Verletzungspech verfolgt den VfB Speldorf

Für die Mülheimer Woche berichtete ich im Frühjahr 1994 über das Landesligaspiel zwischen dem VfB Speldorf und dem Tabellenführer VfB Lohberg (3:2), der das Hinspiel noch mit 7:0 gewonnen hatte. Manche Tippfehler (alte/neue Rechtschreibung) sind korrigiert, die Vorschau aufs nächste Spiel habe ich an dieser Stelle gelöscht, daher auch das Zeichen (…).

Rein in den Text:

Dem ersatzgeschwächten Landesligateam des VfB Speldorf gelang abermals eine Überraschung. Gegen den Spitzenreiter VfB Lohberg konnte man dank einer disziplinierten Leistung vor 250 Zuschauern mit 3:2 (2:1) gewinnen.

Die Grün-Weißen, die erneut ohne Maas, Osmani, Hamm (alle verletzt), Langen und H. Vössing (gesperrt) antreten mussten, wurden von Beginn an in die Defensive gedrängt. So fiel das 1:0 in der 19. Minute überraschend. Martin Hoffterheide verwandelte einen abgewehrten Eckball mit einem strammen Schuss. Nun entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie mit Torchancen für beide Seiten. Der Ausgleich, den Peter Wartlik per Flachschuss markierte (31.), war verdient. Dies war aber auch die einzige gute Szene des Torjägers, der ansonsten beim erneut starken Holger Reddig gut aufgehoben war.

Kurz vor der Pause konnten die Speldorfer überraschend wieder in Führung gehen. Kapitän Hoffterheide verwandelte eine Vössing-Freistoßflanke von rechts (40.). Nach der Pause wurden die Speldorfer sofort geschockt: Mario Verbanac erzielte per Kopf nach einer scharfen Ecke von Wartlik den 2:2-Ausgleich. Die Bruns-Truppe steckte aber auch dieses Tor weg: Der werdende Vater Oliver Vössing, der gegen seinen Ex-Trainer Franz Raschid hochmotiviert eine überragende Leistung zeigte, schlenzte das Leder nach einem Pass von Dirk Roenz herrlich über Torwart Bremenkamp ins Tor (55.).

Nun begann die lange Phase des Zitterns: Der Tabellenführer zog ein Dauer-Powerplay auf, setzte sich in der Speldorfer Hälfte fest. Die größte Chance vergab Holger Böhlke in der 89. Minute, der einen Foulelfmeter an die Latte setzte – Böhlke hatte bisher alle „Elfer“ in dieser Saison verwandelt. Alles in allem ein aufgrund der großartigen kämpferischen Leistung nicht unverdienter Erfolg, der des verschossenen Elfmeters aber auch glücklich war.

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