{"id":3620,"date":"2013-12-29T20:17:58","date_gmt":"2013-12-29T19:17:58","guid":{"rendered":"http:\/\/andreasernst.com\/?p=3620"},"modified":"2013-12-29T20:17:58","modified_gmt":"2013-12-29T19:17:58","slug":"mein-personlicher-jahresruckblick-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/andreasernst.com\/?p=3620","title":{"rendered":"Mein pers\u00f6nlicher Jahresr\u00fcckblick 2013"},"content":{"rendered":"<p>Das Jahr 2013 brachte uns einen Dog-Scooter f\u00fcr unsere H\u00fcndin Athina und grandiose Familien-Rollertouren durch den Uhlenhorst in M\u00fclheim. Es brachte Schalke-Spiele in der Champions League, Gravity 3D im Kino, gro\u00dfartige Urlaube mit der Liebsten im Zillertal und an der Nordsee, das Comeback von @AndiErnst bei Twitter, zwei bittere Reparaturen meines schnuckeligen Autos, das traurige Aus der WR, einen neuen Sportchef bei der WAZ, einen schneereichen Winter von Januar bis Mitte M\u00e4rz, 930 Millionen Euro f\u00fcr den Springer-Verlag, viele spannende Diskussionen \u00fcber Edward Snowden und die NSA, eine Road-to-Wembley-Sonderseite (aus Gr\u00fcnden), wei\u00dfen Rauch und Peter Neururer zur\u00fcck zum VfL Bochum. Es brachte Burger im &#8222;Hans im Gl\u00fcck&#8220; in R\u00fcttenscheid, Kaltgetr\u00e4nke im &#8222;Unperfekthaus&#8220; am Limbecker Platz, die Bundestagswahl, weitere spannende Partys und Abende in Herne, Oberhausen, (nat\u00fcrlich) M\u00fclheim, Bochum, Gelsenkirchen, Velbert, Dortmund, Witten und, und, und&#8230; Und es brachte unseren Abschied aus Kamen-Heeren-Werve und damit wiederentdeckte Freundschaften nach dem Umzug.<\/p>\n<p>An all das und noch mehr werde ich mich zur\u00fcckerinnern, wenn ich k\u00fcnftig auf das Jahr 2013 angesprochen werde. Und doch m\u00f6chte ich einige Dinge hervorheben&#8230;<\/p>\n<h1>Spiel(e) des Jahres<\/h1>\n<p><strong>19. April 2013 &#8211; VfL Bochum &#8211; FC St. Pauli 3:0<\/strong><\/p>\n<p>Am Tag nach diesem grandiosen Comeback-Abend von Peter Neururer schrieb ich f\u00fcr diese Homepage folgende Zeilen: &#8222;Das waren die magischsten, emotionalsten, freudentr\u00e4nenreichsten 90 Minuten f\u00fcr alle Bochumer seit Tabellenf\u00fchrer-Zeiten im Herbst 2003. ,Ein Wahnsinnsabend&#8216;, schrieb einer meiner Stadionkollegen per WhatsApp, um kurze Zeit sp\u00e4ter hinzuzuf\u00fcgen: ,Alter, das sind doch dieselben Spieler!&#8216; Nicht mehr 8000 Zuschauer. Sondern 26 000. Die eigene Mannschaft wird nicht verspottet, sondern gefeiert. \u201cDie Mentalit\u00e4t im ganzen Verein ist komplett anders\u201d, sagte Christoph Kramer in der Mixed Zone und bezeichnete Peter Neururer als &#8222;Zauberer&#8220;. Der Eindruck eines Zugereisten. Und wir Bochumer haben wieder jemanden an der Seitenlinie, \u00fcber den wir sagen: \u201cUNSER Trainer\u201d. Nicht mehr \u201cDER Trainer\u201d. Im Moment wohl auch die Kritiker.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Das torreichste Spiel<\/span> war direkt das allererste am 18. Januar. FC Schalke 04 &#8211; Hannover 96 5:4. Eine Einzelkritik mit 3300 Zeichen sollte ich zum Schlusspfiff mailen. Mein Kommentar auf dieser Homepage zwei Tage nach dem Spiel zum verr\u00fcckten Verlauf: &#8222;Aus 3100 werden 2400 werden 2700 werden 2500 werden schlie\u00dflich 3300 Anschl\u00e4ge.&#8220;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Das langweiligste Spiel<\/span> war das allerletzte am 21. Dezember. 1. FC N\u00fcrnberg &#8211; FC Schalke 04 0:0.<\/p>\n<p>An <span style=\"text-decoration: underline;\">Ausw\u00e4rtsspiele mit \u00dcbernachtung<\/span> erinnere ich mich immer besonders gut &#8211; drei waren&#8217;s 2013: das VfL-Pokalspiel in Stuttgart (26. auf 27. Februar, mit \u00dcbernachtung im Mutterhaus der Diakonissenanstalt Rosenbergstra\u00dfe), das Schalke-&#8222;Endspiel&#8220; in Freiburg (17. auf 18. Mai, mit einem gro\u00dfartigen Essen im griechischen Restaurant &#8222;Ouzeria&#8220; in Freiburg-Littenweiler) und das Schalker Winterfinale in N\u00fcrnberg (21. auf 22. Dezember, mit Lebkuchen und N\u00fcrnberger Bratw\u00fcrstchen auf dem Christkindlesmarkt).<\/p>\n<h1>Mein Text des Jahres<\/h1>\n<p><strong>28. November 2013 &#8211; &#8222;Schalke ist dem ZDF zu langweilig&#8220; &#8211;\u00a0<\/strong><a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/sport\/fussball\/s04\/schalke-ist-zu-langweilig-fuers-zdf-tv-sender-zeigt-bvb-spiel-id8712861.html\" target=\"_blank\">hier<\/a> geht&#8217;s hin.<\/p>\n<p>Noch immer finde ich es am\u00fcsant, wie schnell es in diesem Gesch\u00e4ft gehen kann&#8230;<\/p>\n<p>Am Anfang stand ein Tagdienst an einem sch\u00f6nen Herbst-Donnerstag. Tagdienste sind nicht meine gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke, ich verschlafe grunds\u00e4tzlich und schaffe es deshalb nur selten, in Ruhe und vern\u00fcnftig zu fr\u00fchst\u00fccken. Auch an diesem Morgen. Trotzdem diskutierten wir ganz kreativ in unserer 10-Uhr-Konferenz die einfache, gar nicht hexenwerkartige Idee mit dem Motto: \u201cWas sagen eigentlich die Schalker dazu, dass das ZDF in der Champions League nur den BVB zeigt?\u201d Die Recherche ging schnell \u2013 es handelte sich immerhin \u201cnur\u201d um ein paar An- und R\u00fcckrufe beim\/vom ZDF und FC Schalke 04 und bei\/von einigen Fans. Dann noch 90 Zeilen verfassen \u2013 auch f\u00fcr die inzwischen interessierte Print-Redaktion, den Text online stellen, schnell gemacht. Routine. Handwerk.<\/p>\n<p>Am Tag darauf ging dann auf einmal alles ganz schnell. Der Text erhielt fast 9000 Facebook-Empfehlungen, machte bei Twitter die Runde, dann\u00a0 griffen die darauf aufmerksam gewordenen Kollegen anderer Online-Portale (z. B. Focus, Stern) das Thema auf, bevor es schlie\u00dflich bei den gro\u00dfen Agenturen landete. Am Samstag stand die Meldung in fast jeder Zeitung, auf jedem Portal Deutschlands. Und alles fu\u00dfte auf den Zitaten, die ich an einem Sleeping-my-day-away-Vormittag recherchiert hatte \u2013 meist mit Quellennennung, wie es sich geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Als ich dann am Samstagabend nach dem Schalker 3:0 gegen den VfB Stuttgart auf Stimmenfang ging, schlenderte Boris B\u00fcchler vom ZDF ziellos durch die Mixed Zone. Schalke hatte das ZDF an diesem Abend zur Feier des Dreiers boykottiert\u2026 Kaum zu glauben, dass ich eigentlich unglaublich m\u00fcde und hungrig war am Recherchemorgen \u2013 und zudem unter Zeitdruck stand. Denn am Mittag musste ich zu einer zweist\u00fcndigen Software-Schulung\u2026<\/p>\n<h1>Mein Interview des Jahres<\/h1>\n<p><strong>5. August 2013 &#8211; mit Schalke-Manager Horst Heldt in der Klubgastst\u00e4tte des Karlsruher SC<\/strong> &#8211; <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/sport\/fussball\/s04\/horst-heldt-sieht-schalke-besser-aufgestellt-als-vergangenes-jahr-id8290058.html\" target=\"_blank\">hier<\/a> geht&#8217;s hin.<\/p>\n<p>Hinten in der Ecke sind noch vier Pl\u00e4tze frei. Wir setzen uns ins offizielle Bierzelt des Karlsruher SC vor dem \u2013 etwas in die Jahre gekommenen \u2013 Wildparkstadion, tupfen uns mit gr\u00fcnen Servietten den Schwei\u00df von der Stirn, bestellen bei 35 Grad eine gro\u00dfe Flasche Wasser und zwei Spezi \u2013 und reden. 20 Minuten, 30 Minuten, 40 Minuten&#8230;<\/p>\n<h1>Mein Konzert des Jahres<\/h1>\n<p><strong>8. Juni 2013 &#8211; Fury in the Slaughterhouse in Hannover, EXPO-Plaza<\/strong><\/p>\n<p>System of a down zu sehen, &#8222;Chop suey&#8220; mitzubr\u00fcllen und dann doch einen Fury-Gig zum Konzert des Jahres zu k\u00fcren, ist schon frech. Aber S\u00e4nger Kai Wingenfelder sagte zu Beginn noch: &#8222;Ein Gl\u00fcck: Wir sind nicht die Einzigen, die \u00e4lter geworden sind&#8230;&#8220; Beim ersten Auftritt nach f\u00fcnf Jahren gab&#8217;s alle Klassiker. Alle. Gro\u00dfartiges Wetter, tolle Musik, fantastische Stimmung &#8211; ja, ich hatte schlechtere Tage in diesem Jahr.<\/p>\n<h1>Spr\u00fcche des Jahres<\/h1>\n<p>&#8222;Ich wache auf, stelle fest, dass ich im Ibis Bochum bin, rei\u00dfe das Fenster auf und denke nur: GEIL, Gleis zwei&#8220; (einer unserer Pauschalisten, der es nach einer glorreichen Nacht im Bermuda-Dreieck nicht mehr nach Witten schaffte)<\/p>\n<p>&#8222;In diesem Sinne: weitermachen&#8220; (unser Ex-Sportchef, genannt &#8222;Graali&#8220;, verabschiedete sich so jeden Tag &#8211; auch an seinem letzten)<\/p>\n<p>&#8222;Das sind Idioten fu\u00dfballerischer Art&#8220; (Peter, der ganz Gro\u00dfe, \u00fcber die DFB-Entscheidung, Spieler wie Julian Draxler nicht f\u00fcr die U21-EM zu nominieren &#8211; wir adaptieren diesen Spruch bis heute gern&#8230;)<\/p>\n<h1>Meine Songs des Jahres<\/h1>\n<p><strong>Mic Check &#8211; Hadouken!<\/strong><\/p>\n<p>Das ist ein Sportredaktions-Insider, denn jeder Sp\u00e4tdienst mit @Duchateau endete fr\u00fcher oder sp\u00e4ter mit diesem etwas \u00e4lteren Hammerwummsding.<\/p>\n<p><strong>Those were the days &#8211; Leningrad Cowboys<\/strong><\/p>\n<p>Unser liebster Pauschalist @Balkeni verabschiedete sich ins Volontariat. Wir qu\u00e4lten ihn sehr lang mit diesem Lied&#8230;<\/p>\n<p><strong>45 &#8211; The Gaslight Anthem<\/strong><\/p>\n<p>War zwar kein wirklich tolles Konzert in D\u00fcsseldorf (RP-\u00dcberschrift: &#8222;Nur irgendeine Band&#8220;), aber dieses St\u00fcck geht wirklich ins Hirn.<\/p>\n<p>Und sonst? &#8222;Warriors of the world&#8220; (Manowar &#8211; Bestandteil vieler Sp\u00e4tdienste), &#8222;Smack my bitch up&#8220; (The Prodigy &#8211; ebenso), &#8222;Shut your mouth&#8220; (Pain &#8211; ebenso), &#8222;Wake up&#8220; (Rage against the machine &#8211; vor jedem Fr\u00fchdienst im Auto), &#8222;Sleeping my day away&#8220; (D.A.D. &#8211; ebenso), &#8222;Chop Suey&#8220; (System of a down &#8211; gro\u00dfartiges Konzert bei Rock im Pott im August in Gelsenkirchen), &#8222;Fallen&#8220; (Volbeat &#8211; auch bei Rock im Pott), &#8222;Black Chandalier&#8220; (Biffy Clyro &#8211; ebenfalls bei Rock im Pott), &#8222;Biblical&#8220; (Biffy Clyro &#8211; wenn wir schon dabei sind&#8230;), &#8222;Perfect day&#8220; (zur Erinnerung an Lou Reed, der in diesem Jahr starb), &#8222;Tokyo&#8220; (Gareth Emery &#8211; der Song, den ich auf den ewig langen Heimfahren von Essen nach Heeren-Werve stets besonders laut h\u00f6rte. House eben).<\/p>\n<h1>Unsere Hundewiese des Jahres<\/h1>\n<p><strong>Auberg &#8211; M\u00fclheim<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich unsere eigene in M\u00fclheim-Saarn, f\u00fcnf Minuten mit dem Auto von unserer Wohnung entfernt. Da kennen wir jetzt jeden Grashalm.<\/p>\n<h1>Unsere TV-Serie des Jahres<\/h1>\n<p><strong>Californication<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Ist nat\u00fcrlich ein hemmungslos subjektiver Eindruck &#8211; in einem Jahr, in dem das Serienfinale von &#8222;Breaking Bad&#8220; lief. Aber ganz ehrlich: Die Breaking-Bad-Staffeln liegen alle noch in unserem DVD-Schrank. Unge\u00f6ffnet. Kommt.<\/p>\n<h1>Hashtag des Jahres<\/h1>\n<p>#peterdergigant<\/p>\n<h1>Unser Ereignis des Jahres<\/h1>\n<p><strong>Februar \/ M\u00e4rz &#8211; Umzug von Heeren-Werve nach M\u00fclheim<\/strong><\/p>\n<p>Jetzt wird es privat. Im Februar und M\u00e4rz pendelten wir regelm\u00e4\u00dfig zwischen Kamen und M\u00fclheim, pro Strecke immerhin eine Stunde. Mindestens&#8230; Am 17. M\u00e4rz sagten wir Kamen endg\u00fcltig &#8222;Adieu&#8220; und sind M\u00fclheimer!<\/p>\n<p>+++++<\/p>\n<p>Jetzt mache ich erst einmal Homepage-Pause. In drei Wochen lasse ich mal wieder von mir h\u00f6ren. Rutscht gut ins neue Jahr! Ich w\u00fcnsche Euch alles, alles Gute f\u00fcr 2014! Auf dass alle Eure W\u00fcnsche und Tr\u00e4ume in Erf\u00fcllung gehen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahr 2013 brachte uns einen Dog-Scooter f\u00fcr unsere H\u00fcndin Athina und grandiose Familien-Rollertouren durch den Uhlenhorst in M\u00fclheim. 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