{"id":1240,"date":"2011-09-02T10:53:14","date_gmt":"2011-09-02T10:53:14","guid":{"rendered":"http:\/\/andreasernst.com\/?p=1240"},"modified":"2011-11-28T11:02:06","modified_gmt":"2011-11-28T11:02:06","slug":"hamborn-07-zerstort-traum-vom-marchenstart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/andreasernst.com\/?p=1240","title":{"rendered":"Hamborn 07 zerst\u00f6rt Traum vom M\u00e4rchenstart"},"content":{"rendered":"<p>Am 9. August 1999 berichtete ich f\u00fcr die WAZ\/NRZ M\u00fclheim \u00fcber das Fu\u00dfball-Verbandsligaspiel zwischen dem VfB Speldorf und Hamborn 07 (1:3). Das Besondere an diesem Spiel: Es war das erste Speldorfer Spiel im umgebauten Stadion am Bl\u00f6tter Weg, der legend\u00e4ren &#8222;Bl\u00f6tte&#8220; &#8211; die jetzt, im November 2011 &#8211; schon gar nicht mehr steht. Der VfB spielt l\u00e4ngst im Ruhrstadion, so einfach geht das.<\/p>\n<p><strong>Rein in den Text:<\/strong><\/p>\n<p>Es h\u00e4tte ein M\u00e4rchen werden k\u00f6nnen: Sch\u00f6nes Wetter, viele Zuschauer, ein attraktiver Gegner. Was noch fehlte, war ein Sieg im Fu\u00dfball-Verbandsligaauftaktduell gegen Hamborn 07. Doch den konnte der VfB Speldorf nicht liefern. Die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen verloren 1:3 (1:1).<\/p>\n<p>Das M\u00e4rchen hatte vor knapp 1 200 Besuchern kein Happy-End. Nur f\u00fcr die G\u00e4ste. Sie waren besser &#8211; so einfach kann Fu\u00dfball sein und so einfach war die Analyse. M\u00e4chtig geladen war VfB-Trainer Dirk Pusch, der bei seinem Team viele Fehler sah. Da wird n\u00e4chste Woche die Kabine rauchen.<\/p>\n<p>In den ersten 36 Minuten lief die Partie f\u00fcr die Speldorfer gut. Von den zahlreichen Neuzug\u00e4ngen hatte Pusch mit Saba Glogic und Christian Kinowski nur zwei aufgestellt. Vorne sorgten nicht die Neuen, sondern Routinier Dirk Roenz f\u00fcr Furore, der ein wahnsinniges Laufpensum absolvierte. In der 31. Minute strich sein Seitfallzieher knapp am Hamborner Geh\u00e4use vorbei. Das erste Tor im neuen Stadion war dem Kapit\u00e4n vorbehalten: Karsten Rafoth traf per Kopf (36.). Doch nun zeigten die G\u00e4ste, was in ihnen steckt: Spielfreudig und technisch versiert pr\u00e4sentierten sie sich und glichen durch Stefan B\u00f6ing im Gegenzug aus.<\/p>\n<p>Nach dem Seitenwechsel wurde der Super-Kulisse von Sekunde zu Sekunde bewusster, dass an diesem Tag gegen die Hamborner kein Blumentopf zu gewinnen war. Die G\u00e4ste unterstrichen ihre Aufstiegsambitionen und beim VfB lief nichts mehr. Der entscheidende Patzer vor dem 1:2 durch Jens Schulz (59.) unterlief Karsten Rafoth. &#8222;Nur weil er fast zwei Meter gro\u00df ist, hei\u00dft das nicht, dass er jeden Kopfball bekommt&#8220;, schimpfte Dirk Pusch.<\/p>\n<p>Kurz darauf wurde es hektisch: Frank Baur (VfB) foulte Alex Triantafilidis und Karsten Rafoth rangelte mit Hakan Seng\u00fcl um die Wette. Schiedsrichter Urtenur zeigte Baur und Seng\u00fcl Rot &#8211; Baur wegen des Fouls und Seng\u00fcl aufgrund einer Beleidigung gegen Rafoth.<\/p>\n<p>Der Schiedsrichter war gn\u00e4dig zum VfB. Sieben Minuten vor Schluss schenkte er den Speldorfern einen Elfmeter nach einem angeblichen Foul an Christian Kostadinovic. Doch \u00d6mer Aydin schoss den Strafsto\u00df so schwach, dass Hamborns Georg Schreiber parieren konnte.&#8220;Ein Unentschieden w\u00e4re auch sehr gl\u00fccklich gewesen&#8220;, sagte Pusch. In der Nachspielzeit erh\u00f6hte Mario Pribil zum 3:1-Endstand.<\/p>\n<p>Und Christian Kinowski? Der hatte sich seinen Einstand anders vorgestellt. Matchwinner war nicht er, sondern sein Gegenspieler Markus Fa\u00dfbender. Dirk Pusch war von seinem Torj\u00e4ger besonders entt\u00e4uscht: &#8222;Es kann nicht sein, dass nur Dirk Roenz richtig Gas gibt. Christian und auch \u00d6mer Aydin haben viel zu wenig getan.&#8220; M\u00e4rchen gehen wirklich anders aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 9. August 1999 berichtete ich f\u00fcr die WAZ\/NRZ M\u00fclheim \u00fcber das Fu\u00dfball-Verbandsligaspiel zwischen dem VfB Speldorf und Hamborn 07 (1:3). 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