{"id":1924,"date":"2011-09-19T14:30:10","date_gmt":"2011-09-19T14:30:10","guid":{"rendered":"http:\/\/andreasernst.com\/?p=1924"},"modified":"2012-09-19T14:52:35","modified_gmt":"2012-09-19T14:52:35","slug":"und-die-kleine-anna-lachte-stuttgart-vfl-9-november-2002","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/andreasernst.com\/?p=1924","title":{"rendered":"Und die kleine Anna lachte &#8211; Stuttgart-VfL &#8211; 9. November 2002"},"content":{"rendered":"<p>Zu dieser Zeit, im November 2002, datete ich Internet-Bekanntschaften, und las zum zweiten Mal in meinem Leben &#8222;Fever Pitch&#8220; von Nick Hornby. Und dann begleitete ich den VfL Bochum nach Stuttgart, verga\u00df meine Jacke in einem ICE, zitterte bis in die Nachspielzeit &#8211; um dann mit meinem VfL noch das 2:3 zu kassieren. Buuh! Ich nannte den Blog-Text &#8222;Und die kleine Anna lachte&#8220; und verpasste ihm die Dachzeile &#8222;Ballfieber. Eine von vielen Geschichten eines Fans&#8220;. Und es ist witzig, dass ich jetzt, knapp zehn Jahre sp\u00e4ter, wirklich &#8211; wie im Text prophezeit &#8211; ein &#8222;Teil des Profigesch\u00e4fts &#8211; als Sportreporter&#8220; bin und eine Freundin habe.<\/p>\n<p><strong>Aber lest selbst:<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Ich verliebte mich in Fu\u00dfball, wie ich mich sp\u00e4ter in Frauen verlieben sollte: pl\u00f6tzlich, unerkl\u00e4rlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwenden, die damit verbunden sein w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Wer diese Worte noch nie geh\u00f6rt oder gelesen hat, dem sei an dieser Stelle ein gro\u00dfer Vorwurf gemacht: Es sind einleitende Worte aus &#8222;Fever Pitch&#8220;, diesem fantastischen Fu\u00dfball-Buch von Nick Hornby \u00fcber Leute wie mich; \u00fcber solche hemmungslos Irren, die ihren Mannschaften bis nach Pusemuckel hinterherreisen, die auch nach zig Jahren noch jedes Einzelne der zahllosen Spiele nacherz\u00e4hlen k\u00f6nnen, die so manchen Vornamen von Spielerfrauen kennen undundund. Hornby selbst schildert seine Biographie anhand von Fu\u00dfballspielen, die er mit Arsenal London erlebte.<\/p>\n<p>H\u00e4tte Nick Hornby nicht dieses Buch geschrieben, seid sicher, liebe Freunde, in zehn Jahren w\u00e4re das mein Werk gewesen.<\/p>\n<p>Ballfieber. Die Geschichte eines Fans. Auf dem Einband h\u00e4tte dasselbe gestanden wie bei Hornby. &#8222;Die verr\u00fcckte Geschichte einer lebenslangen Liebe. Ein Fu\u00dfballfan und sein Verein.&#8220; Und mir w\u00e4ren genauso viele Philosophien \u00fcber die Lippen gegangen wie Nick Hornby, die Fu\u00dfballern und Nicht-Fu\u00dfballern die Emotionen der Fans n\u00e4her bringen.<\/p>\n<p>Beispiele?<\/p>\n<p>&#8211; Viele Fans sind w\u00fctend auf ihr Team oder die Anh\u00e4nger des Gegners &#8211; und zwar richtig ausfallend w\u00fctend. Ich habe nie ein derartiges Verlangen versp\u00fcrt; ich will nur allein sein, um nachzudenken, mich ein Weilchen im Selbstmitleid zu w\u00e4lzen und die Kraft wiederzufinden, die n\u00f6tig ist, um zur\u00fcckzukehren und wieder von vorn anzufangen.<\/p>\n<p>&#8211; Ich wei\u00df, dass ich im Hinblick auf Rituale besonders bl\u00f6d bin, aber das war ich schon immer, seit ich angefangen habe, zu Fu\u00dfballspielen zu gehen, und ich wei\u00df auch, dass ich nicht der einzige bin. Ich kann mich erinnern, dass ich mein Programm immer vom selben Programmverk\u00e4ufer kaufen und das Stadion immer durch dasselbe Drehkreuz betreten musste. Es hat Hunderte vergleichbarer Kinkerlitzchen gegeben, alle dazu bestimmt, Siege f\u00fcr mein Team f\u00fcr garantieren.<\/p>\n<p>Und folgendes Gef\u00fchl einer Niederlagenserie kenne ich auch ganz gut:<\/p>\n<p>&#8211; Leuten zu erz\u00e4hlen, dass ich den gesamten Zeitraum dort war, verleiht einem selbst sieben Jahre sp\u00e4ter in gewissen Kreisen ein soziales Prestige. Letztlich lernte ich in diesem Zeitabschnitt mehr als in irgendeinem meiner fu\u00dfballerischen Geschichte, dass es f\u00fcr mich ganz einfach nicht z\u00e4hlt, wie schlecht sich die Dinge entwickeln, dass Ergebnisse letztlich nicht viel bedeuten. Es gibt viele Fans wie mich. F\u00fcr uns ist der Konsum alles; die Qualit\u00e4t des Produkts ist unerheblich.<\/p>\n<p>Nick Hornby. Fever Pitch. Kaufen. Lesen. Die deutsche Fortsetzung habt Ihr grad auf Eurem Bildschirm.<\/p>\n<p>Gut, gelesen hab ich Fever Pitch schonmal, ist aber Ewigkeiten her. Und getreu einem Ausw\u00e4rtsspiel-Ritual (siehe Hornby-Regel&#8230;) packe ich immer ein Buch mit ein. Heute soll&#8217;s das Kultbuch sein, und ich verstaue es in meinem Rucksack. Wieder was dazu gelernt: Beim 53. Ausw\u00e4rtsspiel setze ich erstmals einen Rucksack ein, samt Buch, Discman, CD\u00b4s. Die ersten Zeilen r\u00fchren auf, rei\u00dfen mit, ganz wie eh und je.<\/p>\n<p>Es ist merkw\u00fcrdig. Meine Augen quillen aus meinem Gesicht hervor, kann sie kaum noch aufhalten vor M\u00fcdigkeit. Doch die Morgensonne bei\u00dft sich in der Pupille fest, brennt ein klitzekleines Loch ins Hirn. Andi, irgendwann, irgendwann wird alles vorbei sein. Hornby macht pathetisch.<\/p>\n<p>Irgendwann kannst und willst Du es Dir nicht mehr erlauben, einfach mal einen Tag auszub\u00fcxen und quer durch Deutschland zu einem Ausw\u00e4rtsspiel zu fahren. Nicht zuletzt, weil das eine Schweinekohle verschlingt. Irgendwann werde ich hoffentlich selbst Teil des Profigesch\u00e4fts sein; als Sportreporter. Irgendwann werde ich eine Freundin haben, in die ich mich &#8222;magenzusammenrei\u00dfend&#8220; (Hornby) verlieben werde und mit ihr so manchen Samstag verbringen. Also ist das heutige Spiel in Stuttgart eins von den besonderen. Denn irgendwann: das kann sehr bald sein.<\/p>\n<p>Stuttgart, das Gottlieb-Daimler-Stadion! Danach fehlt nur noch Hamburg, bis ich die gro\u00dfen Stadien Deutschlands abgeklappert habe; aber die AOL-Arena ist Zukunft. Jetzt schaue ich erstmal raus, obwohl ich die Strecke aus dem Effeff kenne. Die Rheinstrecke \u00fcbertrifft sich diesmal besonders an Sch\u00f6nheit. Der Zug ist leer, gaaaanz leer. Zum ersten Mal bei einem Ausw\u00e4rtsspiel stopfe ich mir die St\u00f6psel in die Ohren und lasse es sanft erklingen:<\/p>\n<p>&#8211; Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt &#8230;<\/p>\n<p>Der Rhein ist voller als sonst. Der Novemberregen.<\/p>\n<p>Es ist eine wundersch\u00f6ne Fahrt, vielleicht die sch\u00f6nste bisher. Gr\u00f6nemeyers &#8222;Vollmond&#8220; begleitet mich, Sven Regeners Stimme und Element of Crime; &#8222;Every breath you take&#8220; von The Police. Bei soviel Genuss vergesse ich glatt die Regenjacke im Zug. Eine M\u00fcdigkeitsattacke \u00fcberf\u00e4llt mich zwischen Mannheim und Ludwigshafen. Doch wer dieses Tagebuch aufmerksam verfolgt hat (Ausw\u00e4rtsfahrten nach Mannheim und M\u00fcnchen), der wei\u00df auch, warum ich genau dort eingeschlafen bin&#8230;<\/p>\n<p>45 Minuten habe ich mir gegeben, um die 500.000-Einwohner-Stadt Stuttgart zu erkunden. Also ganz unbekannt ist mir die &#8222;Schwaben-Metropole&#8220; nicht. Anno 1999, beim Evangelischen Kirchentag wurde ich von meiner T\u00fcbinger Israel-Reisegruppe mitgeschleppt; au\u00dferdem war ich im selben Jahr bei der Sonnenfinsternis auch dort und bekam einen Teil der Uni zu sehen.<\/p>\n<p>Im BAEDEKER beschlie\u00dfe ich eine Spaziergangroute, die ich mit erh\u00f6htem Schrittempo bew\u00e4ltigen muss (Regen! Keine Jacke! Selbst schuld!). Tja, viel kann ich nicht sagen, denn in 45 Minuten l\u00e4sst sich weder das Wesen der Schwaben noch einer ganzen Stadt erkunden. Aber durch Gerhard Mayer-Vorfelder, Erwin Teufel, die CDU und Mercedes-Benz bin ich extrem vorurteilsbehaftet. Und wenn die Leute auch noch so komische S\u00e4tze sagen wie &#8222;Isch des au die Krischtl wo ich mein das isch!?&#8220; (hab ich wirklich geh\u00f6rt!), uuuuuuuhhh&#8230; Aber okay, der Schlossplatz ist im Sommer bestimmt ganz angenehm &#8211; und auch das Stadtbild (liegt im Tal und die H\u00e4user sind wie in einem Amphitheater in die H\u00f6he gebaut &#8211; schau nach beim norwegischen Bergen).<\/p>\n<p>&#8211; Mein samst\u00e4gliches Unwohlsein war dergestalt, dass ich darauf bestand, beachtliche zwei Stunden vor dem Ansto\u00df im Stadion zu sein. Diesen Tick ertrugen meine Freunde mit Geduld und guter Laune. 45 Minuten vor dem Anpfiff war die Erregung so gro\u00df, dass jedwede Kommunikation unm\u00f6glich war.<\/p>\n<p>Schreibt Hornby.<\/p>\n<p>Und fragt meine Freunde &#8211; bei mir ist es genauso. Zwar nicht ganz so krass, aber eine bis anderthalb Stunden vorher bin ich auch immer auf den Stehstufen zu finden, und eigentlich nur noch f\u00fcr Smalltalk zu gebrauchen. Wenn ich was sage, kann ich mich hinterher meist nicht mehr daran erinnern (upps, jetzt habe ich mich geoutet&#8230;). Bratwurst rein, die Voll-Proleten tolerieren, die wie bei jedem Ausw\u00e4rtsspiel wieder da sind, und \u00fcber die Aufstellung sinnieren. Bisher haben die einen so unversch\u00e4mt guten Fu\u00dfball gespielt wie seit UEFA-Cup-Zeiten nicht mehr. Und Stuttgart hat doch unsere Kragenweite! AUSW\u00c4RTSSIEG, AUSW\u00c4RTSSIEG br\u00fcllen die Br\u00f6tchen.<\/p>\n<p>Spiel Nummer 209 meiner VfL-Karriere. Der Anpfiff ist noch nicht ert\u00f6nt, und schon gibt es Aufreger. Ohne Aufreger und ohne ein wenig Abenteuer w\u00e4re ein Fu\u00dfballspiel nicht ein Fu\u00dfballspiel und keine Fundgrube f\u00fcr Soziologie-Studenten wie mich. Stuttgarter Security-Affen fischen einen Fan heraus, der eine Rauchbombe z\u00fcnden will (so schei\u00dfe find ich das gar nicht; er steht direkt unter mir). Zudem ist die Behandlung der G\u00e4stefans in Stuttgart mehr als diskriminierend. Eingepfercht in einen K\u00e4fig unter dem Stadiondach (ich hab mich gef\u00fchlt wie der Nymphensittich von meinen Freunden Tina und Helmut) bleibt dem Gast kein Blick auf die \u00fcberdimensional gro\u00dfe Anzeigetafel. Also ist er weder informiert noch nah am Spielgeschehen!<\/p>\n<p>Oh je, dann betritt auch noch &#8222;Fritzle&#8220; das Stadion, ein Krokodil; soll wohl das Maskottchen des Haufens sein. Und \u00fcberhaupt: Warum m\u00fcssen die an alles ein &#8222;-le&#8220; anh\u00e4ngen? Gut, dass der VfL kein Maskottchen hat! Hoffentlich kommt niemand auf die Idee, so etwas jemals einzuf\u00fchren. Das ist doch nur was f\u00fcr die Vereine, die nicht genug Merchandising haben k\u00f6nnen und deren Fans ohne Maskottchen gar nicht so richtig in Stimmung k\u00f6nnen (Stuttgart, Bayern M\u00fcnchen, Leverkusen)!<\/p>\n<p>Ihr wollt was \u00fcber das Spiel h\u00f6ren?<\/p>\n<p>Also die ersten 70 Minuten bibbere und zittere ich. IST DAS KALT OHNE JACKE!!!<\/p>\n<p>Was da auf dem Rasen abgeliefert wird, ist einfach nur total grottig. Miserabel. Was ist blo\u00df mit unseren Jungs los? Nix mehr mit Kurzpass-Spiel, Konterfu\u00dfball, tollen Toren; der alte Trott! Tipp-Kick &#8211; und RAUS! Keine Torchance, nix. Da grenzt es schon an Gottschalksche Entertainment-Qualit\u00e4ten, dass der Schiedsrichter \u00fcber der H\u00e4lfte der eingesetzten VfL-Spieler die Gelbe Karte unter die Nase h\u00e4lt und wirklich jede Kleinigkeit abpfeift. &#8222;Gustl&#8220;, ehemaliger VfL-Torwart und jetzt in Stuttgart, wird gefeiert und JA, es gibt auch VfL-Fans in Schwaben. Einer davon ist total voll, steht neben mir und ich verstehe kein Wort von dem, was er sagt. Schw\u00e4bisch UND besoffen ist eine t\u00f6dliche Mischung. Der Typ besch\u00e4ftigt sich mit Anna; die ist sch\u00e4tzungsweise acht und erstmals im Stadion. Anna lacht. Immerzu und immerzu.<\/p>\n<p>W\u00e4re ich doch in der &#8222;Staatsgalerie&#8220; in die Impressionisten-Ausstellung gegangen.<\/p>\n<p>Dann Christiansen. 1:0.<\/p>\n<p>H\u00e4?<\/p>\n<p>Wie geht das denn?<\/p>\n<p>Ich beschlie\u00dfe, bei einem Sieg entgegen meiner sonst so ausnutzenden Art kein Wort \u00fcber den VfL zu verlieren. So eine schlechte Leistung kann doch nicht belohnt werden. Kaum den Gedanken zu Ende gedacht &#8211; Ganea, 1:1. Meine Jungs sind echt berechenbar. Kaum Hoffnungen gemacht, direkt gibts einen rein.<\/p>\n<p>Dann Schindzielorz. 2:1.<\/p>\n<p>H\u00e4?<\/p>\n<p>Wie geht das denn?<\/p>\n<p>Erst 70 Minuten nix und dann drei Tore in zehn Minuten; unglaublich. Gegenzug. Fahnen wehnen, wie schon die ganze Zeit vorher. Die &#8222;Ultras&#8220; scheinen einen Wettbewerb &#8222;Wer kann am l\u00e4ngsten mit einer Fahne wehen und damit vielen anderen Fans die Sicht verdecken?&#8220; auszutragen. Der Ball fliegt durch die Luft, ein Pfiff, ein Fingerzeig, Elfmeter. Ja warum das denn? Kalla protestiert, Colding auch. Ganea. 2:2. Ja gibt&#8217;s denn das?<\/p>\n<p>V &#8211; f &#8211; B und V &#8211; f &#8211; L! Jetzt ist Feuer drin.<\/p>\n<p>Letzte Minute. Letzte Flanke.<\/p>\n<p>ABSEITS!!!<\/p>\n<p>Das ist doch ABSEITS!!!!!<\/p>\n<p>Ganea. 3:2.<\/p>\n<p>Verloren.<\/p>\n<p>Ganea. Einer von denen, die 31 Spieltage lang aus zwei Metern das Empire State Building nicht treffen w\u00fcrden, und an drei Spieltagen jeweils drei Tore in einem Spiel schie\u00dft. Und heute war einer von diesen drei Spieltagen. Der GANEA!!!<\/p>\n<p>F\u00fcnfmal pro Tag (h\u00f6chstens!) gibt es eine Direktverbindung per IC von Stuttgart nach M\u00fclheim. Ich erwische eine davon; pflanze mich in einen Raucher-Gro\u00dfraumwagen, h\u00f6re die Hosen.<\/p>\n<p>&#8211; Steh auf wenn Du am Boden bist.<\/p>\n<p>Schreibe SMS, sinniere \u00fcber das Spiel, \u00fcber diesen saubl\u00f6den Elfmeter, die m\u00f6glichen KICKER-Noten f\u00fcr die VfL-Spieler, die Nachspielzeit, die Stadt Stuttgart und mein hoffentlich bald magenzusammenrei\u00dfendes Leben.<\/p>\n<p>Irgendwann werden Tage wie dieser nicht mehr m\u00f6glich sein. Dann werde ich der lachenden Anna nicht mehr zuschauen.<\/p>\n<p>Ich werde diese Zeit irgendwann vermissen. Sehr vermissen.<br \/>\nHeute ist mir das bewusst geworden.<\/p>\n<p>Und genau deshalb war der Tag in Stuttgart bei aller Nachspielzeit ein besonders sch\u00f6ner.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu dieser Zeit, im November 2002, datete ich Internet-Bekanntschaften, und las zum zweiten Mal in meinem Leben &#8222;Fever Pitch&#8220; von Nick Hornby. 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