Ein vergessener Teil

Im Rahmen meines Volontariats durfte ich im Dezember 2007 und Januar 2008 (als das erste iPhone erschien) den Duisburger Norden kennenlernen – heißt: die Stadtteile Marxloh (mitten im Zentrum liegt die Redaktion…), Walsum, Hamborn, Bruckhausen, Meiderich …

Ich verfolgte dabei die Spur eines vergessenen Teils der „Route der Industriekultur“ und suchte den „Alsumer Berg“.

Zum Text im Archiv von DerWesten geht es hier.

Es ist verdammt diesig an diesem Vormittag. Ein Schild am Alsumer Steig weist den Weg. „1,3 Kilometer bis zur Aussichtsplattform“ steht darauf. Links liegt der Alsumer Berg, rechts der Rhein. Geradeaus und im Rücken: Industrie. Rauchwolken, Hochöfen, es stinkt etwas. Nach was? Schwer zu sagen. Nach Arbeit. Alsum. Hier wohnten bis vor 43 Jahren Menschen?

Der Alsumer Berg ist ein Teil der „Route der Industriekultur“ im Duisburger Norden. Der Landschaftspark Nord, das Museum der Binnenschifffahrt: klar! Aber Alsum. . . Und vor allem: Alsum, n i c h t Walsum! Was war denn hier? Eine Siedlung, so heißt es. Hoffentlich gibt es hier bald ein Schild.

Noch ist keins in Sicht. Ein langer, schier endloser Weg führt am Rhein entlang. An diesem grauen, kalten Wintertag traut sich kein Radfahrer den Schotterweg entlang, kein Fußgänger schaut sich die rauchenden Öfen an, niemand liegt auf den Wiesen. Augen schließen, an den Sommer denken: Dann ist es ein Paradies für Frischverliebte, Sportler, Fotografen.

Doch diesmal: Kapuze auf, Regenschirm. Nach 800 Metern folgt endlich das lang erwartete Schild mit den historischen Informationen. Einst stand an dieser Stelle das Schiffer- und Fischerdörfchen Alsum, das 1892 zu einem Kohlenverladeplatz wurde. Der Hafen versank jedoch 1925/26 im Rhein. Im Erdreich unter Alsum wurde Kohle abgebaut, deshalb sank der Stadtteil immer tiefer. Irgendwann zog man die Notbremse.

An diesem kalten Wintertag ist kein Hochwasser zu sehen. Noch 500 Meter sind es zum Gipfel. Es geht nun steil bergauf. Eigentlich wäre das perfekt für einen Berglauf von Fußballmannschaften. Zu Fuß wird’s anstrengend. Schnell noch über die Fakten auf der Tafel nachdenken: 1965 verließen die letzten 155 Einwohner den Stadtteil. Die Stadt füllte das Gelände zu einer Schutthalde auf – und gestaltete sie schließlich zu einer Grünfläche um. Alsum, 1933 die Heimat von 3360 Menschen, ist nun als „Alsumer Berg“ ein Teil der Industriekultur und Landschaftsschutzgebiet.

Angekommen auf dem Gipfel. Es ist kein besonders schöner Tag für eine tolle Aussicht. Aber doch schon beeindruckend genug. Thyssen-Krupp-Stahl liegt ganz, ganz nah, am Horizont sind schemenhaft Fabriken und Kraftwerke in Rheinberg, Walsum und Voerde zu erkennen. Ringsum Industrie. Hinsetzen, verweilen, nachdenken, das Ruhrgebiet genießen, einatmen.

Der Abstieg beginnt. Der Landschaftspark Nord ist schön. Aber der Ausblick vom Alsumer Berg auch.

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1:2. Schwacher Beginn!

Für DerWesten und die WAZ-Lokalredaktion Gelsenkirchen schrieb ich über das Bundesligaspiel Schalke 04 gegen Hannover 96 (1:2).

Hier geht es zur Schalker Einzelkritik.

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Pezzaioulis erster Sieg

Für DerWesten und die WAZ-Lokalredaktion Gelsenkirchen berichtete ich über das Bundesligaspiel FC Schalke 04 gegen 1899 Hoffenheim (0:1).

Die Schalker Einzelkritik („Deac und Huntelaar Totalausfälle“) gibt es hier.

Zu einem in der Mixed Zone aufgezeichneten Gespräch mit Manuel Neuer geht es hier – dieses Gespräch erschien auch in der Print-Ausgabe der WAZ Gelsenkirchen.

Die Stimmen zum Spiel gibt es hier.

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Ein Text für 11Freunde

Für die Online-Sonderseite des Fußballmagazins 11Freunde schrieb ich vor der Saison 2010/2011 einePorträts über den Trainer Friedhelm Funkel vom VfL Bochum. Zum Text geht es hier.

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Schalkes Formcheck

Nach anderthalb Wochen Vorbereitung analysierte ich mit Hilfe der Print-Redaktion die Form und Aussichten der Schalker Spieler. Zur passenden Bilderstrecke geht es hier.

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