9. November 2002 – Union-Hamborn 2:4 – „Nach 60 Minuten verlor das Union-Team völlig den Faden“

Am 9. November 2002 berichtete ich für die WAZ/NRZ Mülheim über das Fußball-Verbandsligaspiel zwischen Union 09 Mülheim und Hamborn 07. Die Überschrift lautete: „Nach 60 Minuten verlor das Union-Team völlig den Faden“

Hier geht es zum Text – 2002 noch mit Vorspann:

Es gibt nicht viele Spiele, auf die das Fazit „so hart kann Fußball sein“ zutrifft. 300 Zuschauer erlebten an der Südstraße aber eins von der Sorte, als Verbandsligist TuS Union 09 das Duell gegen Hamborn 07 mit 2:4 (0:0) Toren verlor.

Das Ergebnis klingt deutlich, aber es spiegelt die Verhältnisse auf dem Platz keinesfalls wieder. Vielmehr war die Union-Niederlage unglücklich und vermeidbar.

60 Minute lang hatten die „09er“ das Spiel bestimmt. Von den Gästen aus Hamborn war nichts zu sehen, nicht einma einen Torschuss brachten sie in dieser Zeit zustande. Wesentlich bemühter zeigten sich die Gastgeber, obwohl sie Kapitän Ralf Zils bereits sehr früh durch eine Wadenverletzung verloren (11.). In der 27. Minute konnte Hamborns Abwehrspieler Michael Schlieter im letzten Moment vor Stefan Hohensee klären. Weitere Möglichkeiten vergaben Michael Klauß (12.) und Birkan Yilmaz (37.). Das Spiel war nicht hochklassig, aber eine Union-Führung zur Pause wäre verdient gewesen.

In der zweiten Halbzeit ging es weiter Richtung Gäste-Tor. Die Hamborner schienen um ein Gegentor zu betteln. Nach einem Missverständns zwischen Torwart Guido Contrino und Rafael Synowiec hob Michael Klauß den Ball am Tor vorbei (50.). Neun Minuten später sorgte schließlich Stefan Hohensee nach einem feinen Zuspiel von Marco Siegmund für die Führung. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass das Spiel noch kippen kann“, dachte Trainer Ernst Bachmann zu diesem Zeitpunkt.

Doch er täuschte sich: Die ersten beiden Torschüsse der Hamborner durch Marcel Füten (67.) und Patrick Schneider (72.) zappelten direkt im Netz. Auf einmal hieß es 1:2. Schneiders Tor war ein „Sonntagsschuss“, der ihm so schnell wohl nicht mehr gelingt. Unverständlicherweise verloren die „09er“ nun völlig den Faden. „Ich musste Tempo-Taschentücher verteilen, weil meine Spieler nach den beiden Toren Tränen in den Augen hatten“, bewies Bachmann Galgenhumor. Es stimmte nichts mehr bei Union. Libero André Schwartz konnte die Abwehr nicht mehr dirigieren, und es gab keine Entlastung mehr nach vorn. Das Resultat: Jens Schulz (78.) und Daniel Brosowski (82.) erhöhten für die abgebrühten Hamborner auf 4:1 – und hätten Schlieter (87.) und Schulz (88.) weitere Chancen ausgenutzt, hätte Union ein Debakel erlebt. Michael Klauß sorgte in der 90. Minute wenigstens noch für Ergebniskosmetik.

„Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenlob zollen“, sagte Bachmann und ergänzte: „Aber nur bis zur 60. Minute.“ Auf die Tabelle hat die Niederlage keine Auswirkung. Union bleibt im Mittelfeld. Nächste Woche geht die Reise nach Rhede – vielleicht meint es das Fußball-Schicksal dort besser mit den „09ern“.

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Tabellenführer

Für das Internetportal revierkick.de (später RevierSport) berichtete ich über das Oberligaspiel VfB Speldorf gegen SSG Bergisch Gladbach (2:1) und den grün-weißen Sprung an die Tabellenspitze.

Hier geht es zum Text.

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Freunde der Heimorgel

Für die Mülheimer WAZ besuchte ich im Mülheimer Schifferhaus das Konzert von Mambo Kurt. Und hatte sehr viel Spaß, wie dieser Text vom 31. Oktober 2005 zeigt:

Er ist der Meister der Musik, der Held der Heimorgel, das Aushängeschild der Alleinunterhalter. Er ist derjenige, der seine Fans nach jedem Lied mit „Freunde der Heimorgel“ anspricht. Er ist der einzig wahre Mambo Kurt. Einen sehr, sehr kurzweiligen Samstagabend bot der Mann mit der auffälligen Sonnenbrille 100 Fans im Schifferhaus.

Einen Vollbart hat er sich stehen lassen. Sonst ist er ganz der Alte. Unter lautem Gejohle betritt er die Bühne. Auf der linken, oberen Ecke der Orgel schimmert eine Mini-Discokugel in den buntesten Farben. Ganz klar: Dieser Typ ist ein Gesamtkunstwerk. Er kann es sich erlauben, das erste Lied „Jump“, im Original von Van Halen, mit dem Rücken zum Publikum sitzend vorzutragen. Schließlich sollen alle sehen, wie schwer es ist, die Heimorgel zu bedienen. Die Fans danken es mit lautem Applaus. „Danke, Freunde der Heimorgel“, sagt Mambo Kurt.

Hits, Hits und nochmals Hits reiht Mambo aneinander. Mal lässt er die Finger über seine Orgel fliegen (die es heute übrigens „für unter 100 Euro bei ebay gibt“, wie er sagt). Mal erhebt er seinen linken oder rechten Arm und wippt zur Musik mit. „Ich will zum partnerschaftlichen Tanz anregen“, sagt er. Denn zum sich Näherkommen seien nicht immer viele Biere nötig. „Mambo! Mambo!“, rufen die Fans.

Er spielt Europes „The Final Countdown“, „Just can´t get enough“ von Depeche Mode. Und Metallicas „Enter Sandman“ im Walzer-Takt – das ist nicht verhunzt, sondern weltklasse und kultig parodiert. Einige Songs stellt er unter das Motto „Lieder, von denen ihr nicht glaubt, dass man sie auf der Heimorgel spielen kann.“ Er kann es sich leisten, ein Lied von „Deutschlands größter Bossanova-Band“ anzukündigen und dann Rammsteins „Engel“ vorzuführen. Und danach folgt „You´re my heart, you´re my soul“. Super.
15 Minuten Pause. Verfliegt die Lust der Fans auf die Heimorgel? Mitnichten! Das zweite Set beginnt er mit einem „Lied über Mülheim“. Und es kommt „Paradise City“ von Guns´n´Roses. Aus „Thunderstruck“ von AC/DC macht er „Sambastruck“. Und bei „Insomnia“ von Faithless stellt er zwischendurch die Begleitautomatik seiner Orgel an, springt von der Bühne und lässt sich bei seinem „Stage dive“ von 20 Jungs durchs Schifferhaus tragen. Mit „Musik ist Trumpf“, dem Lied, mit dem er 1982 den „Jugend musiziert“-Wettbewerb an der Heimorgel gewann, lässt er den Abend ausklingen. Vorerst.

Denn ohne Zugaben lassen ihn die Mülheimer Fans nicht nach Hause. Für drei weitere Stücke begibt sich Mambo Kurt hinter sein geliebtes Musikgerät, zunächst „Zu spät“ von den Ärzten, dann Green Days „Basket Case“. Der letzte ist der „Sunshine Reggae“. Passend zum Herbstwetter.

Mambo Kurt ist schräg. Mambo Kurt ist witzig. Mambo Kurt ist liebevoll. Wer braucht einen Abend mit Robbie Williams oder Jennifer Lopez, wenn es auch Mambo Kurt sein kann? Nach zwei Stunden huldigen ihm seine Fans, kaufen Sonnenbrillen und CD´s und klopfen ihrem Meister auf die Schulter. „Danke, Freunde der Heimorgel“, sagt Mambo Kurt ein letztes Mal.

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11. September 2004. 6. Urlaubstag. New York.

Meinen Sommerurlaub 2004 verbrachte ich mit dem Rucksack auf dem Rücken an der US-Ostküste– in Boston, New York, Philadelphia, Washington. Nicht mein erster Rucksack-Urlaub, aber der erste ganz allein. Während dieser dreiwöchigen Reise führte ich zum ersten Mal ein Online-Tagebuch, das ich von meinem Bruder direkt auf meiner Homepage veröffentlichen ließ. Einige dieser Einträge habe ich “digitally remastered” und veröffentliche sie nun neu.

Dieser hier trug auf meiner “ersten” Homepage die Überschrift “Elfmeter” und stammt von meinem sechsten Urlaubstag, drei Jahre nach 9/11 in New York City – auch am Ground Zero. Ich übernachtete in einem sehr kleinen, überaus mies ausgestatteten Hostel namens „Whitehouse“ an der „Bowery“ in Greenwich Village in der Nähe der New York University. Bei der Buchung ließ ich mich vom Preis für eine Nacht (35 Dollar – etwa 25 Euro) leiten. Sensationelle Lage, keine Frage, und ich bekam ein Einzelzimmer. Aber: ein Gemeinschaftsklo (für etwa 30 Leute auf einer Etage), Gemeinschaftsdusche (für etwa 30 Leute auf einer Etage), kein Frühstück (für alle). Das alles ist gar nicht so schlimm – schon eher Gewohnheit für Backpacker. Wenn da nicht die Hellhörigkeit gewesen wäre…

Jetzt endlich rein in den Text vom 11. September 2004 – noch eins vorab: Nach meinem ersten „vollen“ Tag in New York war ich noch nicht begeistert. Inzwische bin ich’s. Der Text:

Das Schlimmste war der Elfmeter. Bochum gegen Dortmund, Spielstand 1:1, 10.42 Uhr in New York. Im VfL-Trikot und mit VfL-Pudelmuetze auf dem Schaedel hocke ich in einem Internet-Cafe. Elfmeter. Peter Madsen. Und der VfL-Online-Ticker ruehrt sich nicht. Sekuendliches Aktualisieren. Maaaaaan, ich werd noch waaaaaaahnsinnig. Drei Minuten spaeter die Nachricht. Verschossen.

Ich hab’s gesagt! Ich hab’s GLEICH gesagt! Diese SCHEISS KLIMANLAGEN!!!! Eine ganze Armee davon bombardiert die ganze Schlafetage im „Whitehouse“ mit so kuehler Luft, dass ich mich manchmal in einem Metzgerei-Kuehlhaus waehne, und das ist so aetzend, dass ich mir einen richtig dicken Schnupfen eingefangen habe. SCHEISSE!!! Meine Nase ist so voller Schleim, dass es nicht einmal zum fiesen Hochziehen reicht.

Aber das ist noch nicht alles. Die Nacht war die Hoelle. Mehr als das. Eine Gefaengniszelle ist sogar Luxus gegen meine Kammer. Von Durchschlafen kann keine Rede sein. Mal 30 Minuten Tiefschlaf, dann muss jemand kacken (die Toilette steht fuenf Meter Luftlinie von meinem Bett entfernt). Tolle Geraeusche. Lecker. Ausserdem ist hier New York, da kommt bis 3, 4, 5 Uhr alle 20 Minuten einer ins Hostel zurueck – und das nicht eben leise. Dazu noch ein paar Schnarcher und ein Bett, das nur 1,80 Meter lang ist (und ich, das sei erwaehnt, bin 1,86 Meter gross)… Bitter, und noch fuenf volle Naechte stehen mir bevor.

Verschnupft, muede, veraergert (scheiss Hotelwahl; ich wusste zwar ungefaehr, was mich erwartet, aber so schlimm haette ich es mir nicht vorgestellt) und hungrig (Fruehstueck ist selbstredend auch nicht inbegriffen) gehe ich um 9.20 Uhr raus; siehe oben – mit Trikot und Pudelmuetze. Ich schleppe mich angstschwitzend im Internet-Cafe von Tor zu Tor, manchmal verzweifelt auf der Tastatur haemmernd, manchmal in die Muetze beissend. Das Ruhrstadion ist so weit weg wie nie zuvor. Ich waer so gern da. Als Gegenmedizin hilft nicht einmal der Discman, die „Repeat“-Taste und Groenemeyers Bochum.

New York wird’s richten?

Hmm… Mehr gibt es von heute eigentlich nicht zu berichten. Angesichts meines wieder umfangreichen Plans ist das sicherlich ueberraschend, aber bisher, also fuer heute, ist New York fuer mich eine grosse Show, eine Illusion, eine Luftblase.

Erklaerungen?

Die Staten Island Ferry schifft mich 30 Minuten nach dem gesicherten Punkt gegen die Borussen ueber die See, an der Freiheitsstatue (Statue of Liberty) vorbei. Sie bietet einen Blick auf die Skyline Lower Manhattans. Aber ehrlich: Schon das haette ich mir spektakulaerer, intensiver, bedrueckender, begeisternder vorgestellt.

*hatschi*
– tschuldigung –

Beim staendigen Blick in meine drei Reisefuehrer von New York wird mir bewusst, dass diese Stadt nicht zu strukturieren ist. Nicht wie Boston, oder all die anderen Staedte, in denen ich bisher war. Also stelle ich eine ganz private Prioritaetenliste zusammen, und arbeite die in Ruhe ab. Zuerst geht’s von der Staten Island Ferry in Richtung „Ground Zero“, dem Gelaende des ehemaligen World Trade Center. Ich hoffe auf eine richtig dramatische Gedenkfeier angesichts des heute dreijaehrigen Terrorjubilaeums. Doch? Irgendwie interessiert das nur Touristen, Journalisten und Millionen von Bullen. Ein paar Blumenstraeusschen liegen herum, viele US-Fahnen schmuecken die Umgebung. Schon auf der Staten Island Ferry oder sonst auf den Strassen hab ich die Betroffenheit nicht gespuert. Beeindruckend ist nur die Wand mit den Namen aller Opfer, die seit geraumer Zeit am Ground Zero steht und die Ueberschrift „We honor and remember the brave and the innocent lives lost at the World Trade Center on September 11/2001 forever in our heart“. Unterlegt ist das mit den beiden Woertern „Never forget“, in Stars-and-Stripes-Buchstaben (die duerfen natuerlich nicht fehlen). Mir wird just in diesem Moment bewusst, dass (*hatschi* – tschuldigung -) der Nordkapp-Urlaub (auf dem Weg dorthin „erlebte“ ich 9/11 in the middle of nowhere in Finnland) schon so lange zurueckliegt. Manchmal fuehle mich in dieser Stadt ohnehin wie im Trollfjord. Auch dort ging es links und rechts ueber 100 Meter in die Hoehe. Allerdings war mir die Natur in Norwegen doch deutlich lieber…

Schwamm drueber. Ich schleppe mich in die Subway, nachdem ich mir eine MetroCard besorgt habe, mit der ich sieben Tage lang so oft ich will U-Bahn fahren kann (nur 21 Dollar, kann ich jedem Touristen waermstens ans Herz legen, denn ohne U-Bahn hat keiner in New York eine Chance). Die Subway koennte mal modernisiert werden und ist tatsaechlich kaum durchschaubar. Die Stationen sind kaum zu erkennen, und nicht wie in Deutschland (mit einem „U“ oder „H“ oder in Boston mit einem „T“) gekennzeichnet. Aber das ist nicht so schlimm, weil sich alle drei/vier Strassen sowieso eine neue Haltestelle befindet. Schnell stelle ich fest, dass es auch kein Problem ist, jede Station zu benutzen. Irgendwie fahren alle Bahnen „uptown“ oder „downtown“ und grob faehrt jede in die gewuenschte Ecke der Stadt.

Mein Weg fuehrt zur sagenumwobenen Haltestelle „42nd street – Times Square“. Und dessen Leb- und Neonhaftigkeit haut mich ein wenig um. Aber ein wenig und nur kurz, so dass ich sofort wieder aufstehe, mich zu „Starbucks“ bewege, eine „tall hot chocolate“ (sprich: Taaaaall haaaaaaat tschaaaklittt) schluerfe und dem Treiben vergnuegt und interessiert zusehe. Ich bummle hier und da, an den ganzen bekannten Musicals vorbei („Phantom der Oper“, „Mamma Mia“, „Lion King“), bewundere die vielen Anzeigetafeln (keine zeigt die Bundesliga-Ergebnisse, komisch), gehe hier und da rein (zum Beispiel in den Virgin-Mega-Musicstore, hurraaaa!) und sehe eine potenzielle Traumfrau nach der naechsten. Macht Spass, aber noch eins steht auf meinem Tageskalender.

Die Subway transportiert mich an die Kante der Brooklyn Bridge. Den 1,5 Kilometer langen Weg darueber lege ich zu Fuss zurueck (*hatschi* – tschuldigung -), und auch der ringt mir ein anerkenndes Nicken ab. Der Nachteil ist wohl, dass ich das Beeindruckende dieser Sehenswuerdigkeiten schon lange vorher erwartet habe. Ueberraschen sie mich daher nicht? Nach dem heute absolvierten Standard-Basis-Touriprogramm finde ich New York gut, interessant, aber ausser der Groesse erschliesst sich mir das besonders Andere nicht. Nicht heute.

Heute Abend gehe ich nicht aus. Erstens verlangen meine Fuesse nach abermals acht Stunden Laufen nach einer Pause, zweitens waere mein Schnupfen draussen sicher nicht gut aufgehoben. Drittens faellt es mir sowieso heute schwer, mich einer der Mini-Cliquen des Hostels anzuschliessen, einfach nur des Anschliessens wegen. Denn keine macht den Eindruck, dass ich sie mit meiner Anwesenheit bereichern koennte und dass ich mich wohl fuehlen wuerde. Und ganz alleine losziehen? Also dafuer bin ich in Manhattan an meinem zweiten Abend ganz und gar ungeeignet.

Im Fernsehraum verfolge ich nun mit einem Dutzend anderen Reisenden das wirklich grossartige Eishockeyspiel zwischen Tschechien und Kanada. Danach kommt College-Football. Ich aber vermisse Fussball. Schon nach sechs Tagen. Wie gern wuerde ich jetzt live ein schoenes Fussballspiel sehen. Zum ersten Mal waehrend dieses Urlaubs bin ich ein wenig traurig. Weil ich meine aktuelle Liebe im allgemeinen (Fussball) und im besonderen (VfL) nicht bei mir habe, und weil ich das 2:2-Spektakel gegen Dortmund nicht im Stadion miterleben durfte. Ich bin ein wenig traurig, dazu noch krank, und das in New York. Hier wollte ich eigentlich die Party meines Lebens veranstalten. Aber ich denke positiv: Hier kann es nur noch aufwaerts gehen!!

Jetzt bewege ich meinen Schnupfen und den mueden Rest ins Gefaengnis. Wir haben 23.25 Uhr und Kanada hat gerade das Golden Goal erzielt. Wartet eine weitere schlaflose Nacht? Hoffentlich nicht. Morgen sind wieder acht Stunden Laufen angesagt. Mindestens.

*hatschi*
– tschuldigung –

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Das zweitgrößte Spiel

Für das Internetportal revierkick.de (später reviersport.de, deshalb heute auch dort im Archiv zu finden) berichtete ich über das Oberligaspiel VfB Speldorf gegen Rot-Weiß Oberhausen (1:1) am 17. September 2006, das zwischenzeitlich unterbrochen werden musste. Der Text zu diesem Spiel bedeutete einen Allzeit-Klickrekord für revierkick.de – und erschien knapp drei Jahre später in einer RevierSport-Extrabeilage zum Pokalspiel Speldorf-RWO auch im Printprodukt.

Zum Text geht es hier.

Im „Kicker“ erschienen Vor- und Nachbericht von mir, auch im Mülheimer Sportmagazin 3/2006 und dem Mülheimer Sportjahrbuch 2006/2007 beschäftigte ich mich ausführlich mit diesem Spiel.

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