Saison 2013/2014 – Stadiontour, Teil 3.15 – Gelsenkirchen

Mit zwei Sixpacks Fassbrause unterm Arm laufe ich durch den Februar-Regen in Gelsenkirchen zu meinem Auto. Journalistentipp, gewonnen, zum ersten Mal in dieser Saison. Am Handy bin ich durch den Februar-Wind kaum zu verstehen, als ich bei den Innendienst-Kollegen eine Burger-King-Bestellung aufnehme. Höre auf dem Weg nach Essen Goldfrapp und Daft Punk, Electro-Rotz, denke an das 2:1 gegen Wolfsburg, an ein schönes Spiel mit vielen Geschichtchen…

Nach dem Spiel am Samstag, 1. Februar, verfasste ich für DerWesten und teilweise auch die WAZ Gelsenkirchen diese Texte (die Tweets könnt Ihr unter @AndiErnst auf twitter.com nachlesen):

Die vor allem bei Twitter viel diskutierte Einzelkritik („Schalkes Boss Boateng bleibt nervenstark – Note 2“) steht hier. Die Noten vorab: Fährmann (2) – Höwedes (4), Matip (3), Santana (3), Kolasinac (3,5) – Neustädter (3), Boateng (2) – Farfan (3), Meyer (3,5), Obasi (4) – Huntelaar (4). Eingewechselt: Goretzka (4), Hoogland (-), Ayhan (-). Die Einzelkritik erschien nach dem Schlusspfiff online und in einer geglätteten Version am Montag in der WAZ Gelsenkirchen (3. Februar).

Den viel gelesenen (sehr viel!) Text über Julian Draxler und das ominöse Angebot kurz vor Schluss der Transferperiode habe ich hier für Euch („Schalke lehnte Last-Minute-Angebot für Draxler ab“). Für den WAZ-Hauptsport kürzte ich den Text auf 30 Zeilen (Mo.-Ausgabe, 3. Februar).

Die Splitter zum Spiel („Schalkes Boateng nach falschem Torjubel selbstironisch“) findet Ihr hier.

Und dann wären da noch die übrigen Stimmen zum Spiel („Schalke-Trainer Jens Keller ist stolz auf seine Talente“) – hier. Die Boateng-Zitate erschienen am Dienstag, 4. Februar, in der WAZ Gelsenkirchen.

Am Donnerstag, 30. Januar, besuchte ich um 14 Uhr die Pressekonferenz vor dem Spiel. Danach entstanden folgende Texte für DerWesten:

Alle Infos zum Transfer von Jermaine Jones nach Istanbul, verkündet kurz nach dem Ende der PK, gibt es hier („Jones verlässt Schalke – Besiktas zahlt 200.000 Euro“).

Julian Draxler überall – auch am Donnerstag schon. Wie Horst Heldt auf die Gerüchte reagierte, steht hier („Kein Angebot aus London – Heldt glaubt an Draxler-Verbleib“). Am Samstag (1. Februar) stellte sich heraus, dass am Donnerstag sehr wohl ein Angebot auf Heldts Schreibtisch lag. Vor oder nach der PK? „Bild“ schrieb jedenfalls von „Flunker-Horst“.

Was sonst noch bei der PK geschah, steht hier („Warum Heldt lieber auf Schalke als in Wolfsburg arbeitet“).

Und zum Schluss wäre da noch ein Text, der nichts mit Schalke zu tun hat. Ich unterstützte unseren Volo Felix zur Nieden bei dessen Wuppertal-Recherche und trug deshalb auch etwas zu FzN’s (sprich: Fffffzenn) Text bei. Er wurde ein Überraschungserfolg am Dienstag, 28. Januar:

Hier geht’s zum Text „Wuppertal-Fans stocksauer über Leverkusen-Schwebebahn“.

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Saison 2013/2014 – Stadiontour, Teil 12.1 – Hamburg

Wir sitzen in der Klimperkiste, nachts um halb eins. Ist ein kleiner Laden am Dammtor, direkt neben unserem Hotel „Baseler Hof“. Man übersieht ihn leicht. „Bis vier Uhr“, sagt der Kollege, „gibt’s da die großartigsten Baguettes in Hamburg.“ Aha, bin gespannt.

Ich bestelle die Variante mit Gouda, Tomaten und Schinken, staune über die großartige Qualität – und bis zwei Uhr geht’s um die königsblauen Themen des Tages. Wir quatschen über das 3:0 beim HSV, das Hunter-Comeback, die neue Schalke-Seite im WAZ-Lokalsport Gelsenkirchen und, und, und. Wir reden über die widrigen Bedingungen – minus neun Grad (Top 3 meiner kältesten Spiele!) – ein so witziges wie schicksalhaft verstörendes Treffen im Shuttlebus vom S-Bahnhof Stellingen zum Stadion mit einem Ex-Arbeitskollegen der Frau, den ich nur einmal gesehen habe. Es geht um erstaunlich problemlose Zugfahrten, die Akkreditierungen, die der Kollege im Hotel vergessen hatte, als wir gerade in die S-Bahn steigen wollten.

Erinnerungen an die erste Auswärtsfahrt 2014. Meine erste nach Hamburg. Durchaus denkwürdig.

Hier geht es zu den Texten, die nach dem Spiel am Sonntag, 26. Januar 2014, entstanden. Die Hamburg-Tweets könnt Ihr nachlesen auf meinem Profil @AndiErnst

Die Einzelkritik habe ich hier für Euch („Schalkes Farfan rettet Gala-Form ins neue Jahr – Note 1“). Den Text schickte ich kurz nach dem Schlusspfiff um 19.20 Uhr in den Westen der Republik. Er erschien online und in der Print-Ausgabe. Die Noten vorab: Fährmann (2) – Uchida (3,5), Matip (2), Santana (3), Kolasinac (3,5) – Neustädter (2,5), Boateng (2,5) – Farfan (1), Meyer (1,5), Fuchs (4) – Huntelaar (2). Eingewechselt: Szalai (-), Goretzka (-).

Ein in der Mixed Zone aufgezeichnetes Interview mit Manager Horst Heldt („Spekulationen um Draxler nerven Schalke-Manager Horst Heldt“) habe ich hier für Euch – transkribiert und abgetippt im Presseraum gegen 21 Uhr. Am Dienstag (28. Januar) erschien das Gespräch auch in der WAZ Gelsenkirchen. Damit war unser „Paket“ gegen 21.30 Uhr komplett, knapp zwei Stunden nach dem Abpfiff: Spielbericht, Analyse (vom WAZ-GE-Kollegen), Einzelkritik, Heldt-Gespräch (von mir), Kommentar (vom Print-Chef aus Essen), Fotostrecke (vom Online-Spätdienst). Danach fuhren keine Shuttlebusse mehr zum S-Bahnhof Stellingen. Wir nahmen ein Taxi von der Arena zum Dammtor, zahlten knapp 20 Euro.

Am Morgen danach setzte ich mich im Hotel an den Kamin und verfasste ein paar Schalke-Splitter, die auszugsweise auch in der WAZ-Lokalausgabe Gelsenkirchen erschienen. Interesse? Hier entlang! Die Überschrift: „Wie Aogo HSV-Legende Rieger ein Schalke-Trikot besorgte“.

Am Freitag, 24. Januar 2014, stand ich zwar auf der A2 zwischen Oberhausen-Holten und dem Dreieck Bottrop im Stau, kam aber dennoch pünktlich um 14 Uhr zur Pressekonferenz. Danach schrieb ich diese Texte für DerWesten:

Die Personalsituation („Huntelaar kehrt ins Schalke-Aufgebot zurück – Höwedes krank“) habe ich hier zusammengefasst.

Aktuelle Transfergeschichtchen gibt es hier („Schalke spricht mit HSV über Aogo – Stevens wollte Jones“).

Und dann wären da noch mehr Transfergeschichtchen – auch wenn sie weit zurückliegen („Schalke wartet noch auf Geld aus dem Rafinha-Transfer“).

Auch über die neverending Derby-Story wurde geredet – und zwar das hier („Schalke wehrt sich – ,BVB wusste seit November Bescheid'“).

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Saison 2013/2014 – Stadiontour, Teil 11.1 – Oberhausen

Heimspiel. Geographisch gesehen… In Duisburg-Wedau auf die A3, fünf Minuten später am Autobahnkreuz Oberhausen-West auf die A42, fünf Minuten später stehe ich in Oberhausen-Buschhausen an der „Straßensperre Lindnerstraße“, höre den 90er-Klassiker „Jump Around“, trage an einem herrlichen Wintertag die Sonnenbrille und empfange den Briefumschlag mit meiner Akkreditierung und dem Ticket für den Parkplatz 2C.

Das Stadionjahr 2014 beginnt am Sonntag, 19. Januar, auch für mich.

In Oberhausen.

Zwischen Kanal und A42 liegt das altehrwürdige Stadion Niederrhein. RWO ist inzwischen in die Regionalliga abgestürzt, das bedeutet: Viertklassigkeit. Mit dem VfL Bochum verlor ich Anfang des Jahrtausends hier an einem Karnevalssonntag mit 1:6. Drei Monate später tanzte Neururer oberkörperfrei in Aachen und feierte den Aufstieg. Der VfB Speldorf ergaunerte in der NRW-Liga hier vor gar nicht so langer Zeit beim 0:0 völlig unverdient einen Punkt – ich saß auf der Pressetribüne. Und als das Stadion im August 2008 eine Rasenheizung bekam, war ich Volo im Oberhausener WAZ-Lokalsport.

Das ist jetzt knapp fünfeinhalb Jahre her. Nun geht’s im Presseraum um das gestrige Testspiel der Schalker in Köln, das Trainingslager Anfang Januar in Katar, die Pläne aller Redaktionen für die Rückrunde – ich bin der Einzige, der allen Kollegen noch ein „Frohes Neues“ wünschen muss. Bisher bestand das Jahr für mich aus ein paar Tagen Urlaub, der Moderation der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in Mülheim, vielen, vielen, vielen Konferenzen und unserem WAZ.de-Rebrush. Anstrengend, sowas.

Doch jetzt rollt wieder der Ball, auch für mich. Es wird eine spannende, spannende, spannende Rückrunde! Ich freu mich drauf!

Hier geht es zu den beiden Texten, die am Sonntag, 19. Januar, entstanden:

Den Online-Spielbericht („0:1 in Oberhausen – Auch Schalkes zweiter Anzug sitzt nicht“) findet Ihr hier. Der Text erschien kurz nach dem Schlusspfiff auf unseren Portalen. Kurz gleich zwei Minuten…

Was Trainer Jens Keller und Kapitän Benedikt Höwedes zu sagen hatten, habe ich hier für Euch zusammengeschrieben („Nur Höwedes erfreut Schalke-Trainer Keller in Oberhausen“).

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Mein persönlicher Jahresrückblick 2013

Das Jahr 2013 brachte uns einen Dog-Scooter für unsere Hündin Athina und grandiose Familien-Rollertouren durch den Uhlenhorst in Mülheim. Es brachte Schalke-Spiele in der Champions League, Gravity 3D im Kino, großartige Urlaube mit der Liebsten im Zillertal und an der Nordsee, das Comeback von @AndiErnst bei Twitter, zwei bittere Reparaturen meines schnuckeligen Autos, das traurige Aus der WR, einen neuen Sportchef bei der WAZ, einen schneereichen Winter von Januar bis Mitte März, 930 Millionen Euro für den Springer-Verlag, viele spannende Diskussionen über Edward Snowden und die NSA, eine Road-to-Wembley-Sonderseite (aus Gründen), weißen Rauch und Peter Neururer zurück zum VfL Bochum. Es brachte Burger im „Hans im Glück“ in Rüttenscheid, Kaltgetränke im „Unperfekthaus“ am Limbecker Platz, die Bundestagswahl, weitere spannende Partys und Abende in Herne, Oberhausen, (natürlich) Mülheim, Bochum, Gelsenkirchen, Velbert, Dortmund, Witten und, und, und… Und es brachte unseren Abschied aus Kamen-Heeren-Werve und damit wiederentdeckte Freundschaften nach dem Umzug.

An all das und noch mehr werde ich mich zurückerinnern, wenn ich künftig auf das Jahr 2013 angesprochen werde. Und doch möchte ich einige Dinge hervorheben…

Spiel(e) des Jahres

19. April 2013 – VfL Bochum – FC St. Pauli 3:0

Am Tag nach diesem grandiosen Comeback-Abend von Peter Neururer schrieb ich für diese Homepage folgende Zeilen: „Das waren die magischsten, emotionalsten, freudentränenreichsten 90 Minuten für alle Bochumer seit Tabellenführer-Zeiten im Herbst 2003. ,Ein Wahnsinnsabend‘, schrieb einer meiner Stadionkollegen per WhatsApp, um kurze Zeit später hinzuzufügen: ,Alter, das sind doch dieselben Spieler!‘ Nicht mehr 8000 Zuschauer. Sondern 26 000. Die eigene Mannschaft wird nicht verspottet, sondern gefeiert. “Die Mentalität im ganzen Verein ist komplett anders”, sagte Christoph Kramer in der Mixed Zone und bezeichnete Peter Neururer als „Zauberer“. Der Eindruck eines Zugereisten. Und wir Bochumer haben wieder jemanden an der Seitenlinie, über den wir sagen: “UNSER Trainer”. Nicht mehr “DER Trainer”. Im Moment wohl auch die Kritiker.

Das torreichste Spiel war direkt das allererste am 18. Januar. FC Schalke 04 – Hannover 96 5:4. Eine Einzelkritik mit 3300 Zeichen sollte ich zum Schlusspfiff mailen. Mein Kommentar auf dieser Homepage zwei Tage nach dem Spiel zum verrückten Verlauf: „Aus 3100 werden 2400 werden 2700 werden 2500 werden schließlich 3300 Anschläge.“

Das langweiligste Spiel war das allerletzte am 21. Dezember. 1. FC Nürnberg – FC Schalke 04 0:0.

An Auswärtsspiele mit Übernachtung erinnere ich mich immer besonders gut – drei waren’s 2013: das VfL-Pokalspiel in Stuttgart (26. auf 27. Februar, mit Übernachtung im Mutterhaus der Diakonissenanstalt Rosenbergstraße), das Schalke-„Endspiel“ in Freiburg (17. auf 18. Mai, mit einem großartigen Essen im griechischen Restaurant „Ouzeria“ in Freiburg-Littenweiler) und das Schalker Winterfinale in Nürnberg (21. auf 22. Dezember, mit Lebkuchen und Nürnberger Bratwürstchen auf dem Christkindlesmarkt).

Mein Text des Jahres

28. November 2013 – „Schalke ist dem ZDF zu langweilig“ – hier geht’s hin.

Noch immer finde ich es amüsant, wie schnell es in diesem Geschäft gehen kann…

Am Anfang stand ein Tagdienst an einem schönen Herbst-Donnerstag. Tagdienste sind nicht meine größte Stärke, ich verschlafe grundsätzlich und schaffe es deshalb nur selten, in Ruhe und vernünftig zu frühstücken. Auch an diesem Morgen. Trotzdem diskutierten wir ganz kreativ in unserer 10-Uhr-Konferenz die einfache, gar nicht hexenwerkartige Idee mit dem Motto: “Was sagen eigentlich die Schalker dazu, dass das ZDF in der Champions League nur den BVB zeigt?” Die Recherche ging schnell – es handelte sich immerhin “nur” um ein paar An- und Rückrufe beim/vom ZDF und FC Schalke 04 und bei/von einigen Fans. Dann noch 90 Zeilen verfassen – auch für die inzwischen interessierte Print-Redaktion, den Text online stellen, schnell gemacht. Routine. Handwerk.

Am Tag darauf ging dann auf einmal alles ganz schnell. Der Text erhielt fast 9000 Facebook-Empfehlungen, machte bei Twitter die Runde, dann  griffen die darauf aufmerksam gewordenen Kollegen anderer Online-Portale (z. B. Focus, Stern) das Thema auf, bevor es schließlich bei den großen Agenturen landete. Am Samstag stand die Meldung in fast jeder Zeitung, auf jedem Portal Deutschlands. Und alles fußte auf den Zitaten, die ich an einem Sleeping-my-day-away-Vormittag recherchiert hatte – meist mit Quellennennung, wie es sich gehört.

Als ich dann am Samstagabend nach dem Schalker 3:0 gegen den VfB Stuttgart auf Stimmenfang ging, schlenderte Boris Büchler vom ZDF ziellos durch die Mixed Zone. Schalke hatte das ZDF an diesem Abend zur Feier des Dreiers boykottiert… Kaum zu glauben, dass ich eigentlich unglaublich müde und hungrig war am Recherchemorgen – und zudem unter Zeitdruck stand. Denn am Mittag musste ich zu einer zweistündigen Software-Schulung…

Mein Interview des Jahres

5. August 2013 – mit Schalke-Manager Horst Heldt in der Klubgaststätte des Karlsruher SChier geht’s hin.

Hinten in der Ecke sind noch vier Plätze frei. Wir setzen uns ins offizielle Bierzelt des Karlsruher SC vor dem – etwas in die Jahre gekommenen – Wildparkstadion, tupfen uns mit grünen Servietten den Schweiß von der Stirn, bestellen bei 35 Grad eine große Flasche Wasser und zwei Spezi – und reden. 20 Minuten, 30 Minuten, 40 Minuten…

Mein Konzert des Jahres

8. Juni 2013 – Fury in the Slaughterhouse in Hannover, EXPO-Plaza

System of a down zu sehen, „Chop suey“ mitzubrüllen und dann doch einen Fury-Gig zum Konzert des Jahres zu küren, ist schon frech. Aber Sänger Kai Wingenfelder sagte zu Beginn noch: „Ein Glück: Wir sind nicht die Einzigen, die älter geworden sind…“ Beim ersten Auftritt nach fünf Jahren gab’s alle Klassiker. Alle. Großartiges Wetter, tolle Musik, fantastische Stimmung – ja, ich hatte schlechtere Tage in diesem Jahr.

Sprüche des Jahres

„Ich wache auf, stelle fest, dass ich im Ibis Bochum bin, reiße das Fenster auf und denke nur: GEIL, Gleis zwei“ (einer unserer Pauschalisten, der es nach einer glorreichen Nacht im Bermuda-Dreieck nicht mehr nach Witten schaffte)

„In diesem Sinne: weitermachen“ (unser Ex-Sportchef, genannt „Graali“, verabschiedete sich so jeden Tag – auch an seinem letzten)

„Das sind Idioten fußballerischer Art“ (Peter, der ganz Große, über die DFB-Entscheidung, Spieler wie Julian Draxler nicht für die U21-EM zu nominieren – wir adaptieren diesen Spruch bis heute gern…)

Meine Songs des Jahres

Mic Check – Hadouken!

Das ist ein Sportredaktions-Insider, denn jeder Spätdienst mit @Duchateau endete früher oder später mit diesem etwas älteren Hammerwummsding.

Those were the days – Leningrad Cowboys

Unser liebster Pauschalist @Balkeni verabschiedete sich ins Volontariat. Wir quälten ihn sehr lang mit diesem Lied…

45 – The Gaslight Anthem

War zwar kein wirklich tolles Konzert in Düsseldorf (RP-Überschrift: „Nur irgendeine Band“), aber dieses Stück geht wirklich ins Hirn.

Und sonst? „Warriors of the world“ (Manowar – Bestandteil vieler Spätdienste), „Smack my bitch up“ (The Prodigy – ebenso), „Shut your mouth“ (Pain – ebenso), „Wake up“ (Rage against the machine – vor jedem Frühdienst im Auto), „Sleeping my day away“ (D.A.D. – ebenso), „Chop Suey“ (System of a down – großartiges Konzert bei Rock im Pott im August in Gelsenkirchen), „Fallen“ (Volbeat – auch bei Rock im Pott), „Black Chandalier“ (Biffy Clyro – ebenfalls bei Rock im Pott), „Biblical“ (Biffy Clyro – wenn wir schon dabei sind…), „Perfect day“ (zur Erinnerung an Lou Reed, der in diesem Jahr starb), „Tokyo“ (Gareth Emery – der Song, den ich auf den ewig langen Heimfahren von Essen nach Heeren-Werve stets besonders laut hörte. House eben).

Unsere Hundewiese des Jahres

Auberg – Mülheim

Natürlich unsere eigene in Mülheim-Saarn, fünf Minuten mit dem Auto von unserer Wohnung entfernt. Da kennen wir jetzt jeden Grashalm.

Unsere TV-Serie des Jahres

Californication

Ist natürlich ein hemmungslos subjektiver Eindruck – in einem Jahr, in dem das Serienfinale von „Breaking Bad“ lief. Aber ganz ehrlich: Die Breaking-Bad-Staffeln liegen alle noch in unserem DVD-Schrank. Ungeöffnet. Kommt.

Hashtag des Jahres

#peterdergigant

Unser Ereignis des Jahres

Februar / März – Umzug von Heeren-Werve nach Mülheim

Jetzt wird es privat. Im Februar und März pendelten wir regelmäßig zwischen Kamen und Mülheim, pro Strecke immerhin eine Stunde. Mindestens… Am 17. März sagten wir Kamen endgültig „Adieu“ und sind Mülheimer!

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Jetzt mache ich erst einmal Homepage-Pause. In drei Wochen lasse ich mal wieder von mir hören. Rutscht gut ins neue Jahr! Ich wünsche Euch alles, alles Gute für 2014! Auf dass alle Eure Wünsche und Träume in Erfüllung gehen!

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Saison 2013/2014 – Stadiontour, Teil 10.1 – Nürnberg

In drei Tagen weihnachtet es. Fondue gibt es zu Hause, regnen soll’s. Wir sitzen im warmen Wohnzimmer. Das wird schön. Doch jetzt laufe ich einsam über den Christkindlesmarkt in Nürnberg. Noch vier Stunden bis zum Anpfiff meines letzten Spiels im aufregenden Jahr 2013. Ich trage keine Jacke, ein Fehler. Irgendwo brüllt immer jemand „Schalke und der FCN“, an einem Stand gibt es „Alles mit Bier“, Trompeten-Willy bläst zur Attacke, ich genieße vier Nürnberger Bratwürste (macht man so) und kaufe dann 500 Gramm Früchtebrot, die Liebste mag’s so sehr, und für 14,95 Euro Lebkuchen von Schmidt, die große Dose bitte. Für meine Eltern in drei Tagen.

Was ich alles verpasse an diesen beiden Tagen. Die Liebste verbringt diesen Winter-Samstag im Phantasialand in Brühl, in der Redaktion verabschieden wir nach dreieinhalb Jahren unseren liebsten Pauschalisten Nils (bei Twitter @Balkeni) Balke ins Volontariat. Alle kommen, ich werde aber in Zimmer 307 im Nürnberger Hotel Marienbad in Bahnhofsnähe am Schreibtisch sitzen und bis zwei Uhr morgens Texte schreiben – nachdem ich mir beim Nachtportier den WLAN-Code besorgt habe. Der Mann fränkelt sehr, ich verstehe nicht viel.

Ein schönes Spiel hätte all die Einsamkeit erträglich machen können. Doch Schalke rettet mit Mühe, Not, Ach, Krach und einem guten Torwart das 0:0 beim sieglosen (!) Glubb. Die Spieler hetzen durch die Mixed Zone, weil sie den Flieger Richtung Düsseldorf, Richtung Winterurlaub erwischen wollen, immerhin der Manager ist gesprächig.

Es bleiben Witze über BVB-Trainer Klopp („Nach der Niederlage gegen Hertha sollte mal jemand fragen, ob das Leben als BVB-Coach nicht ein Drecksleben ist…“) und die Magen-Darm-Erkrankung von Schalke-Trainer Jens Keller („Wenn die das verlieren, titeln wir: Das ging aber in die Hose…“). Nachts werde ich um kurz vor zwei per Facetime zur Redaktionsparty zugeschaltet, die Jungs und Mädels spielen Wettrennen im Großraum. Ohne mich, blöd. Ich gönne mir eine Tafel Schokolade, Vollmich, aus der Minibar. 1,50 Euro.

Am Sonntag kommt der ICE mit 50 Minuten Verspätung in Essen an – auf unserer Strecke war ein Zug mit Fans des 1. FC Köln auf dem Weg zum Rheinderby nach Düsseldorf liegengeblieben. Autsch. Wollte um 20 Uhr zum Abendessen zu Hause sein. Es wird 22.20 Uhr. Bin müde. Schlafe in Jeans ein. Dieser Job ist der geilste Job der Welt – und doch nicht immer einfach.

Diese Texte entstanden entweder nach dem Spiel im Stadion oder auf dem Hotelzimmer – in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember 2013:

Die Einzelkritik zum Spiel („Schalke-Keeper Fährmann erst stark, dann im Glück – Note 2,5“) gibt es hier – sie erschien kurz nach dem Abpfiff gegen 20.35 Uhr online und am Montag (23. Dezember) in einer gekürzten Fassung in der WAZ Gelsenkirchen. Die Noten vorab: Fährmann (2,5) – Uchida (3,5), Matip (3,5), Santana (3,5), Kolasinac (5) – Neustädter (4), Jones (4) – Farfan (4), Meyer (4), Fuchs (4,5) – Szalai (5). Eingewechselt: Goretzka (4), Obasi (-), Papadopoulos (-).

Was passiert in der Winterpause im Schalker Aufgebot? Um Jan Kirchhoff, Klaas-Jan Huntelaar und weitere Spieler geht es hier („Schalke will Kirchhoff – Huntelaar-Untersuchung am Montag“).

Was Horst Heldt zwölf Minuten lang in der Mixed Zone zu sagen hatte, habe ich hier („Heldt bestätigt – Ohne Keller keine Schalke-Sitzung“) für Euch zusammengefasst.

Weitere Stimmen zum Spiel findet Ihr hier („Schalke schwärmt von Torwart Ralf Fährmann“). Im Angebot: Hermann, Heldt, Neustädter, Fährmann, Meyer und FCN-Trainer Verbeek.

Meine Tweets rund um die Nürnberg-Tour? Hier unter twitter.com/AndiErnst.

Am Donnerstag (19. Dezember) verfasste ich exklusiv für die Online-Portale nach der Pressekonferenz folgende Zeilen:

Um die ominöse Superanalyse-Sitzung mit Trainerdiskussion geht es hier („Schalke-Bosse diskutieren Trainerfrage am Sonntag – mit Keller“).

Wer im Winter kommen könnte, steht hier („Schalke sucht eine ,Sechs‘ – de Bruyne kommt nicht“).

Und was Jens Keller zu sagen hatte, habe ich hier für Euch zusammengefasst („Keller befürwortet einen Sportpsychologen für Schalke“).

Meine Tweets findet Ihr hier.

Am Dienstag, 17. Dezember, war …

… ich ab 16 Uhr auch unterwegs in Sachen Schalke – und zwar bei der Weihnachtsfeier der Presseabteilung. Programmpunkt: Kartfahren in Herne und Essen bei einem Kult-Italiener in Gelsenkirchen-Buer-West. Das Team mit Horst Heldt und Alexander Jobst gewann die Kart-Meisterschaft.

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