{"id":1000,"date":"2011-09-01T13:45:58","date_gmt":"2011-09-01T13:45:58","guid":{"rendered":"http:\/\/andreasernst.com\/?p=1000"},"modified":"2011-11-07T13:57:58","modified_gmt":"2011-11-07T13:57:58","slug":"7315-euro-zu-viel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/andreasernst.com\/?p=1000","title":{"rendered":"73,15 Euro! Zu viel!!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend Michael Ballack die deutsche Fu\u00dfball-Nationalelf am 16. Juni 2008 bei der EM gegen \u00d6sterreich zum 1:0 und damit ins Viertelfinale schoss, weilte ich in der D\u00fcsseldorfer LTU-Arena und erf\u00fcllte einen langj\u00e4hrigen Wunsch: ein Bruce-Springsteen-Konzert! Daf\u00fcr bezahlte ich 73,15 Euro, knapp 140 Mark!<\/p>\n<p>Hier geht es zum Blog-Eintrag:<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>&#8222;73,15 Euro.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Schaue auf die Eintrittskarte, immer und immer wieder. Sitze im Auto meiner Freunde Alex und N\u00e4ddelie auf dem Beifahrersitz, wir fahren die Autobahn A 52 entlang. Heute Abend spielt \u00d6sterreich gegen Deutschland bei der Fu\u00dfball-Europameisterschaft, es ist <em>das<\/em> Spiel, \u00fcber das alle reden. Das jeden Tag im WAZ-Hauptsport &#8211; mein derzeitiger Arbeitsplatz &#8211; auf mehreren Seiten abgefahren wird. Das im Radio auf jedem Sender pausenlos auf- und abgenudelt wird. Das von den Fernsehsendern&#8230; Ihr wisst schon. Vorgestern funkte Alex mich an, fragte mich, ob wir die Tickets nicht bei Ebay verscheuern sollen, damit wir uns das Spiel anschauen k\u00f6nnen. Ich hab abgeraten, weil ich mich nicht acht Monate auf ein Konzert freue, um es dann zwei Tage vorher zu canceln.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>73,15 Euro.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Daf\u00fcr will ich aber auch was sehen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Wo geht&#8217;s lang? Heute hielt ich mich den ganzen Tag in den R\u00e4umen der Journalistenschule Ruhr in Essen auf, danach nach Hause, umziehen, online schauen, wo&#8217;s lang geht (Beschreibung auf der Homepage der LTU-Arena: A 3\/A 52\/A 44 Richtung D\u00fcsseldorf, dann ist&#8217;s ausgeschildert, also sehr pr\u00e4zise), dann die Abholkolonne, jetzt die Autobahn. Der Blick auf die Eintrittskarte. Die Suche nach einem Parkplatz. Die \u00dcberlegung, ob ich schon einmal in der LTU-Arena war (ja, beim American Football). Die Unterhaltung, wie sinnlos dieser Bau ist. Urspr\u00fcnglicher Baugrund: Olympia-Bewerbung 2012, WM-Bewerbung 2006, WM-Pressezentrum 2006 (D\u00fcsseldorf wurde nichts davon), American Football mit Rheinfire (gibt&#8217;s nicht mehr) und baldiger Erstliga-Fu\u00dfball mit Fortuna D\u00fcsseldorf (Fortuna spielt immer noch Dritte Liga). Fortuna spielt ab und zu vor mehr als 7000 Zuschauern und das ein oder andere gro\u00dfe Konzert findet hier statt (wenn die Schalke-Arena ausgebucht ist).<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Heute ist so ein Tag.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>73,15 Euro.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>&#8218;S ist Open-Air-Wetter. Die Sonne scheint, das Dach der Arena ist ge\u00f6ffnet (stand auf der Homepage, ist auch so). Warum gehe ich \u00fcberhaupt zum &#8222;Boss&#8220;? Ich h\u00f6re Springsteen eigentlich gar nicht. Gut, ich habe zwei CDs (davon eine &#8222;Best Of&#8220;) und ein paar Songs sind auf ein paar meiner Sammel-CDs. Aber man, der BOSS! Einer der ganz Gro\u00dfen der Rockmusik (der ganz Gro\u00dfen!), der Einfluss auf viele, viele folgende Generationen hatte. Songs von Springsteen wurden mit dem Oscar ausgezeichnet (&#8222;Streets of Philadelphia&#8220;), mit etlichen Grammys, sind Klassiker (&#8222;Hungry Heart&#8220;, &#8222;Glory Days&#8220;, &#8222;Human Touch&#8220;, &#8222;Born to Run&#8220;). Und da w\u00e4re nat\u00fcrlich noch &#8222;Born in the USA&#8220;, der laut Musikexpress am meisten missverstandene Song der Musikgeschichte. Denn der Text ist nicht etwa patriotischer Quatsch, sondern \u00e4u\u00dferst kritisch. Als Reagan den Song f\u00fcr Wahlkampfzwecke missbrauchen wollte (in den 80-ern), lie\u00df Springsteen das unterbinden. Seine aktuellste 2007er-Scheibe &#8222;Magic&#8220; erhielt \u00fcbrigens im vorhin erw\u00e4hnten &#8222;Musikexpress&#8220; vier oder f\u00fcnf Sterne (wei\u00df es nicht mehr so genau) und gilt als &#8222;Meisterwerk&#8220;. Und das 34 Jahre nach dem ersten Album.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Wir laufen einmal ums Stadion rum, die Bahnhaltestelle hei\u00dft &#8222;Messe\/Stadion&#8220; (merk ich mir f\u00fcr die kommende Bundesligasaison, denn Leverkusen tr\u00e4gt hier ein paar Heimspiele aus), suchen Block &#8222;144&#8220;. Der liegt im Oberrang, wir sitzen fast unterm Dach. Die B\u00fchne ist weit, weeit, weeeit entfernt, es scheint aber Leinw\u00e4nde zu geben. Hier gibt es keinerlei M\u00f6glichkeit, irgendwo auf ein Fernsehger\u00e4t zu blicken, deshalb besorge ich mir gleich zwei SMS-Ticker. Man kann ja nie&#8230; Alex hatte extra drei Tickets nebeneinander geordert. Leider liegt aber zwischen Alex und N\u00e4ddelie auf der einen und mir auf der anderen Seite der Aufgang. Bl\u00f6d. Die Nachbarn sind aber ganz nett, macht also nix. 19.15 Uhr, noch &#8217;ne knappe Dreiviertelstunde. Alex sagt: &#8222;Ich bin selten so unvorbereitet in ein Konzert gegangen.&#8220; Und ich stelle fest: Bei mir ist es eigentlich genauso.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>73,15 Euro.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Ich will was daf\u00fcr sehen!!!<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Erinnere mich wieder daran, weil eine &#8222;Google&#8220;-Recherche vor ein paar Tagen w\u00e4hrend eines Sp\u00e4tdienstes meine Komplettvorbereitung war. Und da sah ich, dass die Springsteen-Fans schon bei der vergangenen Tour \u00fcber Ticketpreise bis zu 100 Euro \u00e4rgerten. Ist aber egal, die Stadien, die Springsteen bespielt, sind sowieso ausverkauft. Angebot\/Nachfrage, so etwas klappt in den USA. Und auch in Deutschland. Die Fans kommen aus Mainz (so wie meine Nachbarn) und etliche gar aus den Niederlanden. Die st\u00fcrmen in Gruppen unseren Block und br\u00fcllen laut: &#8222;HOL-LAND, HOL-LAND&#8220;!!! Wie auch immer. Habe mir also nur ein paar wenige Details aus dem Wikipedia-Eintrag gemerkt:<\/span><\/span><\/p>\n<p><em><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Allein in den USA hat Bruce Springsteen mehr als 60 Millionen Alben verkauft, er ist einer der erfolgreichsten Rockmusiker \u00fcberhaupt. Seine Songs haben meist das US-Alltagsleben zum Thema. Seine politische Einstellung ist demokratisch, bei Wahl 2004 unterst\u00fctzte er Kerry und nahm gegen Bush Stellung. Seine Fans nennen ihn den &#8222;Boss&#8220;, genauso wie die Mitglieder seiner legend\u00e4ren &#8222;E Street Band&#8220;.<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Kurz nach 20 Uhr, es ist noch hell, deshalb will der &#8222;Licht-Aus-Effekt&#8220; nicht wirklich z\u00fcnden. Der erste Eindruck: Der Typ wird im September 59 Jahre alt. 59!!! Und hat sich erstaunlich gut gehalten. Der Wahnsinn. Die Kamera f\u00e4hrt durch die Menge, mein Blick auch, \u00fcber 45 sind &#8211; so meine Einsch\u00e4tzung &#8211; nur die wenigsten. Erstaunlich viele im Studentenalter h\u00e4ngen hier &#8218;rum. Springsteen und die Jugend.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Den ersten Song &#8222;Jackson Cage&#8220; kenne ich nicht. Und bekomme auch nicht die Chance, ihn kennenzulernen. Nach zwei Minuten knallen die Sicherungen &#8218;raus. Die Leinw\u00e4nde fallen aus, auch die meisten Lautsprecher. Nur auf der anderen Seite des Stadion scheint noch einer zu funktionieren. In Wien hat das \u00d6sterreich-gegen-Deutschland-Spiel noch nicht begonnen, Alex schaut aber schon interessiert r\u00fcber. Ist schon was passiert? Nein.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>73,15 Euro.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Schaue noch einmal auf die Eintrittskarte, als ich aufs Klo muss. Ton ist ja raus. Dreiundsiebzigzehn. Kein Ton.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Und keine Vorband. Das f\u00e4llt mir jetzt gerade auf. Nicht einmal ein &#8222;Special Guest&#8220; f\u00fcr den Preis. Gleich zwei Minuspunkte auf einmal. Achte w\u00e4hrend der ersten Songs auf die Lightshow, auch die ist \u00e4u\u00dferst unspektakul\u00e4r. &#8222;E Street Band ist 100 percent live&#8220;, sagt Springsteen gut gelaunt. Lied drei geht gut auf die Zw\u00f6lf. Hei\u00dft &#8222;Radio Nowhere&#8220;, noch nie geh\u00f6rt, ist &#8211; nach ausgiebiger Internet-Recherche der Titelsong von &#8222;Magic&#8220;. In der Abschlusssequenz von &#8222;Radio Nowhere&#8220; knallen die Sicherungen ein zweites Mal durch. Jetzt sind Pfiffe zu h\u00f6ren, laute Pfiffe, die dann durch &#8222;Zugabe&#8220;-Rufe abgel\u00f6st werden, als die E Street Band die B\u00fchne kurzzeitig verl\u00e4sst.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Springsteen spielt &#8222;Radio Nowhere&#8220; glatt nochmal, sch\u00f6n ist&#8217;s. Von Song zu Song f\u00fchle ich mich sichtlich wohler, Springsteen hat Musiker aller Kategorien dabei, von einer Geigerin bis zum Saxophonisten und ich erwische mich dabei, wie ich von Sekunde zu Sekunde mehr mitwippe (wenn die B\u00fchne nicht so weit entfernt w\u00e4re, w\u00fcrde ich eventuell sogar aufstehen und tanzen), vergn\u00fcgt bis begeistert Springsteens gute Laune verfolge und bewundere, dass er mit 59 noch so drahtig ist und pausenlos von rechts nach links und von vorn nach hinten l\u00e4uft. Kompliment. Dumm nur, dass ich keins der Lieder mitsingen kann, die Springsteen in den ersten anderthalb Stunden spielt und nur &#8222;Because the Night&#8220; schon mal geh\u00f6rt habe. Deshalb gehe ich sogar zweimal auf Klo (zwei 0,5-Liter-Colas in 45 Minuten&#8230;) gehe. W\u00e4hrend eines Konzertes. Ich gebe dem Konzert die Note &#8222;3+&#8220;, es ist aber trotzdem eine emotionale Angelegenheit, weil Alex alle drei Minuten mit seinem langen Arm den Aufgang \u00fcberwindet und an meinem \u00c4rmel zupft, um zu fragen, ob sich schon etwas in Wien ereignet hat.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Nein, hat sich nicht. Sehr lange nicht. Bekomme mit, dass Gomez aus einem Meter Entfernung eine Riesenchance verballert hat, dass die Trainer Hickersberger und L\u00f6w auf die Trib\u00fcne verbannt wurden. Mitten in der D\u00e4mmerung die beruhigende Nachricht, die das halbe Stadion per SMS bekommt, wie durch ein Riesenraunen zu erfahren ist. Ballack hat einen Freisto\u00df in den Winkel gedonnert (&#8222;Monsterfreisto\u00df&#8220;, schreibt der eine tickernde Arbeitskollege, &#8222;sehr sch\u00f6nes Tor&#8220; der andere), 1:0, Deutschland ist im Viertelfinale. Als die Sonne ein roter Ball ist, stimmt Springsteen &#8222;The River&#8220; an.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>\u00dcbersetzt endet das St\u00fcck mit dem Satz &#8222;Oder was ist es dann, was mich immer wieder runterzieht zum Fluss? Dabei ist der schon lange ausgetrocknet&#8220; und Springsteens Mundharmonika-Einlage. Herrlich sch\u00f6n. Er soll es mit einem Stra\u00dfenmusiker auf Kopenhagens Einkaufsstra\u00dfe &#8222;Stroget&#8220; ganz spontan gespielt haben. Legende?<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Erst in der Verl\u00e4ngerung des Konzerts ab der 91. Minute wird&#8217;s auch f\u00fcr mich spannender. Nacheinander haut Springsteen etliche Klassiker &#8218;raus (wenngleich Alex, N\u00e4ddelie und ich auf &#8222;Born in the USA&#8220; warten). &#8222;Born to run&#8220;, &#8222;Glory days&#8220;, &#8222;Dancing in the dark&#8220; &#8211; ja, das ist Atmosph\u00e4re, das ist Stadionrock, daf\u00fcr bin ich hier. Jetzt noch &#8222;Born in the USA&#8220; und jeder einzelne Cent hat sich gelohnt. Aber zum Abschluss, als gleich zweimal per SMS der Endstand &#8222;1:0&#8220; best\u00e4tigt wird, l\u00e4uft &#8222;American Land&#8220;. Haut gut rein, aber danach ist Ende. Inzwischen ist es stockfinster, die Atmosph\u00e4re w\u00e4re perfekt, aber Bruce Springsteen, der &#8222;Boss&#8220;, verl\u00e4sst uns ohne seinen gr\u00f6\u00dften Hit. &#8222;Das ist&#8220;, sagt Alex, &#8222;wenn AC\/DC ohne Thunderstruck geht.&#8220; Ich verschwinde wie J.D. in einen Tagtraum. Wie Metallica ohne &#8222;One&#8220;, wie Nena ohne &#8222;99 Luftballons&#8220;, wie Mando Diao ohne &#8222;Down in the past&#8220;, wie Arctic Monkeys ohne &#8222;Fluorescent Adolescent&#8220;. Das macht&#8217;s auch nicht besser. In dem Moment f\u00e4llt mir ein, dass ich auch gern &#8222;Human Touch&#8220;, &#8222;Streets of Philadelphia&#8220; und &#8222;Tougher than the Rest&#8220; gern geh\u00f6rt h\u00e4tte. Bruce, also bitte.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Durch den Stau verschwindender Rocker und hupender Fu\u00dfballfans schleichen wir zur\u00fcck, ben\u00f6tigen f\u00fcr die paar Kilometer bis M\u00fclheim knapp eine Stunde (sonst 25 Minuten). Alex schl\u00e4ft ein bisschen, weil er krank zu werden scheint (nicht wegen des Konzerts), N\u00e4ddelie sitzt am Steuer und sagt: &#8222;Also ich bin entt\u00e4uscht.&#8220; Ich denke dar\u00fcber nach, erinnere mich an die durchaus sch\u00f6ne, harte Rockmusik, an Springsteens Lust und Laune.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Aber f\u00fcr 73,15 Euro?<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Erstens: keine Vorband, zweitens: Tonprobleme w\u00e4hrend der ersten drei Songs, drittens: keine \u00fcberragende Lightshow, viertens: ohne drei der gr\u00f6\u00dften Hits, der geilsten Evergreens. Und daf\u00fcr dann auf \u00d6sterreich gegen Deutschland verzichtet, auf einen geilen Fu\u00dfball-Abend im &#8222;Schr\u00e4gen Eck&#8220;. Das sind gleich viereinhalb extreme Minuspunkte. F\u00fcr zwanzig Euro h\u00e4tte ich keinen Mucks gegen dieses Konzert gesagt.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Aber f\u00fcr 73,15 Euro?<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Nein.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica;\"><span>Naja, aber wenigstens habe ich den &#8222;Boss&#8220; gesehen. Wieder einen Klassiker auf meiner musikalischen &#8222;To-do&#8220;-Liste abgehakt. Alles glory days. Aber manche mehr, manche weniger.<\/span><\/span>&#8222;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend Michael Ballack die deutsche Fu\u00dfball-Nationalelf am 16. Juni 2008 bei der EM gegen \u00d6sterreich zum 1:0 und damit ins Viertelfinale schoss, weilte ich in der D\u00fcsseldorfer LTU-Arena und erf\u00fcllte einen langj\u00e4hrigen Wunsch: ein Bruce-Springsteen-Konzert! 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