Saison 2013/2014 – Stadiontour, Teil 3.2 – Gelsenkirchen

Endlich! Wieder! Bundesliga!
Endlich! Wieder! Turbulente! Spiele! Auf! Schalke!

Okay, und jetzt weiter ohne Ausrufezeichen… Die Tour nach Aachen – schön. Das Raúl-Abschiedsspiel – heiß. Das Pokalspiel in Karlsruhe – noch heißer! Aber nichts geht über ein Bundesligaspiel, ob turbulent oder lahm, ob weltklasse oder langweilig. Auf Schalke flashen das Steigerlied und Status Quo noch einen Tick mehr, wenn es danach um Punkte geht.

3:3 endete mein erstes Bundesligaspiel in der Saison 2013/14 – hoffentlich geht es so weiter. Im Schalker Journalisten-Tippspiel hatte ich auf ein 5:4 gesetzt. Knapp vorbei.

Hier geht es zu meinen Texten:

Die Einzelkritik – ausführlich erschienen online und auf 80 Zeilen in der WAZ Gelsenkirchen – gibt es hier („Schalkes Sturm-Duo Huntelaar/Szalai überzeugt“). Die Noten vorab: Hildebrand (4) – Uchida (4), Matip (5), Höwedes (4,5), Fuchs (3,5) – Neustädter (5), Jones (4,5) – Farfan (3), Draxler (-), Clemens (3) – Huntelaar (2). Eingewechselt: Goretzka (4), Szalai (2).

Die Stimmen zum Spiel – von Keller, Heldt, Höwedes, Szalai, Hildebrand, Huntelaar, Fink und Kreuzer bis van der Vaart – habe ich hier („Schalke-Manager Heldt schützt Matip nach Elfmeter-Pfiff“) für Euch zusammengestellt. Hat lange gedauert in der Mixed Zone…

Ein aufgezeichnetes Kurzgespräch mit Höwedes findet Ihr hier („,Schlecht verteidigt‘ – Schalke-Kapitän Höwedes kritisiert Abwehrverhalten“). Dieser Text erschien am Dienstag in der Rubrik „Nachgefragt“ in der WAZ Gelsenkirchen.

Am Freitag (9. August) weilte ich bei der Abschluss-Pressekonferenz vor dem HSV-Spiel. Auch dabei entstanden drei Texte.

Im ersten Text geht’s um die Play-off-Auslosung. Extra für die Live-Übertragung im Schalker Presseraum fuhr ich eine Stunde früher nach Gelsenkirchen… Und dann Charkiw! Es hätte besser laufen können. Der Text? Hier! Die Überschrift: „Schalke-Manager Heldt hält Charkiw für ,stärksten Gegner'“.

Im zweiten Text geht’s um eine kleine taktische Änderung („Warum Höwedes und Matip auf Schalke die Seite tauschen“). Bevor dieser Text entstand, sagte Trainer Jens Keller zu mir: „Endlich hat’s mal einer bemerkt…“

Im dritten Text geht’s hier um die Schalker Suche nach einem neuen Linksaußen („Vorerst kein Neuer – Schalke-Manager Heldt wartet ab“).

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Ein Interview mit Horst Heldt

Am Donnerstag, 8. August 2013, erschien das angekündigte Interview in unseren NRW-Titeln (WAZ, NRZ, WR, WP, IKZ) und in der ausführlichen Version online. Kollege Manfred Hendriock und ich sprachen in Karlsruhe, tataaaaa, mit Schalke-Manager Horst Heldt.

Das – wie ich finde – sehr gelungene Gespräch könnt Ihr hier finden.

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Saison 2013/2014 – Stadiontour, Teil 4.1 – Karlsruhe

Hinten in der Ecke sind noch vier Plätze frei. Wir setzen uns ins offizielle Bierzelt des Karlsruher SC vor dem – etwas in die Jahre gekommenen – Wildparkstadion, tupfen uns mit grünen Servietten den Schweiß von der Stirn, bestellen bei 35 Grad eine große Flasche Wasser und zwei Spezi – und reden. 20 Minuten, 30 Minuten, 40 Minuten.

Ach halt, das Interview gibt’s ja erst Donnerstag.

Vorher fuhren wir dreieinhalb Stunden durch brütend heiße Deutschland, erinnerten uns an das Erstrundenspiel vor einem Jahr in Saarbrücken (noch heißer!). Nach der Dreiviertelstunde im Bierzelt gibt’s noch ein fast blamables Pokalspiel zwischen einem Fünftligisten und einem Champions-League-Aspiranten, das ein Bochumer Junge erst in der Nachspielzeit mit dem 2:0 entscheiden kann, und eine Rückfahrt bis 1.30 Uhr nachts durchs gewitternde NRW.

Die Saison hat begonnen! Yeah!

Hier geht es zu meinen (heißen) Texten:

Die Einzelkritik findet Ihr hier („Nur Höwedes überzeugt bei Schalke – Draxler enttäuscht“) – die Noten an dieser Stelle vorab: Hildebrand (3) – Höger (4), Matip (3), Höwedes (2), Fuchs (4) – Neustädter (5), Jones (4) – Clemens (4), Draxler (5) – Szalai (5), Huntelaar (3). Eingewechselt: Uchida (-), Barnetta (-), Goretzka (-).

Die Stimmen zum Spiel habe ich hier („Draxler schlich nach Schubser wortlos in den Schalke-Bus“) für Euch. Im Angebot: Keller, Höwedes, Hildebrand und Goretzka – dazu natürlich noch Nöttingens Trainer Wittwer. Besonders redselig waren die Schalker nach diesem peinlichen Auftritt nicht. Goretzka und Hildebrand kamen freiwillig in die Mixed Zone. Angefragt hatten wir (in dieser Reihenfolge) Draxler, Heldt, Huntelaar und Höwedes. Es kam nur Höwedes…

Und den dritten Text aus Karlsruhe gibt’s am Donnerstag …

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Saison 2013/2014 – Stadiontour, Teil 3.1 – Gelsenkirchen

Warm. Sehr warm. Heiß. Sauna. Wer zum Teufel hat beschlossen, das Dach der Arena zu schließen? 38 Grad, 40 Grad, 42 Grad, puuh. Der Kollege von RevierSport bringt eine eiskalte Flasche Wasser mit. Wow, guter Mann. Vor mir sitzt der Bild-Reporter. Auf dem Tisch: ein Notizblock und eine (!) Jacke (!!).

Wir schauen an diesem Samstag bei aller Hitze gern und prächtig gelaunt auf den Rasen der Arena – wie 62 000 andere Fußballfans auch. Ein letztes Mal sehe ich Raúl mit dem Ball am Fuß, ein letztes Mal sage ich zu meinen Kollegen: „In 30 Jahren, wenn ich in Rente gehe, werde ich sagen: ,Ich habe den großen Raúl spielen sehen.'“ Das sagen die Printler über ihre Zeit mit Libuda.

Wir sehen ein wertloses 9:0 von Schalke gegen Al-Sadd, aber ein Raúl-Tor, das noch einmal „Tor des Monats“ werden könnte – wegen einer fantastischen Vorarbeit von Julian Draxler.

Folgende Texte schrieb ich am Samstag (27.7.) nach dem Spiel:

Den Spielbericht („Raúl trifft zweimal für Schalke bei Abschiedsshow“) findet Ihr hier.

Die in der Mixed Zone gesammelten königsblauen Stimmen – Huntelaar, Jones, Draxler – habe ich hier („Hüfte zwickt – Schalke-Torjäger Huntelaar gibt Entwarnung“) für Euch.

Und ein paar Splitter zum Schalke-Tag – mit Raúl-Stimmen – gibt’s hier („Raúl und Draxler harmonieren perfekt – Traumtor auf Schalke“).

Am Freitag (26.7.) fuhr ich um 15.40 Uhr über eine erstaunlich leere A52 nach Düsseldorf, parkte meinen Smart in der Tiefgarage unter der Altstadt, spazierte bei 35 Grad am „Uerige“-Treff vorbei, suchte und fand schließlich den Konferenzsaal in der 1. Etage des Hotels Intercontinental an der Königsallee. 30 Minuten Zeit nahm sich Raúl am Tag vor seinem Abschiedsspiel. In Düsseldorf verfasste ich einen „Rohtext“:

Die ausführliche Version – zu finden hier – erschien online und auf 95 Zeilen im Lokalsport Gelsenkirchen („Raúl wird noch einmal für eine Halbzeit das Schalke-Trikot tragen“). Eine Kurzfassung (30 Zeilen) schrieb ich auf einer Bank an der „Kö“ für den Print-Hauptsport. Zudem twitterte ich während der Pressekonferenz über meinen Privat-Account.

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In diesem Sinne: weitermachen! – Bis bald, Dirk!

Als ich zum letzten Mal im „Bahnhof Süd“ in Essen-Rüttenscheid an einem Tisch saß und eine große Spezi nervös hin und her schob, studierte ich noch. Es ging um ein Gruppenreferat, irgendwann in einem Wintersemester. 2005, 2006, keine Ahnung. Es wurde an diesem Abend spät, ganz spät sogar, und es regnete draußen.

Nun ist Sommer im Jahr 2013, und endlich verdient die Jahreszeit ihren Namen. 30 Grad rund um die Uhr. Und so parkte ich meinen Smart nach ein paar Jahren Unterbrechung wieder vor dem „Bahnhof Süd“. Im Biergarten bat Dirk Graalmann zu seiner Abschiedsfeier. Nach zwei Jahren und zehn Monaten verlässt er die Funke Mediengruppe und ist nicht mehr Sportchef am Content Desk der WAZ.

Es ist mein letzter Abend. Und es tut gut, so viele Menschen um sich zu wissen, die den #papi nicht vergessen haben. Danke für alles!

— Dirk Graalmann (@Baresi1974) July 22, 2013

 

Auf diesem Weg bedanke ich mich bei Dirk für 34 in jeder Hinsicht aufregende Monate! Ich werde mich immer an das epochale 4:4 der Nationalmannschaft im Oktober 2012 gegen Schweden und einen Döner an der Kantstraße in Berlin-Charlottenburg um zwei Uhr morgens erinnern – und vor allem viele intensive Spätdienste vermissen. Kickern und darten nach Dienstschluss um eins, wenn die Welt schon schläft; diskutieren – mal laut, mal leise – bis in die Morgenstunden; einmal 18 mit Mais statt Oliven vom Pizza Profi – und nachts Sport schauen. Selbst die US Masters im Golf. Und so konnte ich ihn überreden, sein erstes Tweet mir zu widmen…

@AndiErnst Ist man eigentlich ein Nerd, wenn man die Golf US Masters in Augusta um Mitternacht im Büro guckt?

— Dirk Graalmann (@Baresi1974) April 14, 2013

 

Er verabschiedete sich so, wie er die Online-Redaktion immer verabschiedete: „In diesem Sinne: weitermachen!“ Merk ich mir, den Spruch.

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