Rock am Ring 2001

Viermal weilte ich bei „Rock am Ring“ – 2001, 2003, 2005 und 2006. Alle vier Aufenthalte waren sehr, sehr unterschiedlich. 2001, bei meiner Premiere, fuhr ich mit einer festivalerfahrenen Mülheimer Kleingruppe von Donnerstag bis Pfingstmontag. Die Mitreisenden hießen Zander, Jens und Jenny. 2001 war’s noch nicht ausverkauft (so wie jetzt), das Durchschnittsalter lag bei realistisch geschätzt 24,5 Jahren (inzwischen gesunken auf 19,75). Wir durften mit dem Auto sogar noch auf den Zeltplatz fahren, hatten eine Menge Platz und kletterten sogar zur Nürburg hinauf – himmlisch im Vergleich zu heutigen Zeiten. Den „typisch nassen Festival-Arsch“ haben wir uns natürlich auch geholt, ich erinnere mich vor allem an das Late-Night-Konzert mit den Söhnen Mannheims um zwei Uhr in Nacht. Brrrrr…

Gerettet von meiner „ersten“ Homepage habe ich noch meine persönliche Festival-Band-Rangliste. Bitte sehr:

1) Him: Am Himmel Wolken. Dunkle Wolken. Es tropft ab und an. Die Bäume bewegen sich, ein eisiger Wind zieht auf. Auf der Bühne Vile Valo, dieser Typ, der gelangweilt und zugleich euphorisch wirkt und zwischendurch an Bierflaschen nippt. Und dann Songs wie „Gone with the sin“, „Heartache every moment“, „Pretending“, „Bury me deep inside your heart“ haucht. Alle anderen fanden es durchschnittlich, für mich privat war’s der Höhepunkt… Zum Video von „Gone with the sin“ am Ring geht es hier.

2) JJ 72: Meine Band im Jahr 2001! Der Auftritt dauerte zwar keine 45 Minuten, und Mark Greaney zertrümmerte seine Gitarre, aber ich genoss trotzdem jeden Takt. Die werde ich bestimmt noch mal irgendwo live sehen. Ganz sicher. Dieses Konzert sah ich übrigens ganz alleine. Der Rest blieb an der Hauptbühne, um „3 Doors Down“ zu sehen.

3) Manic Street Preachers: Geile Musik. Einfach nur geile Musik. Hat mir echt gut gefallen.

4) Reamonn: Ist mir deshalb in Erinnerung geblieben, weil Zanders Pegel den Höhepunkt erreicht hatte, und um uns herum jeweils ein Meter Platz war… Zander hüpfte auf und ab, wusste fast gar nicht mehr, was los war, vor allem bei „Josephine“. Jens, Jenny und ich konnten nicht mehr vor lachen. Ach so, das Konzert war übrigens auch ganz nett.

5) K´s Choice: Das allererste Konzert mit einer Sängerin, die sich nicht bewegen konnte… Sie hatte sich beim Einsingen die Kniescheibe gebrochen… Autsch!

6) A-Ha: Eigentlich irgendwie fehl am Platz beim berühmtesten deutschen Alternativ-Festival. Aber als Erinnerung an die Teenager-Tage nicht schlecht. Irre, wenn Du jede Zeile mitsingen kannst. Auch bei diesem Konzert war ich übrigens ganz alleine; Zander, Jenny und Jens hatte es ins warme Zelt verschlagen, bevor sie zu den Söhnen Mannheims wiederkamen…

7) Die Söhne Mannheims: Sicherlich das kultigste Konzert, weil es nachts um 1 Uhr wirklich schweinekalt war und in Strömen regnete. Und wenn ich in Strömen schreibe, dann meine ich auch in Strömen… ein unglaublicher Regenguss, wirklich…

8) Kid Rock + Limp Bizkit: Diese beiden Bands waren die Haupt-Acts und sind vom Musikstil ähnlich, weshalb ich sie zusammen nenne. Der Nu Metal liegt mir nicht unbedingt, aber es war schon ganz okay. Wie Ihr seht, war es nicht mein privater Höhepunkt (und zuweilen habe ich mich geärgert, dass ich nicht „Travis“ parallel auf einer anderen Bühne gesehen habe), aber naja…

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News aus Bremen.

Für DerWesten und die WAZ-Lokalredaktion Gelsenkirchen berichtete ich über das Bundesligaspiel Werder Bremen gegen FC Schalke 04 (1:1).

Zur Schalker Einzelkritik geht es hier.

Zu einer brandheißen Meldung über Manuel Neuers Erkenntnis, das „alles entschieden ist“, geht es hier. Das war ne Menge Arbeit in jener Nacht…

Zu einem Bericht über den Auftritt von Benedikt Höwedes am Abend im ZDF-Sportstudio geht es hier.

Die Stimmen zum Spiel gibt es hier.

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1. FC Mülheim vor Abschied

Für die Mülheimer Woche berichtete ich im Mai 1995 über das Fußball-Landesligaspiel zwischen dem 1. FC Mülheim und der SSVg Velbert (2:6). Einige Tippfehler (alte/neue Rechtschreibung) sind korrigiert. Ab (…) wurde der Text mit einer Vorschau aufs nächste Spiel sowie ein paar Zeilen über den VfB Speldorf fortgesetzt, die ich nicht mitkopiere:

O je, FC! Sang- und klanglos verabschiedet sich derzeit der Fußball-Landesligist 1. FC Mülheim aus seiner Gruppe. Durch die 2:6 (1:1)-Schlappe gegen die SSVg Velbert wurde die Tabellensituation noch aussichtsloser. (…)

Zumindest 60 Minuten lang hatten die „Löwen“ vor 90 Zuschauern gegen Velbert vor allem kämpferisch überzeugt und verdient das 1:1 gehalten. Hochscheid (15.) hatte die Führung erzielt, Bestler (32.) ausgeglichen. Doch nach Bestlers 1:2 (60.) brachen alle Dämme: Gerkens (68.), Häse (70.), Bestler (74.) und Gayk (82.) erhöhten bei Gelhaars (wunderschönem) Gegentor (80.) den Vorsprung auf 6:2. Der FCM bleibt in der Tabelle Vorletzter, hat inzwischen sogar acht Punkte Rückstand auf einen rettenden Platz.

Die Planungen für die neue Saison laufen bei Spielertrainer Uwe Drillich und den Verantwortlichen auf Hochtouren. Doch auch da gibt es wieder Probleme. Pino Barbera (Sardegna Oberhausen) und Guido Rißland (Union?), eigentlich fest eingeplant, werden den Verein verlassen. Bleibt zu hoffen, dass die Stammspieler, die sonst noch Zusagen gegeben haben (zum Beispiel Achim Meyer, Karl-Heinz Hirtz oder Sascha Küster) nicht auch noch umdenken und abwandern. (…)

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Der tanzende Stern

Am 7. April 2002 bloggte ich über das Auswärtsspiel des VfL Bochum bei Arminia Bielefeld. Der VfL verlor zwar 0:3, stieg aber weniger als einen Monat später nach einem fulminanten und unvergesslichen Finale in Aachen als Tabellendritter – neben Bielefeld und Hannover – in die Bundesliga auf.

Der Text trägt den Titel „Der tanzende Stern“ und geht so:

Sonntag, 9.30 Uhr, die CD im Radiowecker springt mit dem selben Ton an wie jeden Morgen, es dudeln die ersten Takte von Ashs „Shining light“. Da bin ich schon wach, denn an jedem Morgen ist dieser unverwechselbare Ton des Anspringens schon laut genug. Sonntag, 9.30 Uhr – die gewohnte Aufstehzeit an diesem Tag, aber heute ist mal nicht die Arbeit schuld. Ich habe frei – sonntags tatsächlich eine Rarität für einen Sport-Journalisten. Es ist Zeit für ein Auswärtsspiel. Arminia Bielefeld. Schon letzten Montag beim 3:0 gegen Frankfurt hieß es: „Nächsten Sonntag stürmen wir die Alm“. Und ich stürme mit. Als Linksaußen.

Müsli rein, Trikot an, Schal um, ab zum Bahnhof. Schon in Mülheim drei VfLer da, Essen, Wattenscheid, Bochum – der Laden wird gerammelt voll. Lauter blau-weiße Schals fliegen mir ins Gesicht. Schweißperlen stehen mir auf der Stirn; aber nicht, weil es aufgrund der Sonne so warm ist, nein! Sondern aus Nervosität. Jaja, keiner von Euch kann das nachvollziehen. Aber stellt Euch vor, Ihr müsstest eine entscheidende Klausur schreiben, einen Vortrag halten; eine Prüfung bestehen; ich habe dieses Lampenfieber, dieses ängstliche Gezittere, lang nicht mehr gespürt. Irgendwie geht es heute um mehr als Fußball. Steigt der VfL nicht auf, droht die ewige Zweitklassigkeit, vielleicht die Pleite, also die ewige Bedeutungslosigkeit. Für den Saisonverlauf ist dieses Spiel von ungeheurer Bedeutung. Ein bislang stets treuer und – doch – wichtiger Punkt in meinem Leben könnte wegkippen (was er sowieso früher oder später wird). Ich habe nunmal diesen unvergleichbaren Fußball-Tick!

Ach was…

ich schüttel mich dreimal, mein Kleinhirn brüllt das Großhirn an
– Es ist doch nur ein stinknormales Fußballspiel und ein Ausflug nach Bielefeld
und ich lausche.
Ganz alte VfLer sind in den NRW-Express gestiegen; Leute, die seit 20 und – nicht wie ich seit 7 – Jahren eine Dauerkarte im Portmonee verstecken. Alle leeren die Dosen Bier im Drei-Minuten-Takt, gehen pissen im Fünf-Minuten-Takt und hauen die Dönnekes raus im Sieben-Minuten-Takt. Der Nichtraucher-Wagen wird zum Raucher-Wagen umfunktioniert.
– Beschwerden schriftlich an mich,
schreit ein 65-jähriger 120-Kilo-Rentner. Okay, ich beschwer mich lieber nicht.
– Preisfrage
trompetet der Vokuhilaoliba (also vornekurzhintenlangoberlippenbart) in die Runde, als der Zug am Bahnhof von Heessen hält.
– Welcher VfL-Torjäger hat bei Eintracht Heessen seine Karriere angefangen?
Staunende Gesichter.
– Volker Abel? Heinz-Werner Eggeling? Uwe Leifeld?
Neeeneee, alles falsch.
– Jungs, ich geb Euch einen Tipp – Nachname fängt mit „K“ an…
– Ja sicher…
raunen sich zehn Leute zu
– JUPP KACZOR!
Boa glaubse, dat machste nur im Zug im Ruhrpott mit. Alles Arbeiter aus alten Bergbau-Familien, könnt ich schwören. Einmal SPD-Wähler, immer SPD-Wähler.

Raus in Bielefeld, eine wirklich witzige Zugfahrt. Ich liebe Fußball-Fans (in Dortmund flötete es aus dem hinteren Teil des Wagens in grellen Stimmen: „Ihr seid schwarz, ihr seid gelb, ihr seid die schwulsten Fans der Welt“, da schallte es zurück: „Ihr klingt aber auch ganz schön tuntenhaft…“ und zack, wurde es mucksmäuschenstill)! Zu Fuß geht´s zur Alm, ein erster Eindruck von der Ostwestfalen-Metropole (ähem…) und um 13.10 Uhr schon rein ins Stadion. Wenig los, also die stadionübliche Currywurst mit Pommes rein ins Gesicht.

Es wird später und später, voller und voller, mein Gesicht schweißiger und schweißiger… Mein Bruder Thommy kommt drei Minuten vor dem Anpfiff angesprintet. Er hat um 11 Uhr für Blau-Weiß Mintard II bei Preußen Eiberg gespielt und 0:3 verloren. Ist dafür aber pünktlich angekommen.

Anpfiff, Lampenfieber auf dem Siedepunkt. Das Stadion ist ausverkauft, bestimmt 5000 Bochumer da. Im Gäste-Stehplatzblock sind maximal 700 Plätze, aber 900 Fans da. Die Arminia-Ordnerdeppen haben auch die Karten nicht kontrolliert. Nicht zu fassen! Astreine Stimmung, endlich mal wieder. Laut geht’s zu. Die Stehplätzler fragen in 900-facher Lautstärke: „Wen lieben wir?“ Die Sitzplätzer antworten: „V – f – L !!!“ Immer wieder macht das sinnlose Singsang von den „Ostwestfalen-Idioten, scheiß Arminia Bielefeld“ die Runde. Das Spiel ist gut, Bochum hat Bielefeld nach ner halben Stunde im Sack. Dann ein Stellungsfehler, 0:1 Kauf. Ja scheiße.

Halbzeit, Wiederbeginn, Lärmpegel steigt. Doch die Bochumer gehen ein, werden eingeseift, nach allen Regeln der Kunst vorgeführt – mehr treffende Phrasen fallen mir grad nicht ein. Chance über Chance, alle auf der falschen Seite, sehen können wir nix, aber das ist vermutlich auch gut so. 0:2 Hofschneider, 0:3 Albayrak, rote Karte für Colding. Aua, das tut weh. Hoffentlich kein Debakel. Dann 16.46 Uhr, Abpfiff, Feierabend, Hände vors Gesicht. War´s das? Blick ins Portmonee, drei Oddset-Scheine hätten 70 Euro gebracht, wenn… ja wenn. Das Papier muss herhalten; zerbröseln, in 1000 Stücke, kleiner und kleiner. Was für eine Leistung.

– Du kannst in Bielefeld verlieren, aber die Art und Weise machts aus
ist das erste, was ich mich meinem Bruder zuzurufen traue.

Kaum zu glauben – 0:3. Und du kannst froh sein, dass es kein zweites Oberhausen, kein zweites 1:6 wurde. Die Sauf-Laune steigt sekündlich, doch das ist das harte Brot des Anti-Alkoholikers – saufen verboten. Sogar so schnell wie möglich aus Bielefeld verschwinden darf ich nicht. Fünf Minuten zu Fuß von der Alm weg wohnen Oliver und Sonja, zwei Mitarbeiter von Thommys Prof, bei dem er in Bielefeld promoviert. Er half den beiden vor einem Monat beim Umzug und will mal vorbeischauen. Mein Blick wandert in der Kaffeetasse hin und her. Vom linken Rand bis zum rechten Rand. Vom oberen bis zum unteren. Auch davon ändert sich das Ergebnis nicht mehr. Die Jupp-Kaczor-Story wird von Minute zu Minute unlustiger. Mein Blick bleibt an einem Nietzsche-Spruch hängen, der an einer Tür klebt:
– Nur wer ein bisschen Chaos in sich trägt, kann einen tanzenden Stern gebären.
Ein bisschen Ablenkung tut gut.
– Ich lausche dem Gespräch
ranze ich Thommy zu, als er versucht, mich einzubeziehen. Keine Ahnung, worüber die geredet haben. Der Abpfiff ist anderthalb Stunden passé, da beschließen wir, noch die nah gelegene Uni aufzusuchen, schließlich wird Thommy hier bald Seminare geben und ein wenig Zeit verbringen. Ein hässliches Ding. Ähnlich grob in die Landschaft gesetzt wie die Unis Essen, Dortmund und Bochum – und mindestens genauso grau und trist. Der Gesang von den
– Ostwestfalen-Idioten
schießt mir durch den Kopf, als uns die Bahn Richtung Hauptbahnhof vor der Nase abfährt. Ach was soll’s. An so nem Tag. Pur haben mal gesungen: „An so nem Tag erlieg ich jedem süßen Attentat“. Pizza Hut und Spaghetti-Eis locken. Was für ein süßes Attentat. Thommy strahlt, ich bewunder ihn dafür. Mit Mintard II 0:3 verloren, Bochum hat 0:3 verloren, bestimmt 50 Mark ausgegeben am Tag; und trotzdem ist er überglücklich. Wie macht er das? Ich schaue mir etwas von seiner positiven Denkweise ab und versuche mir auf der Rückfahrt, bei so ganz klassischen Haltestellen wie Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh oder Ahlen, einzureden, dass ich wenigstens nicht arbeiten musste und das Wetter wirklich schön war.
Ein bisschen Chaos habe ich in meinem Kopf. Ein bisschen viel sogar.

Aber mit einem tanzenden Stern bin ich nicht schwanger.

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Sand im Getriebe

Für die Mülheimer Woche berichtete ich im März 1996 über das Fußball-Landesligaspiel zwischen dem VfB Speldorf und Blau-Weiß Oberhausen (2:0). Einige Tippfehler (alte/neue Rechtschreibung) sind korrigiert, die Vorschau aufs nächste Spiel und ein paar Zeilen über Vatan Spor habe ich gekürzt, daher auch das Zeichen (…).

Zwei Siege erreichten am letzten Wochenende die Mülheimer Fußball-Landesligisten. Beim 2:0-Sieg von Tabellenführer VfB Speldorf gegen Blau-Weiß Oberhausen war noch viel Sand im Getriebe. (…)

„Die Hauptsache ist, dass wir drei Punkte geholt haben“, fasste der Trainer vom Spitzenreiter VfB Speldorf, Ralf Quabeck, das Spiel seiner Mannschaft gegen Blau-Weiß Oberhausen treffend zusammen. Die Grün-Weißen gewannen das Match durch Treffer von Koppenborg (59.) und Roenz (88.) zwar mit 2:0 (0:0), aber die 500 Fans waren trotzdem keinesfalls einverstanden mit der Leistung ihres Teams. Sie vermissten den Biß, der die Mannschaft in der Hinrunde noch ausgezeichnet hatte. Selbst eine Überzahlsituation – Oberhausens Diepmann hatte nach einer Notbremse Rot gesehen (63.), machte den VfB nicht sicherer. Auch Ralf Quabeck war mit der Leistung seines Teams nicht einverstanden: „Da fehlt noch einiges. Wir sind in der Abwehr anfällig, unsere Abstimmung stimmt überhaupt nicht und die Spritzigkeit fehlt.“

Ein Problem lag in der Tatsache, dass die Mannschaft kaum trainieren konnte. „Auf den Plätzen an der Hochfelder Straße und am Blötter Weg können wir seit Wochen nicht trainieren und das stupide Laufen bringt auf Dauer nichts“, berichtet Quabeck. Klar, dass zum Beispiel VfB-Ecken momentan eher Vorteile für die Gegner der Speldorfer sind.

Ein weiteres Problem ist, dass sich die Mannschaft mittlerweile von selbst aufstellt: „Durch die Verletzung von Holger Vössing habe ich kaum mehr Alternativen auf der Bank“, so Quabeck. Gut, dass seit Dienstag Ulf Zengerle, der sich mit Quabeck ausgesprochen hat, wieder zum Kader gehört. Sein treffender Schlusssatz zur Situation: „Wir haben auf jeden Fall noch 13 Endspiele und werden mit so einer Leistung am Sonntag nicht bestehen können.“

(…)

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