Heynckes-Tricks

Für DerWesten und die WAZ-Lokalredaktion Gelsenkirchen berichtete ich über das Bundesligaspiel FC Schalke 04 gegen Bayer Leverkusen (0:1) in der Saison 2010/2011.

Die Schalker Einzelkritik gibt es hier.

Zur taktischen Analyse mit der Überschrift „Wie Jupp Heynckes Schalke austrickste“ geht es hier.

Zu den Stimmen zum Spiel geht es hier.

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Neun Tore für Speldorf

Für die Mülheimer Woche berichtete ich im Herbst 1994 über das Landesligaspiel zwischen dem VfB Speldorf und dem VfB Essen-Nord (9:0). Manche Tippfehler (alte/neue Rechtschreibung) sind korrigiert, die Vorschau aufs nächste Spiel habe ich an dieser Stelle gelöscht, daher auch das Zeichen (…).

Rein in den Spielbericht:

Von vorne bis hinten begeistert waren Trainer Hans-Günter Bruns und 400 Zuschauer vom VfB Speldorf. „Die Mannschaft hat das Spiel genau richtig angepackt“, so Bruns. Und er hatte recht: Die Grün-Weißen legten ein schnelles Tor vor und unterschätzten den Gegner nicht. Tore von Dirk Roenz (4), Holger Vössing (3), Holger Maertin und Oliver Vössing waren die Folge. Holger Vössing hat nach sieben Spieltagen bereits neun, Roenz sieben Saisontreffer. Der VfB baute seine Serie auf 10:0 Punkte und 21:1 Tore aus, und zu dieser Super-Serie trugen auch die Neuzugänge bei, die in diesem Jahr sensationell einschlugen. „Endlich haben wir eine Quote von 100 Prozent, es ist kein Ausfall dabei“, ist Bruns begeistert. Auch Holger Vössing beweist momentan, wie wertvoll er sein kann, wenn er mal keine Platzverweise kassiert. (…)

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Saison gelaufen

Im Frühjahr 1994 berichtete ich über das Landesligaspiel zwischen dem VfB Speldorf und dem SV Kray 04 (1:4) – wie immer für die Mülheimer Woche und Zehntausende Leser. Kann mich noch gut erinnern, dass mein Bruder als Speldorfer Torwart vor dem Elfmetertor zum 0:1 in der 28. Minute Dirk Lübner richtig umgesenst hat. Muss ein sehr beeindruckendes Foul gewesen sein, wenn ich das 16 1/2 Jahre später immer noch weiß…

Manche Tippfehler (alte/neue Rechtschreibung) sind korrigiert, die Vorschau aufs nächste Spiel gekürzt, daher das Zeichen (…).

Knapp 300 Zuschauer sahen am vergangenen Sonntag eine zwar verdiente, aber dennoch unnötige 1:4 (0:1)-Heimniederlage des Fußball-Landesligisten VfB Speldorf gegen den SV Kray 04.

Zudem sah Leistungsträger Holger Vössing wieder einmal eine (unberechtigte) rote Karte, gemeinsam mit seinem Gegenspieler Lars Krüger nach einem Gerangel. Die Speldorfer Unsicherheit nach dem Platzverweis nutzten die Gäste schonungslos aus: zunächst traf Ralf Agolli den Pfosten (27.), eine Minute später konnte der überragende Dirk Lübner von VfB-Torwart Thomas Ernst nur durch ein Foul gestoppt werden, Agolli verwandelte den fälligen Elfmeter zum 0:1.

Nach diesem Tor begann die Zeit der ausgelassenen Möglichkeiten: Selbst beste Möglichkeiten – Dirk Roenz verstolperte vor dem leeren Tor – konnten nicht ausgenutzt werden. Klar, dass der Ausgleich nur durch einen von Roenz verwandelten Elfmeter erzielt werden konnte (55.). Viele dachten nun an eine Wende des Spiels, doch bereits im Gegenzug erzielte Lübner aus abseitsverdächtiger Position das 1:2.

Während die geschockten Grün-Weißen nun nichts mehr zustande brachten, spulten die Krayer ihr Pensum herunter. Dirk Lübner (66.) und Jens Schul (87.) erhöhten auf 4:1 und hätte Ernst nicht zweimal in höchster Not gegen Lübner und T. Schrul geklärt, wäre es noch ein Debakel geworden. Auch Klaus Thiel, der sportliche Leiter des VfB, meint, dass die Niederlage unnötig war: „Die Entschuldigung, dass viele Spieler fehlten, darf nicht gelten. Wir waren vor und nach dem 1:1 nicht in der Lage, unsere Vorteile auszunutzen. Trotzdem muss man beachten, dass fünf Spieler auf dem Feld standen, die noch nicht zwanzig Jahre alt sind.“

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Kray mal drei

Für die Mülheimer Woche berichtete ich im Herbst 1994 über das Landesligaspiel zwischen dem VfB Speldorf und dem FC Kray (3:0). Manche Tippfehler (alte/neue Rechtschreibung) sind korrigiert, die Vorschau aufs nächste Spiel habe ich an dieser Stelle gelöscht, daher auch das Zeichen (…).

Dank einer überragenden Mannschaftsleistung konnten die Fußball-Landesligakicker des VfB Speldorf ihre Erfolgsserie fortsetzen. Nach dem 3:0 (2:0) über den FC Kray reisen die Grün-Weißen am Sonntag zum TSV Ronsdorf.

250 Speldorfer Fans sahen im Spiel gegen den FC Kray schon schwarz, nachdem Holger Vössing einen Elfmeter an den Pfosten gesetzt (16.) und Ralf Brücks die gelb-rote Karte gesehen hatte (26.). Doch die Elf von Hans-Günter Bruns steckte die Rückschläge weg und kam durch Treffer von Dirk Roenz (44.), Wolfgang Koth (45./Eigentor) und Oliver Vössing (53.) zum verdienten 3:0-Erfolg, durch den sie auf den dritten Tabellenplatz vorrückte.

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Mein allererstes Lokalderby – 1994

Im Frühjahr 1994 berichtete ich für die Mülheimer Woche zum ersten Mal überhaupt über ein Lokalderby – diesmal in der Landesliga zwischen dem 1. FC Mülheim und dem VfB Speldorf (2:2). Einige Tippfehler (alte/neue Rechtschreibung) sind korrigiert, die Vorschau auf den nächsten Spieltag habe ich gekürzt, daher auch das Zeichen (…).

Ein vor allem in der zweiten Halbzeit hochklassiges Lokalderby zwischen dem 1. FC Mülheim und dem VfB Speldorf endete mit einem gerechten 2:2 (0:0)-Unentschieden.

Dass der Mülheimer Fußball nicht mehr das ist, was er einmal war, beweist die Tatsache, dass nur 320 Besucher ihren Eintritt bezahlten. Vor fünf Jahren waren noch mehr als 1000 Fans gekommen. Sicherlich spielten das miese Wetter und die plötzliche Verlegung zur Moritzstraße – das Ruhrstadion war morgens gesperrt worden – eine Rolle, doch trotzdem glänzten beide Mannschaften nur bedingt.

VfB-Coach Hans-Günter Bruns musste neben fünf Ausfällen auch kurzfristig Semir Osmani ersetzen. So spielte Oliver Neumann erstmals in seiner Karriere Libero und mit Witt/Reddig stand die Manndecker-Achse der zweiten Mannschaft auf dem Platz. Vor allem Holger Reddig, der seit November kein Meisterschaftsspiel mehr bestritten hatte und der erst seit zwei Wochen wieder trainiert, bot gegen Torjäger Andreas Ulrich eine erstaunliche Partie. FCM-Coach Toni Burghardt hatte weit weniger Sorgen, er musste nur auf Markus Rauschtenberger (verletzt) und Achim Pelzer (ist noch gesperrt) verzichten.

In der 1. Hälfte war kein vernünftiger Spielverlauf möglich, lediglich die vielen hundert Regenschirme werden sich über Arbeit gefreut haben: Windböen sorgten für Chaos auf dem Feld und nasse Füße auf den Rängen. Die Löwen gestalteten das Match feldüberlegen, da sich die Grün-Weißen nur auf die Defensive beschränkten und nach dem Motto „Hauptsache, der Ball ist raus aus der eigenen Hälfte“ vorgingen. In der Offensive war Dirk Roenz als einzige Spitze zwar gewohnt kampfstark, aber gegen mindestens zwei Gegenspieler überfordert. Die Löwen spielten und spielten, hatten aber kaum richtige Torgelegenheiten, so dass man mit einem 0:0 in die Kabine ging.

In der zweiten Halbzeit hörte es auf zu regnen und schon wurde die Partie interessanter. Die Speldorfer begannen schwungvoll mit mehreren Schüssen auf das FCM-Tor, doch in der 63. Minute gelang den Styrumern das insgesamt verdiente, aber zu diesem Zeitpunkt überraschende 1:0, Holger Wiederholds Flanke verwandelte Markus Steuke.

Wer nun dachte, die ersatzgeschwächten Speldorfer würden aufgeben, wurde enttäuscht. Oliver Vössing (70.) und Jens Koppenborg (72.) hatten zwei Chancen, bevor die Bruns-Truppe dank eines Doppelschlags durch zwei Fernschüsse von Ralf Brücks (77.) und Dirk Roenz (78.) mit 2:1 in Führung ging.

Diesen Rückstand ließen die Löwen nicht auf sich beruhen, Holger Wiederhold gelang nach einem krassen Abwehrfehler der insgesamt verdiente 2:2-Endstand (84.). So wurden die zuletzt nicht sehr verwöhnten Fans, die zur Halbzeit noch mit Sprüchen wie „Wäre ich doch zu Hause geblieben, da ist ja noch mehr los!“ geglänzt hatten, am Ende doch noch durch ein spannendes und torreiches Spiel versöhnt.

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