{"id":1567,"date":"2011-09-01T12:38:01","date_gmt":"2011-09-01T12:38:01","guid":{"rendered":"http:\/\/andreasernst.com\/?p=1567"},"modified":"2012-02-07T12:52:46","modified_gmt":"2012-02-07T12:52:46","slug":"ein-verdammt-gutes-fusballspiel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/andreasernst.com\/?p=1567","title":{"rendered":"Ein verdammt gutes Fu\u00dfballspiel"},"content":{"rendered":"<p>Am 15. August 2004 bloggte ich \u00fcber das Fu\u00dfball-Bundesligaspiel zwischen dem VfL Bochum und Bayer Leverkusen (2:2). Es war das erste Heimspiel in der unn\u00f6tigsten Abstiegssaison der VfL-Geschichte &#8211; und da deutete nichts darauf hin, dass diese Elf so verdammt versagen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong>Hier geht es zum Text:<\/strong><\/p>\n<p>Gemischte Gef\u00fchle. Morgens, beim Aufwachen. W\u00e4hrend der &#8222;EinsLive-O-Ton-Charts&#8220; im Radio. Danach, beim Aufstehen. Und fast sogar noch beim Fr\u00fchst\u00fccken. Bebt es noch? Wo f\u00fchrt das hin? Wie ist wohl meine Laune im ersten Heimspiel nach dem grandiosen Uefa-Cup-Einzug? Wie lange werde ich wohl \u00fcberhaupt noch zum VfL gehen k\u00f6nnen? In der Fankurve stehen k\u00f6nnen? Nicht dran denken, Andi. Wann kommt ein richtiger Job? Und wo? Mixed emotions. Gemischt. Zweifel. Klatsch mir mit der flachen Hand gegen meine Backe. Konzentrier dich, Andi. Wach auf. Wake up. Enjoy it. Carpe diem. Nutze den Tag. Heute zweiter Spieltag. Leverkusen. Heimspiel. Fahr hin. Genie\u00dfen. Sonne. Sonnenbrille. Sonnenschein. Bebt es noch?<\/p>\n<p>Einmal, wenigstens einmal muss ich an einem Sonntag nicht arbeiten. Vor einem Monat, als die ersten Spieltage termintechnisch modifiziert wurden und ich sie auf dem ARD-Videotext erblickte, da habe ich vor Wut meine Fernbedienung in das Sofakissen geschmissen (damit sie nicht kaputt geht, nennt man so etwas kontrollierte Wut?). Erstes Heimspiel Leverkusen am Sonntag. Ja geht das denn schon wieder los? Doch alles halb so wild. Dieses verfluchte Amateurfu\u00dfball-Sommerloch ist zwar schlecht f\u00fcr mein Konto, aber gut f\u00fcr kurzfristige &#8222;Ich will frei haben&#8220;-W\u00fcnsche. So auch diesmal. Sonntag, 15. August. Meine Wohnung ist meine Umkleidekabine. Konzentration nur auf das Spiel. Auf die 90 Minuten. Darauf, dass es ein gelungener Nachmittag wird. Die \u00fcblichen Vorbereitungen. Der Wetterbericht im Fernsehen geh\u00f6rt dazu. Er ist sehr positiv. Und Sonne angesagt. Meine Fu\u00dfball-Hose krame ich aus dem Kleiderschrank hervor; verstaue Portmonee, ein paar Euros, Handy, Schl\u00fcssel und Digitalkamera in den diversen Taschen. Das blau-wei\u00dfe VfL-Kalla-Trikot mit der &#8222;6&#8220; hintendrauf streife ich mir dr\u00fcber, dazu noch den Schal; konzentriert schn\u00fcre ich die Schuhe zu, und los geht&#8217;s. Warmlaufen. Warmlaufen, hei\u00df laufen, hei\u00dfmachen. Kopf-Training. Ich muss mir noch Mitfahrer organisieren. Sam und Gerd sind im Urlaub, Thommy wohnt ja in Trier; aber meine Freunde Helmut und Alex erkl\u00e4ren sich bereit, mit mir den Fu\u00dfball-Nachmittag zu verbringen.<\/p>\n<p>Die Geschichte beginnt um 15.46 Uhr im Regionalexpress von Aachen nach Paderborn, \u00fcber &#8211; Achtung! &#8211; Leverkusen, doch wie schon im letzten und im vorletzten Jahr sitzt kaum einer mit Bayer-Trikot drin. Ach ja, die Olympischen Spiele in Athen haben ja gerade frisch begonnen, und so drehen sich die Gespr\u00e4che mehr um Zabel, Stockbauer, Ullrich und van Almsick als \u00fcber die gestrigen Fu\u00dfball-Ergebnisse. Heute Morgen, als ich noch schlief, da lief Tontaubenschie\u00dfen. &#8222;Also ehrlich&#8220;, echauffiert sich Helmut. &#8222;Die sahen so aus, als w\u00e4ren die gerade von Mc Donalds gekommen und h\u00e4tten eine Knarre in die Hand gedr\u00fcckt bekommen. Stell Dir mal vor, im normalen Programm w\u00fcrde die deutsche Meisterschaft im Tontaubenschie\u00dfen \u00fcbertragen. W\u00fcrd doch kein Mensch gucken.&#8220; Ey Tontaubenschie\u00dfen! Es ist warm. Prima warm. Aber zu warm im Zug. Letzte Woche 2:2 in Berlin, die Saison ist noch jung. Zu jung, um detaillierte Urteile f\u00e4llen zu k\u00f6nnen. Wo stehen wir? Die Vorbereitung lief mehr schlecht als recht und das Spiel in Berlin&#8230; naja, Schwamm dr\u00fcber. In der U-Bahn zum Stadion stellt jemand fest, ich sei der Bruder von Thomas Ernst (Bravo!). Er will ein Gespr\u00e4ch anfangen. Ich gr\u00fcble nur. \u00dcber dies und das.<\/p>\n<p>Was hat sich wohl ge\u00e4ndert in meinem Stadion? Ist der Rasen noch gr\u00fcn? Die Trib\u00fcne noch blau? &#8222;Das ist das sch\u00f6ne an Bochum&#8220;, merkt Schalke-Fan Alex an. &#8222;Man kriegt immer noch ne Karte, auch bei Sonnenschein und im Sommer.&#8220; Knapp 26.300 Zuschauer werden es. Alles nur Ablenkungsspielchen. Der Spaziergang hinter der Ostkurve zum Block. Er geh\u00f6rt immer noch zum Warmlaufen, hei\u00df laufen, hei\u00dfmachen wie das &#8222;Vorgl\u00fchen&#8220; vor einem Konzertbesuch. Es l\u00e4uft aber nur z\u00e4h, z\u00e4\u00e4\u00e4\u00e4her. Die Treppe zum Block P, uuuuuund? Noch nicht viel los. Hinsetzen, unterhalten, \u00fcber das MSV-Spiel am Freitag, Olympia, Fu\u00dfball, T-Club, das \u00fcbliche. &#8222;Und sonst?&#8220; &#8222;Muss!&#8220; Hey, und doch hat sich was getan. Die ANZEIGETAFELN sind weg. Vor einiger Zeit, irgendwann in der letzten Saison, sprach ich von der Videowandisierung der Bundesliga; an der unser VfL wohl auch bald leider teilnehmen m\u00fcsse. Und es ging schneller als gedacht. Ein topmodernes Ding h\u00e4ngt in beiden Ecken &#8211; hilfe, unsere alten Dinger aus den 70ern waren wenigstens sch\u00f6n Retro. Wir haben uns doch dem Willen aller gebeugt. &#8222;VfL-TV&#8220; hei\u00dft das Spektakel, doch schon nach wenigen Momenten schlie\u00dfe ich meinen Frieden mit dem Ding. Meinetwegen. Aber hauptsache, sie \u00fcbertreiben es nicht mit dem neuen Spielzeug. Warmmachen. Luft steigt, Puls steigt. &#8218;S wird voller. Ach, wenn doch Gerd, Sam und Thommy auch hier w\u00e4ren. Geschichten erz\u00e4hlen. Von der Sommerpause. Den letzten vier Superspielen gegen Leverkusen. Die Lautsprecheranlage funktioniert nicht. Helmut schimpft \u00fcber die lange Schlange am Getr\u00e4nkestand; Bayer l\u00e4uft sich warm. PFUIIIIIIIIIIII! Und die Blau-Wei\u00dfen kommen dazu. Countdown.<\/p>\n<p>&#8222;PEEEEETER MADSEN!!!!&#8220; wird gefeiert, auch Kalla, DARIUSZ!, Lokvenc und S\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6ren Colding. Selbstverst\u00e4ndlich auch Peeeeter Neururer. Heimspiel, jaaaa, Hormone, Adrenalin, alles steigt und steigt, von Minute zu Minute, und yes, es bebt noch, mein 256. VfL-Spiel, bin warm, hei\u00df, Betriebstemperatur&#8230; und hab eine trockene Fresse. Helmut, gib mal n Schluck. 30 Grad, ganz sch\u00f6n schwei\u00dftreibend. Und ich Dussel hab meine Sonnenbrille nicht dabei. Die VfL-Aufstellung wird von der Wand mit kurzen Videoeinspielfilmchen der einzelnen Spieler begleitet. Witzigwitzig finde ich das &#8211; Helmut sagt nur &#8222;peeeinlich&#8220;. Was soll\u00b4s. Gleich geht\u00b4s los.<\/p>\n<p>Pfiff. Anpfiff. Erstes Heimspiel der neuen Saison. Und alle Bef\u00fcrchtungen sind weg. Lasst den Ball laufen, Jungs. Und spr\u00fcht den Funken, der uns zum Brennen bringt. Die Sonne brennt schon lange. Ich knipse meine Augen immer wieder zu kleinen Schlitzen zusammen; will doch nichts verpassen. Die Aufstellung ist gleich. Wie in Berlin. Also Preu\u00df wieder rechts vorne. &#8222;Man&#8220;, schimpfe ich. &#8222;Der ist doch kein Offensivmann. Ich verstehe das nicht.&#8220; Leverkusen spielt mit der 5:0-gegen-Ostrau-Elf. Also ohne Slawo Freier. Der hockt traurig auf der Bank. Aber mit Franca, Berbatov, Roque Junior, Robson Ponte. Rundblick in der Kurve. Hunderte haben sich Schnauzb\u00e4rte angeklebt. Derjenige, der unserem Trainer am \u00e4hnlichsten sieht, kriegt \u00b4nen Preis. Schnapsidee des Hauptsponsors. Fu\u00dfball, Andi, nur der Fu\u00dfball z\u00e4hlt. Es beginnt schleppend. Eine brenzlige Szene in unserem Strafraum zwischen Kalla, Berbatov und van Duijnhoven in Minute sieben. Okay. Durchatmen. Helmut findet&#8217;s &#8222;langweilig&#8220;. Aber wenigstens auf hohem Niveau langweilig, nicht so wie am Freitag beim MSV. Beide Mannschaften haben Respekt. Noch. Ich t\u00e4nzle. Vom linken auf das rechte Bein. Vom rechte auf das linke. Muss nicht pinkeln. Bin nerv\u00f6s. Und hei\u00df. Und warm. Unser Trainer hat gut eingekauft. Maltritz holt in der Anfangsphase die meisten B\u00e4lle &#8211; und gibt sie oft direkt an Preu\u00df weiter. Meine Zweifel verfliegen im Nu, und wie schon letzte Woche avanciert der kleine blonde Typ zu meinem Lieblingsspieler. Er hat die erste Chance, in der 15., und Maltritz die zweite, in der 20. Butt h\u00e4lt zweimal sicher. Es kommt Fahrt rein, auch Leverkusen spielt schneller. Zack, zack, zack, zack, zack &#8211; l\u00e4uft der Ball durch beide Reihen; bei unseren wird es immer ein &#8222;zack&#8220; mehr. Engagierter, zweikampfst\u00e4rker, leidenschaftlicher &#8211; nicht nur als letzte Woche, sondern auch als Bayer. Von Leverkusen kommt nichts. Gar nicht. 29. Minute, Preu\u00df auf Lokvenc, der l\u00e4sst den blinden Nowotny stehen &#8211; Toooooooooooooorrrrr!!! Schlagt mit mir ein, schlagt ein!!!!! &#8222;Die Nummer eiiins im Pott sind wiiiiiiir!&#8220; &#8222;DER TORSCH\u00dcTZE&#8220;, krackt\u00b4s aus dem mittlerweile reparierten Lautsprecher, &#8222;MIT DER NUMMER ELF: VRATISLAV!&#8220; &#8222;LLLLLOKVENC!!!!&#8220; Danach schie\u00dft Berbatov. Vorbei. Und Franca. Auch vorbei. Halbzeitpause, 1:0, erstmal hinsetzen. Angenehme Atmosph\u00e4re. Angenehmes Fu\u00dfballspiel.<\/p>\n<p>Pfiff. Anpfiff. Zweite Halbzeit. Und nun gibt&#8217;s keine Pause mehr. Staaaaark wird es nun. Und offensiv. Freisto\u00df Zdebel &#8211; dr\u00fcber. Auf der anderen Seite h\u00e4lt unsere Abwehr. Noch. Das Zusammenspiel zwischen Kalla und Knavs klappt deutlich besser als letzte Woche; B\u00f6nig wackelt ein bisschen. Sollte er der Schwachpunkt sein? Madsen ist nach einer fr\u00fchen gelben Karte gehandicapt und auch einer der Schw\u00e4cheren; aber wir haben unsere Neuen, die unser 4-2-1-3-System scheinbar besser beherrschen als die Alten. Maltritz gut, Lokvenc staaaark, und Preu\u00df: super! \u00dcberall zu finden; spielstark, wenig Fehlp\u00e4sse. J\u00fcrgen Klinsmann, hast du das gesehen? Und der steht nicht auf deiner 2006-Kandidaten-Liste? Minute 60, wieder Preu\u00df auf Lokvenc, wieder Toooooor, 2:0, aber neeeeeeein, ABSEITS?!?!?!?!?! NIIIIIE UND NIMMMMERRR! &#8222;Du BLINDER SCHIRI&#8220;, hallts von links. &#8222;Lass die FAHNE UNTEN, du PENNER!&#8220;, br\u00fcllt einer von rechts. Alle winken ab. 2:0. Das w\u00e4r&#8217;s gewesen. So gleicht Bayer aus. In Minute 67 durch Berbatov. Per Kopf. 1:1. Keine Ahnung, wer gepennt hat. Schon zehn Sekunden sp\u00e4ter wei\u00df ich nicht mehr, wie das Tor \u00fcberhaupt gefallen ist. Mein Kurzzeitged\u00e4chtnis versagt. Kann doch gar nicht wahr sein. Schockzustand. Doch Leute, aufgepasst, noch \u00fcber 20 Minuten. Da geht noch was. Absto\u00df van Duijnhoven auf Looookvenc, Superpass, Prreeeeeeu\u00df dringt in den 16er ein, Tunnel f\u00fcr Butt, TOOOOOOOR, 2:1. Jaaaaaaaaa, es ist so geil, so geil, so geil, ich halt&#8217;s nicht aus, ich halt&#8217;s nicht aus, Preu\u00df probiert einen Salto, bravo, eine 10,0 von mir und allen anderen, ich balle meine Faust. Tooooooor! Alle wedeln mit ihren Schals, tolltolltoll! Das muss es gewesen sein. Das muss es einfach gewesen sein. Der Preu\u00df hat&#8217;s verdient. Note 1. Wosz geht raus, kann nicht mehr. &#8222;Zwetschge&#8220; Misimovic kommt. F\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter. Freisto\u00df Zwetschge aus Linksau\u00dfenposition. Rotzfrech ans Au\u00dfennetz. Eine Minute sp\u00e4ter wieder Freisto\u00df. Wieder Zwetschge. Diesmal aus 18 Metern, zentrale Position. Er l\u00e4uft an, zwirbelt, schnibbelt, schneidet &#8211; Latte, Unterkante. Meeeeensch; Bayer liegt am Boden. Mittlerweile spielt Freier mit. Mensch, es passiert so viel, da geht einiges unter. Nur die lauten Pfiffe bei seinen Ballkontakten haben mich drauf gebracht. Anfang der zweiten Halbzeit haben wir noch &#8222;Freier! Freier! Freier!&#8220; gebr\u00fcllt. Das wich dann einem &#8222;Du bist nur Auswechselspieler!&#8220; und dann den Pfiffen. Mit Freier kommt Schwung. Ecke f\u00fcr Bayer, Kopfball Roque Junior, van Duijnhoven h\u00e4lt. Riesenchance Voronin &#8211; wieder van Duijnhoven. Es wird eng. &#8222;Wir haben den weltbesten Torwart! Weltbesten Tooooorwart!&#8220; Auch den Sprechchor k\u00f6nnen wir noch. Konter \u00fcber Maltritz. Kl\u00e4glich vergeben. Konzentriert Euch!!!! Mitfiebern, mitbangen. Leverkusen dr\u00fcckt. Dr\u00e4ngt. Sch\u00f6nes Wetter, tolles Spiel, viele Torszenen, hohes Tempo. Zu hoch. Drei Minuten noch. Juan setzt sich durch. Schuss. Van Duijnhoven pariert, RETTE DOCH EINER, KALLA, KNAVS, WO SEID IHR??????? Voronin staubt ab. 2:2. Ungl\u00fccklich. Gibt&#8217;s nicht. Vorsprung verspielt. Gleich zweimal. Nur ein Punkt. Zu wenig.<\/p>\n<p>Dabei bleibt&#8217;s. Mit meiner rechten Hand wische ich mir den Schwei\u00df von der Stirn. Und ich hab mir Gedanken dar\u00fcber gemacht, ob in mir \u00fcberhaupt noch dieses Fu\u00dfball-Fan-Feuer lodert. Ich habe mehr Lust denn je auf den VfL, auf diese Mannschaft, auf den Uefa-Cup, auf das Ruhrstadion, auf Torjubel, auf dieses ekstatische Gebr\u00fcll! Dieses Spiel war klasse. Okay, nur einen Punkt hat&#8217;s gebracht, aber das Ergebnis ist nach dieser Leistung uninteressant. Bayer hat sich durch die Chancen den Punkt auch verdient. Thommy meldet sich aus Trier. Auch er ist zufrieden. So werden wir niiiemals in Abstiegsgefahr geraten. Niemals. Jetzt haben wir schon zwei von 40 Punkten. Nur: Wie formulier ich das jetzt? Zweimal nicht verloren oder zweimal nicht gewonnen. Luxusprobleme. Im City-Grill klingt der Nachmittag beim Manta-Teller und ner Flasche Cola aus. Ich treffe Stephan, den Stra\u00dfenbahnfahrer aus M\u00fclheim, der mit einem &#8222;Dynamo-Berlin&#8220;-&#8222;Fan&#8220; unterwegs zu sein scheint und mir ne Karte f\u00fcr das D\u00fcsseldorf-Pokalspiel n\u00e4chste Woche anbietet. Gut, dass ich so viele Leute kenne. Helmut und Alex sind zufrieden. Sch\u00f6nes Wetter. Knackig braun geworden.<\/p>\n<p>Und ein gutes Fu\u00dfballspiel gesehen.<\/p>\n<p>Ein verdammt gutes.<\/p>\n<p>Das spannender war als Tontaubenschie\u00dfen.<\/p>\n<p>Um viele viele viele viele viele L\u00e4ngen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 15. August 2004 bloggte ich \u00fcber das Fu\u00dfball-Bundesligaspiel zwischen dem VfL Bochum und Bayer Leverkusen (2:2). 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