaar („Innenband-Teilriss – Schalke-Torjäger Huntelaar fällt aus“). Ständig ergänzt? Heißt: Erst kam die Meldung „Huntelaar verletzt“. Dann „Huntelaar schwer verletzt“ – mit Huntelaar-Tweet. Dann folgten die Schalker Stimmen zur Verletzung – und zum Schluss schließlich die genaue Diagnose.

Die Stimmen zum Spiel – von Matip und Höwedes über Draxler und Heldt bis Tönnies – könnt Ihr Euch hier („Tönnies und Heldt loben Schalke-Trainer Keller“) durchlesen.

Und auch an den BVB-Stimmen – hier – war ich nicht ganz unbeteiligt, auch wenn sich nicht viele BVB-Profis in der Mixed Zone zeigten und sich dann auch nur zu den TV-Journalisten stellten.

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