Schalke verprügelt Magath

Für DerWesten und die WAZ-Lokalredaktion berichtete ich am Sonntag, 19. Februar, über das Fußball-Bundesligaspiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem VfL Wolfsburg (4:0).

Zur Einzelkritik („Raúl war der Mittelpunkt des Schalker Spiels“) geht es hier. Diesen Text schickte ich eine Minute nach dem Schlusspfiff an die Onlineredaktion. Für die Gelsenkirchener WAZ musste ich die Einzelkritik kürzen und konnte sie sprachlich etwas glätten. Die Noten vorab: Unnerstall (2)-Uchida (3), Papadopoulos (3), Metzelder (3), Fuchs (2)-Matip (2,5), Höger (2)-Farfan (2), Raúl (1,5), Draxler (2)-Huntelaar (2,5). Eingewechselt: Hildebrand (3), Pukki (-), Marica (-).

Die Stimmen zum Spiel („Schalke-Manager Horst Heldt lobt Marco Höger überschwänglich“) gibt es hier – von Stevens, Heldt und Magath bis Höger, Hildebrand und Huntelaar).

Die Aussagen von Klaas-Jan Huntelaar habe ich hier („Schalke-Star Huntelaar erklärt seinen Elfer-Fehlschuss“) in einem Interview zusammengefasst. Dieses Gespräch erschien auch in der Gelsenkirchener WAZ.

Vor dem Wolfsburg-Spiel…

Die Schalker Personalsorgen fasste ich am Freitag, 17. Februar, in diesem Text zusammen („Schalke-Trainer Stevens muss umbauen – auch Raúl fehlt wohl).

Die Schalker Einzelkritik zum 1:1 im Europa-League-Spiel in Pilsen verfasste ich am Donnerstag, 16. Februar, gemeinsam mit WAZ-Kollege Manfred Hendriock („Schalke-Torwart Unnerstall überzeugt in Pilsen“) und sie steht hier. Die Noten vorab: Unnerstall (2)-Höwedes (3,5), Papadopoulos (4), Matip (3,5), Fuchs (5)-Höger (4), Jones (3)-Obasi (5,5), Raúl (5), Draxler (4)-Huntelaar (3). Eingewechselt: Farfan (-), Marica (-)

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Hundewiesen im Ruhrgebiet

Vorab: Die letzte Ergänzung ist vom 13. Oktober 2013. Neu: Tipps für einen Nordsee-Urlaub.

35 Jahre alt. Und nun rede ich nicht mehr von durchfeierten Nächten im „Schrägen Eck“ in Mülheim-Eppinghofen oder Pogo zu „Smells like teen spirit“ in der Matrix in Bochum-Langendreer. Oder von verschlafenen Datenanalyse-Seminaren an der Uni Essen, Currywurst bei Dönninghaus nach einem VfL-Heimspiel in Bochum, nem Tom-Liwa-Konzert im verrauchten Ringlokschuppen Mülheim.

Jetzt geht´s um Hundewiesen im Ruhrgebiet. Das finde ich gut. Sehr gut sogar. Es fühlt sich überragend an, mit unserer schwarzen Labrador-Mix-Hündin Athina (* 7. Oktober 2011) den Pott völlig neu zu erkunden. Und Abende im Schrägen Eck, in der Matrix, Currywurst bei Dönninghaus… Diese Zeit ist ja nicht vorbei!

Folgende Hundewiesen stelle ich hier vor: Mülheim – Auberg, Witten – Herbede, Bergkamen – Werner Straße

Folgende Seen stelle ich hier vor: Breckerfeld – Glörtalsperre, Beckum – Tuttenbrocksee.

Und diese Waldgebiete: Mülheim – Uhlenhorst, Witten – Muttental, Kamen – Heerener Holz, Witten/Herdecke – Herrenholz, Dortmund – Bittermark, Sundern-Stockum – Naturpark Homert

Mülheim – Auberg

Irgendwo in der Nähe ist ein McDonalds. McDrive, Kölner Straße, viele Erlebnisse dort. Bin mal mit dem Fahrrad durchgefahren, 1998, das haben die sogar mitgemacht. Während der ersten Semester entwickelte sich der Laden zu einem nächtlichen Treffpunkt von Montag bis Mittwoch, wenn keine Disko geöffnet hatte. Zwei 20-er Nuggets mit allen Dips, die es gibt. Nachts um zwei.

Am McDonalds geht´s vorbei, die B1 Richtung Autobahnkreuz Breitscheid/Düsseldorf entlang und kurz vor Mülheim-Selbeck links. Die Straße heißt „Eschenbruch“, ist schwer zu sehen, ausgeschildert ist ein Restaurant namens „Hexenhaus“. Möglich, dass jeder Autofahrer/Hundebesitzer die kleine Straße erst einmal übersieht und irgendwann wenden muss. Später, ein paar Meter weiter.

Wer den „Eschenbruch“ gefunden hat, muss das „Anlieger frei“-Schild ignorieren und geradeaus fahren. Am „Hexenhaus“ a.k.a. „Schnitzelhaus“ a.k.a. „Pfannkuchenhaus“ vorbei, am Gestüt Eschenbruch und vielen Pferdewiesen ebenfalls. Und dann tauchen Parkplätze auf. Viele. Und Hunde. Noch mehr.

Die Wiese ist riesengroß (die Mülheimer sprechen von der „größten Hundewiese des Landes“ – kann sein), nur für Hunde gedacht – und vor allem eingezäunt. Ein Riesenvorteil, denn als Hundehalter ist ein Besuch nicht so anstrengend. Einfach in die Mitte stellen, ein bisschen in alle Richtungen spazieren, ein bisschen aufpassen (nicht viel) und Haufen wegräumen, aber weglaufen kann der Hund nicht – und sich trotzdem völlig frei bewegen, ohne dass sich jemand beschwert. Okay, diejenigen, die Hunde nicht mögen, beschweren sich schon, und das gern in der Mülheimer WAZ. Ne andere Geschichte.

Wir weilten mit unserem schwarzen Teufel an einem normalen Freitag von 18.30 bis 19.30 Uhr dort – und es war pickepackevoll. Wir mussten unseren Hund von der Wiese tragen. Am Wochenende sollen die Parkplätze nicht ausreichen. Gut möglich. Wir sahen Autos aus „E“, „DU“, „MH“ und „UN“.

Hat sich sehr gelohnt.

Ein kleiner Nachtrag noch (am 5. April 2013): Seit wir wieder in Mülheim wohnen, haben wir festgestellt, dass Ihr den Auberg zu Stoßzeiten meiden solltet – wenn es geht. Damit meine zum Beispiel Samstag und Sonntag bei Sonnenschein. Oder Feiertage. Dann ist es oft unübersichtlich voll, Parkplätze sind rar und die Hunde werden bei den ganzen Reizen schneller aggressiv. Wir genießen es, einfach mal zwischendurch mit Athina zum Auberg zu fahren – wir wohnen nur fünf Minuten entfernt. Besonders schön ist es, wenn sieben, acht, neun Hunde parallel dort sind.

Die Fakten: Hundewiese Mülheim-Auberg, Straße fürs Navi: Eschenbruch, Parken: direkt vor der Wiese, Autobahnausfahrt: Autobahnkreuz Breitscheid an der A3 bzw. A52 – danach auf der B1 Richtung Mülheim fahren (auf der „Kölner Straße“) und nach etwa fünf Kilometern rechts. Wertung: 5 von 5 Punkten. Oder 6 von 6, sucht Euch was aus. Volle Punktzahl jedenfalls. Und wer noch etwas essen will: Das bekannte Mülheimer „Pfannkuchenhaus“ mit der Getränke-Eisenbahn liegt nur 500 Meter entfernt.

Witten – Herbede

In Witten gibt es eine Brennerei. Wirklich. Sonnenschein-Brennerei heißt die, liegt an der Kante zwischen den Stadtteilen „Heven“ und „Herbede“, eher in Herbede. Hergestellt wird ein alkoholisches, hochprozentiges Getränk, das die Wittener gern als Gastgeschenk mitbringen. „Herbeder Tropfen“ heißt das. Auch die Altherren-Mannschaft des SV Herbede, die immer noch mit Libero und zwei Manndeckern spielt, verschenkt ein Fläschchen bei jedem Heimspiel.

Unweit der Brennerei, die direkt an der Ruhr liegt und im einen sommerlichen Sonnenuntergang herrlich angestrahlt wird, liegt die größte Hundewiese der Stadt. Offiziell ist sie nicht als solche deklariert, aber kein „normaler“ Wittener bewegt sich auf diese kleine Halbinsel. Sie ist eine Zunge in der Ruhr, heißt: an drei Seiten von Wasser umschlossen. Abhauen können die Hunde nur in Richtung Parkplatz, das Risiko ist also überschaubar und Hunde können ohne Leine toben, toben, toben. Und schwimmen, schwimmen, schwimmen.

Nicht so gut gefallen haben uns viele, viele Löcher auf den Wiesen und Wegen. Während auf der Hundewiese am Mülheimer Auberg die Löcher einmal pro Woche in einer Gemeinschaftsaktion wieder zugeschüttet werden, ist ein kurzer Sprint in Witten gemeingefährlich. Für Hunde und Hundebesitzer. Und: Das Risiko ist zwar überschaubar, aber in Mülheim (eingezäunt!) haben wir uns doch sicherer gefühlt. Und einige der Hundegrüppchen, die uns dort begegnet sind, waren nicht sehr sympathisch. Deshalb meiden selbst einige Wittener Hundebesitzer diese Wiese und deshalb gibt`s trotz Brennerei nicht die volle Punktzahl.

Die Fakten: Alter Fährweg in Witten-Herbede/Parken vor der Sonnenschein-Brennerei möglich, danach ist ein kurzer Spaziergang über eine Ruhrbrücke nötig. Autobahnausfahrt: „Witten-Heven“ an der A43, Richtung Kemnade und dann den Hunden nach. Wertung: 65 von 100 Punkten.

Bergkamen – Werner Straße

Einen Zeitungsartikel über diese Hundewiese findet Ihr hier.

Dieser Matsch. Dieser uneeeendliche Matsch. Zum Glück lag im Schrank noch eine alte, ganz alte Jeans, die mir Anfang des Jahrtausends noch passte. Jetzt nicht mehr.

Aber darum geht’s nicht. Auf der Suche nach einer Herausforderung für den Hund und uns stießen wir bei der Internet-Recherche auf eine Hundewiese in Bergkamen. „Die 2000 Quadratmeter große, eingezäunte Fläche soll offenbar nach einer Unterschriften-Aktion der Anwohner entstanden sein“, erfuhren wir.

Das genügte uns. Trotz Regens und erheblicher Nässe setzten wir den Hund ins Auto, fuhren los und entdeckten trotz komplizierter Wegbeschreibung kurz vor Rünthe die richtige Seitenstraße der B233. Wir fanden eine von der Stadt angelegte und unterstützte eingezäunte Fläche und trafen sehr nette Leute. Ein großer Minuspunkt: „2000 Quadratmeter“ klingt in etwa wie „Central Park“, ist im Vergleich zu anderen Hundewiesen wie zum Beispiel in Mülheim und Witten-Herbede eher winzig. Außerdem sind dort – wurde uns mitgeteilt – nicht immer andere Hunde anzutreffen. Auch das ist in Mülheim, Witten und auch Opherdicke anders.

Die Fakten: Hundewiese Bergkamen, Straße fürs Navi: Werner Straße, Parken: fünf Parkplätze direkt vor der Hundewiese, Autobahnausfahrt: Kamen/Bergkamen an der A2, dort auf die B61 Richtung Kamen und dann auf die B233 Richtung Bergkamen. Das ist die Werner Straße. Gaaaanz lange geradeaus fahren, durch Bergkamen-City hindurch – etwa zwei Kilometer vor der Ortseinfahrt „Rünthe“ ist die „Hundefreilauffläche“ auf der linken Seite ausgeschildert. Wertung: 9,177 von 11,33 Punkten.

Breckerfeld – Glörtalsperre

Mal was anderes sehen. Ein neues Hunde-Abenteuer erleben. Neue Hundewiesen, Hundegebiete erobern. Das dachten wir am Sonntag, 12. August 2012, als wir uns irgendein ADAC-Heftchen schnappten, ergebnislos zur Seite legten und bei Google „Hunde See Ruhrgebiet“ eintippten. Oder etwas ähnliches, das weiß ich nicht mehr genau. Jedenfalls landeten wir auf irgendeiner Seite mit dem Stichwort „Glörtalsperre“. Wir stiegen in unser Auto, fuhren drauflos – und erlebten bei sommerlichen 26 Grad und strahlend blauem Himmel das erhoffte Abenteuer.

Auf der Hinfahrt informierten wir uns via iPhone weiter. Alles klang alles so harmonisch. Ein idyllischer Geheimtipp im Sauerland, der Hundestrand ist groß und ausgeschildert und die Hinfahrt leicht, leichter, am leichtesten.

Schon dieser Punkt stimmte nicht. Wir verließen uns darauf, dass ab der A45-Ausfahrt „Lüdenscheid-Nord“ der Weg ausgeschildert ist. Nee, war er nicht, wir nahmen fortan das Navi. Geheimtipp stimmte auch nicht, der Parkplatz war fast ausverkauft, viele Motorräder (die Glörtalsperre ist offizieller „Bikertreff“) störten unser Wohlbefinden auf der Fahrt – und an den Badeabschnitten am Seeufer gab es kaum freie Stellen.

Doch trotz dieser Unannehmlichkeiten ist die Glörtalsperre ein idyllischer, harmonischer Ort – und am (wirklich vortrefflich ausgeschilderten) Hundestrand sind Treffen mit Dutzenden Hunden garantiert. Und wem es zu viel wird, der kann auf einem Spazierweg die Talsperre umrunden. Da die meisten am Ufer hocken, ist dort auch nicht ganz so viel los.

Die Fakten: Hundestrand Glörtalsperre, Breckerfeld. Straße fürs Navi: Glörstraße. Parken: Zwei Parkplätze sind vorhanden; vom kostenfreien „Ausweichparkplatz“ (der heißt wirklich so) an der Hauptstraße sind’s etwa 25 ungemütliche und nicht empfehlenswerte Fuß-Minuten bis zum Wasser. Der von 9 bis 18 Uhr kostenpflichtige Parkplatz (1 Stunde: 1 Euro, 2 Stunden: 1,50 Euro usw.) am Café-Restaurant „Haus Glörtal“ liegt hingegen direkt am Wasser und lediglich fünf Fuß-Minuten vom Hundestrand entfernt. Autobahnausfahrten: Hagen-Süd oder Lüdenscheid-Nord auf der A45 – und dann der Nase nach… Sagen wir so: Nehmt das Navi, ist besser so. Grob geht’s Richtung „Schalksmühle“, dann müsst Ihr den Schildern Richtung „Breckerfeld“ folgen und irgendwo, irgendwie ist die Glörtalsperre ausgeschildert. Wertung: 4,2 von 4,8 Punkten.

Beckum – Tuttenbrocksee

Vorrede: Erst einmal vielen Dank an Thorsten (siehe Kommentare), der uns diesen Tipp via Homepage gab. Schon einen Tag später haben wir ihn ausprobiert. Danke!! Denn – laut Thorsten – gibt es 2013 keine Chance mehr, dort spazieren zu gehen!

Jaja, es war vielleicht nicht die geschickteste Idee, am heißesten Wochenende des Jahres bei 33 Grad im Schatten mit dem Hund einen Badesee aufsuchen zu wollen. Als wir von der A2 die Massen erblickten, wollten wir schon umkehren. Aber dann dachten wir: Wir kommen erst um 17.35 Uhr an, da hauen die meisten schon wieder ab – versuchen wir’s.

Also landeten wir doch am Tuttenbrocksee in Beckum zwischen Hamm und Gütersloh. Malerisch, eigentlich. Denn schon der Parkplatzwächter empfing uns mit dem Spruch „Das ist der krasseste Tag“. Noch um 17.35 Uhr gab’s auf der Hauptwiese fast kein Durchkommen. Besoffene, tätowierte Halbstarke, Handtücher, Gummiboote, Hunde, die wild durcheinander laufen, Müll, viel, viel Müll – der erste Eindruck war: Ist schön hier, aber bääh, wir wollen einfach nur weg.

Aber wir gaben dem Projekt noch eine Chance, gingen von der Hauptwiese in ein Waldstück, einmal um die Seekurve und fanden hinter einem Gebüsch eine schöne, einsame, versteckte Stelle auf einem großen Stein am Seeufer. Dort ließen wir uns nieder und genossen die Stunden am See, auch wenn unser Hund immer noch nicht richtig schwimmen kann. Der – auch am Ufer treibende – Müll war doch spannender. Wenn’s ein bisschen sauberer gewesen wäre… Wir werden noch einmal hinfahren, wenn’s nicht so warm ist. Ganz bestimmt.

Die Fakten: Tuttenbrocksee, Beckum. Straße fürs Navi: nicht nötig, liegt direkt an der A2. Parken: Parkplätze sind vorhanden, an heißen Tagen aber schnell ausgebucht. Kosten: 1,50 Euro pro Person und 1 Euro pro Auto – für uns also vier Euro. Es ist auch möglich, in einem entfernten Wohngebiet zu parken – dann sind allerdings 20 bis 30 Fuß-Minuten einzuplanen. Autobahnausfahrt: A2, Beckum (der See ist von der Autobahn schon zu sehen), nach der Abfahrt Richtung Beckum abbiegen – und dort liegen schon die Parkplätze – mitten in einer Baustelle. Idiotensicher zu finden. Wertung: 4,1 von 4,8 Punkten.

 

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Ein Interview mit Jermaine Jones

An einem Montagmittag im Winter, eigentlich hatte ich frei, lenkte ich meinen Smart trotzdem aus beruflichen Gründen über die A2 Richtung Gelsenkirchen-Buer. Die Spieler des FC Schalke 04 schlichen gegen 11 Uhr nach einer kurzen Einheit vom Trainingsplatz dick eingepackt Richtung Umkleidetrakt, Christoph Metzelder stand noch in der Mixed Zone am Trainingsgelände, beantwortete ein paar Fragen. Während die meisten Kollegen danach in ihre Autos stiegen und davonfuhren, spazierten der erfahrenste Schalke-Reporter der WAZ und ich ins Warme und bereiteten uns auf ein Interview mit Jermaine Jones vor. Das begann knapp eine Stunde später und ist – wie ich finde – echt lesenswert geworden, weil sich Jones wirklich Zeit genommen hatte.

Zum großen Interview („Schalkes Jones wehrt sich gegen Bad-Boy-Image“) geht es hier – zum „Beisteller“ („Geldstrafe von Schalkes Jones geht an ein Kinderheim“) hier.

Update am 20. Februar: Dieses Interview wurde von allen wichtigen Nachrichtenagenturen und vielen Zeitungen bzw. Onlineportalen meist unter Quellenangabe zitiert oder sogar zusammengefasst. Ein Beispiel: Auch 11Freunde.de veröffentlichte den Text – mit Nennung der Autoren.

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Schalker Demütigung im Borussia-Park

Für DerWesten und die WAZ-Lokalredaktion Gelsenkirchen berichtete ich über das Fußball-Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Schalke 04 (3:0).

Die Einzelkritik („Zehn Totalausfälle beim FC Schalke 04“) gibt es hier. Mit dem Schlusspfiff habe ich diesen Text an die Onlineredaktion gemailt und später für die Print-Ausgabe gekürzt, sprachlich geglättet und mit Statistiken untermauert, die ich beim Abpfiff noch nicht hatte. Die Noten vorab: Unnerstall (5)-Höger (5), Papadopoulos (4), Höwedes (5), Fuchs (5)-Matip (5)-Farfan (5,5), Raúl (5), Jurado (5,5), Obasi (5,5)-Huntelaar (5). Eingewechselt: Metzelder (3), Draxler (-), Hoogland (-).

Die viel gelesenen Stimmen zum Spiel („Stevens und Heldt zerreißen die Schalker Mannschaft“) könnt Ihr hier finden – mit Stevens, Heldt, Favre, Hanke, Huntelaar, Höwedes…

Die Aussagen von Benedikt Höwedes fasste ich für DerWesten und die Gelsenkirchener Print-Ausgabe hier zusammen („Kapitän Höwedes nennt Schalker Leistung kindisch“).

Einen Text über die Formkrise von Torwart Lars Unnerstall („Schalke-Torwart Unnerstall muss sich steigern“) findet Ihr hier. In der Gelsenkirchener WAZ erschien dieser Text gekürzt als „Infobox“ unter dem Aufmacher-Text.

Aktuell schrieb ich für DerWesten drei Texte über die Abschluss-Pressekonferenz der Schalker am Donnerstag, 9. Februar 2012:

Die Aussagen von Horst Heldt und Huub Stevens über Borussia Mönchengladbach („Schalke-Coach Stevens hat Respekt vor Gladbachs Lucien Favre“) könnt Ihr hier finden.

Dass Heldt seine Fan-Kritik untermauerte, steht hier („Schalke-Manager Heldt verteidigt Fan-Kritik“).

Und dass die Schalker um eine bessere Note für ihr Leistungszentrum kämpfen (so lautet die Überschrift), habe ich hier aufgeschrieben.

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Erst Zidan – dann Obasi – und Sky klaut

Für DerWesten und die WAZ-Lokalredaktion Gelsenkirchen berichtete ich über das Fußball-Bundesligaspiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem FSV Mainz 05 (1:1). Den Abend danach würde ich am liebsten schnell vergessen.

Grund Nummer 1: erhebliche technische Probleme bei uns, damit verbunden „Wartungsarbeiten“ bis ein Uhr in der Nacht.

Grund Nummer 2: Die Redaktion der Sky-Sendung „Samstag Live“ hatte es in der Tat nötig, bei mir zu klauen! Zu Gast in der Sendung am 4. Februar war Schalke-Profi Hans Sarpei. Bei DerWesten und in der Show „Samstag Live“ gibt es ein ähnliches, bekanntes Format – bei uns heißt das „Blitzinterview“ (seit 2008 übrigens), bei Sky „Entweder-Oder“ (seit Beginn der Saison 2010/2011). Konzept: Ein Prominenter muss sich zwischen Gegensatzpaaren entscheiden. Nun begannen die Moderatoren Oliver Pocher und Jessica Kastrop mit dem Gegensatzpaar „Magath oder Mandela“ – gut nachgedacht, aber offensichtlich geklaut! Im November 2011 (!) stellte ich Sarpei genau diese Frage auch, im unten verlinkten Video ist das zu sehen! Schwach, Sky, wirklich schwach. Es hätte so viele andere Möglichkeiten gegeben.

Zum Videobeweis hier entlang – und jetzt endlich zu den entstandenen Texten nach dem Mainz-Spiel:

Zu meiner Einzelkritik – mit dem Schlusspfiff an die Online-Redaktion gemailt, später für die Print-Ausgabe gekürzt und geglättet – geht es hier. Die Überschrift: „Schalkes Marica gelang gegen Mainz nichts“. Die Noten vorab: Unnerstall (3,5)-Höger (4), Papadopoulos (2,5), Höwedes (3), Fuchs (4)-Matip (3,5)-Obasi (3), Draxler (4)-Raúl (4)-Marica (5), Huntelaar (4,5). Eingewechselt: Jurado (2,5), Farfan (2,5), Pukki (-)

Die Stimmen zum Spiel („Schalke-Manager Heldt fand die Stimmung irritierend“) – mit Stevens, Heldt, Wetklo, Zidan, Tuchel, Unnerstall, Fuchs, Höger, Huntelaar – gibt es hier.

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