Saison 2012/2013 – Stadiontour, Teil 9.1 – Dortmund

Eigentlich, und Ihr wisst das, bin ich nicht der zuständige Online-Redakteur für Borussia Dortmund. An diesem verflucht kalten Freitagabend bot mir hingegen der Kollege an: Also wenn Du willst… Ich zögerte keine Sekunde, schnappte mir die Akkreditierung, setzte mich in meinen Leih-Smart, den ich wohl noch eine Woche fahren muss, und sauste über die feierabendverkehrvolle A40 Richtung Westfalenstadion. Natürlich fuhr ich auch diesmal am Presseparkplatz C2 aus Unwissen- und Dummheit vorbei, natürlich zahlte ich auch diesmal vier Mäuse, um auf dem weit, weit, weit entfernten Parkplatz F2 zu parken, natürlich kam ich auch diesmal zu spät – meinen Platz nahm ich erst nach 1:43 gespielten Minuten ein. Aber ich bin auch nach 19 Jahren im Journalismus noch so stadiongeil, das musste ich einfach in Kauf nehmen.

Das Spiel selbst zwischen dem BVB und dem 1. FC Nürnberg verlief unspektakulär. Die Dortmunder führten ruck, zuck mit 2:0 – und dann war’s gelaufen. Endstand: 3:0.

Am Freitag, 25. Januar, veröffentlichte ich auf DerWesten noch den Stimmen-Text – mit Klopp, Weidenfeller, Sahin und Gündogan – unter der Überschrift „BVB-Trainer Jürgen Klopp lobt Torwart Roman Weidenfeller“ hier. Danach folgte in der Nacht nichts mehr – denn am Samstag ging’s um 8 Uhr nach Augsburg.

Dafür gab’s am Sonntag, 27. Januar, weiteren BVB-Lesestoff – und zwar hier („Rückkehrer Sahin schwärmt von Entwicklung der BVB-Elf“)

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Saison 2012/2013 – Stadiontour, Teil 4.14 – Gelsenkirchen

Eigentlich dachte ich, nach dem 4:4 der Nationalelf gegen Schweden im Oktober 2012 in Berlin sei mein persönliches Fußball-Jahr nicht mehr zu toppen. Bis zum 18. Januar 2013. Ein schmuddeliger Freitagabend, Schneetreiben, Nordpol-Kälte, ein überfüllter Presse-Parkplatz, und das 90 Minuten vor Spielbeginn.

Schalke gegen Hannover. Rückrundenauftakt. Live-Übertragung in 140 Länder.

Die erste Halbzeit ist langweilig. Schalke geht kurz vor der Pause in Führung. 1:0. Die Einzelkritik – 3300 Anschläge sollen’s bis zum Schlusspfiff sein – ist zur Hälfte fertig. Dann fällt durch Draxler das 2:0, inzwischen sind 2500 Anschläge geschrieben, das wird ein lockerer Sieg für die Blauen. Hannover gleicht aus, bibbern, dann zwei Tore für Schalke, 4:2. Aus 2500 werden 3100 Anschläge, ein bisschen Platz für geringe Korrekturen bleibt noch. Tja, und dann? 4:3, 5:3, 5:4. Irre. Aus 3100 werden 2400 werden 2700 werden 2500 werden schließlich 3300 Anschläge. Eine Minute nach Spielende schickte ich den Text ab, gestehe aber, von den acht Toren in der zweiten Hälfte nur fünf richtig gesehen zu haben. Und TV-Geräte auf allen Pressetischen gibt’s – wenn ich mich richtig erinnere – nur in Hoffenheim, Bochum, Stuttgart und Leverkusen. Da muss jeder Journalist über Fragen wie „Torwartfehler oder nicht Torwartfehler“ ebenso schnell entscheiden wie ein Schiedsrichter bei einer strittigen Szene im Strafraum.

So ist das in der Online-Welt.

Zu meinen Texten, die noch am Freitag erschienen:

Die Schalker Einzelkritik („Farfan und Holtby überzeugten bei Schalke – die Abwehr nicht“) – für Print und Online – könnt Ihr hier nachlesen. Die Noten vorab: Hildebrand (4,5)-Uchida (5), Höwedes (4), Matip (4), Fuchs (5)-Neustädter (3), Höger (3)-Farfan (2), Holtby (1,5), Draxler (2,5)-Marica (2,5). Eingewechselt: Kolasinac (-), Barnetta (-), Raffael (-)

Was Matchwinner Lewis Holtby nach dem Spiel zu sagen hatte und wie’s mit ihm weitergeht, steht hier („Tottenham will starken Holtby sofort – Schalke pokert“).

Die gesammelten Stimmen zum Spiel – von Keller und Slomka bis Höwedes, Holtby, Marica, Draxler und Schlaudraff – gibt es hier („Höwedes lobt Schalke-Trainer Keller nach 5:4-Spektakel“).

Am Sonntag, 20. Januar 2013, gab’s dann noch dies hier:

Dass Stürmer Ciprian Marica eventuell auf Schalke bleibt, erzählte er mir in der Mixed Zone. Ich verarbeitete das in der Meldung „Schalke kann Marica-Vertrag per Option verlängern“. Hier.

Um die Magath-Ära geht es im Text „Schalke war in Magath-Ära offenbar ein Selbstbedienungsladen“ – hier. Vom Print-Kollegen stammt der Text, von mir die kommentierende Bilderstrecke unter der Überschrift.

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WR-Schock, Keilriemen und Schalke – die turbulente erste Arbeitswoche

Meine erste Arbeitswoche nach dem Winterurlaub ist noch nicht einmal zu Ende – und doch hätte ich fast schon genug über 2013 zu erzählen, wenn jetzt die nächste Silvesterparty anstünde.

Da wäre die Nachricht, dass die Redaktion der Westfälischen Rundschau geschlossen wird. Mein Mitgefühl gilt den 120 betroffenen Kolleginnen und Kollegen.

Viereinhalb Wochen im Winter 2013 fuhr ich Werbung für das Smart-Center Dortmund - im Leihwagen. (Foto: Ernst)

Da wäre mein ganz persönlich mieser Start ins Jahr, denn mein Smart steht gerade in der Werkstatt. Der Keilriemen ist gerissen und, so sagte der Mechaniker am Telefon, „die Kopfdichtung hat auch was abbekommen.“ Klingt übel und seeehr teuer. Und dauert lange. Nicht, dass wir das Geld für den Umzug bräuchten…

Und da wären natürlich die letzten Tage vor dem Start der Bundesliga-Rückrunde. Bayern versucht’s bald mit Pep-Kultur – und ich konnte bei einem Interview mit Klaas-Jan Huntelaar in Gelsenkirchen assistieren. Doch nicht nur das. Diese Texte entstanden in der turbulenten ersten Arbeitswoche 2013:

Am Dienstag, 14. Januar 2013, weilte ich beim Training in Gelsenkirchen, und hörte Julian Draxler danach zu. Es entstand dieser Text („Draxler freut sich auf die Rolle als Schalkes ,10′“).

Unsere Serie „Pro & Contra“ mit RevierSport behandelte am Donnerstag, 17. Januar 2013, das Thema „Top oder Flop – Kann Raffael Schalke helfen?“ Ich verfasste das Contra, die Überschrift lautet „Schalke-Zugang Raffael wird ein prominenter Bankdrücker“.

Und dann wäre am Freitag, 18. Januar 2013, noch hier das Huntelaar-Interview hier („Klaas-Jan Huntelaar liebt auf Schalke die Extreme“).

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Von Hallenfußball, Bergkamen und Umzugskisten

Willkommen im Jahr 2013! Ich hoffe, Ihr habt tüchtig gefeiert und wünsche Euch noch einmal alles Gute für die noch verbleibenden 351 Tage! Die vergangenen dreieinhalb mail-, facebook-, twitter-, homepage- und bundesligalosen Wochen waren sehr, sehr, sehr angenehm. Ich freue mich auf 2013, aber auch auf die Rückrunde und natürlich besonders auf den Job. Trotzdem noch ein paar Worte zu meiner ganz persönlichen Winterpause:

Siegerehrung bei der 40. Mülheimer Stadtmeisterschaft im Hallenfußball - der VfB Speldorf feiert. (Foto: Ernst)

1. Seit zwölf Jahren moderiere ich die Mülheimer Hallenfußball-Stadtmeisterschaft – und auch 2012/2013 konnte ich nicht „Nein“ sagen. Und so ging’s am 27. und 28. Dezember vor 690 bzw. 720 Zuschauern in der Vorrunde und am 30. Dezember vor 1140 Zuschauern in der Endrunde zur Sache – in der Mülheimer RWE-Sporthalle. Im Finale besiegte Oberligist VfB Speldorf und A-Kreisligisten 1. FC Mülheim nach Neunmeterschießen. Hat Spaß gemacht. Wie immer. Obwohl ich auch in meiner ersten Urlaubswoche mehr als einmal zwei Stunden pro Tag pendeln musste. Plus Familienfeier am 1. Weihnachtstag und einer Silvesterparty bei guten Freunden waren es sogar fünf Mülheim-Fahrten in sieben Tagen…

  • Zurück zum Hallenfußball: Bei der Arbeit sehen könnt Ihr mich in dieser Bilderstrecke von RevierSport – Bild 24!
  • Einen Text zur Meisterschaft 2011/2012 mit “historischen” Anmerkungen zu meiner Moderations-Karriere findet Ihr hier.

Unsere Athina im Dezember 2012. (Foto: Ernst)

2. Wir konnten jeden Tag bis mindestens neun Uhr schlafen und viel, viel Zeit mit dem Hund verbringen – von der Pflicht (Impfungen und Leishmaniose-Test – zum Glück negativ – beim Tierarzt) über feststehende Programmpunkte (Hundeschule) bis zur Kür (Ausflüge!). Wir haben den Smart mit einem Hundegitter ausgestattet (klappt!), alte Hundewiesen wiederentdeckt (Mülheim-Auberg, Witten-Herbede) und noch im Dezember eine neue in Bergkamen kennengelernt.

  • Näheres in diesem (wirklich viel gelesenen) Text über „Hundewiesen im Ruhrgebiet“ hier.

3. Und sonst? Bestand der Urlaub aus dem üblichen Kram (Quartalsbesuche bei diversen Ärzten in Mülheim-Speldorf, Mülheim-Stadtmitte und Essen-Frohnhausen – Arztbesuche sind im regulären Alltag nahezu unmöglich…), angenehmen Abwechslungen (Treffen mit guten Freunden) und bis in den Januar hinein aus Umzugsvorbereitungen. Kisten packen, Wohnung in Kamen aufräumen, potenzielle Nachmieter im Akkord durch unsere Bude schleusen, die neue Wohnung in Mülheim in der Theorie stylen, so ein Zeug eben. Bis zum 31. März muss alles abgeschlossen sein – dann übergeben wir spätestens die Wohnung in Kamen. Noch zweieinhalb Monate…

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Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2013!

Im Februar 2013 beginnt für uns ein neues Kapitel. (Foto: Ernst)

Noch einmal melde ich mich im Jahr 2012 an dieser Stelle – versprochen ist versprochen! Ich wünsche Euch allen fröhliche und ruhige Weihnachtstage, eine schöne Silvesterparty und das Beste im Jahr 2013!

Für uns wird das neue Jahr eine wesentliche Änderung bringen. Ende Februar 2013 verabschieden wir uns aus dem wundervollen Heeren-Werve und ziehen zurück nach Mülheim. Wir werden die Landluft, eine wirklich schöne Wohnung und eine angenehme Nachbarschaft vermissen – und unser Hund das Wasser der Seseke und die Spaziergänge im Heerener Holz. Wir freuen uns aber sehr auf Freunde, Familie und vor allem darauf, nicht mehr pendeln zu müssen. 15 Minuten zur Arbeit statt 50 bis 75 – herrlich!

War auf jeden Fall nicht leicht, parallel zum mehr als anstrengenden Herbst mit Fahrten zwischen Mülheim, Kamen, Essen, Gelsenkirchen und Witten auch noch eine Wohnung zu suchen. Der Winter wird nicht weniger stressig. Nach der Wohnungssuche ist vor dem Umzug. Verzeiht deshalb, wenn ich auf Eure Mails nicht sofort antworten kann, sondern ein paar Tage Zeit benötige. Bis ins neue Jahr hinein – siehe unten – lasse ich den Computer komplett in Ruhe.

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