{"id":1194,"date":"2011-09-02T23:48:08","date_gmt":"2011-09-02T23:48:08","guid":{"rendered":"http:\/\/andreasernst.com\/?p=1194"},"modified":"2011-11-24T23:55:22","modified_gmt":"2011-11-24T23:55:22","slug":"freudentaumel-dank-benedyk","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/andreasernst.com\/?p=1194","title":{"rendered":"Freudentaumel dank Benedyk"},"content":{"rendered":"<p>Am 12. September 2005 berichtete ich f\u00fcr die WAZ\/NRZ M\u00fclheim \u00fcber das Fu\u00dfball-Oberligaspiel VfB Speldorf gegen Schwarz-Wei\u00df Essen (3:2). F\u00fcr den &#8222;Kicker&#8220; lieferte ich &#8211; telefonisch &#8211; das Spielschema mit der Wertung &#8222;beste Spieler&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Rein in den Text:<\/strong><\/p>\n<p>Auf solche Spiele warteten die Fans des Fu\u00dfball-Oberligisten VfB Speldorf seit 22 Jahren. Der 3:2 (1:2)-Erfolg \u00fcber SW Essen verdient nur ein Urteil: klasse!<\/p>\n<p>Nach dem Abpfiff lie\u00dfen sich die Speldorfer Spieler von den 700 Zuschauern hochleben. &#8222;Das war super, das war elegant&#8220;, br\u00fcllten die VfB-Fans. Sie sahen ein leidenschaftliches Spiel mit vielen Torszenen und f\u00fcnf Treffern.<\/p>\n<p>Wer nach einer halben Stunde das Stadion am Bl\u00f6tter Weg verlie\u00df, der wird kaum glauben, dass der VfB noch gewann. Denn 30 Minuten lang hatten die cleveren und abgezockten Essener das Spiel im Griff. Sie lie\u00dfen die Speldorfer laufen und trafen durch Sascha Wolf zum 2:0 (4.\/26.). Beim zweiten Gegentor lie\u00df die VfB-Abwehr den Torj\u00e4ger im Anschluss an einen Freisto\u00df unbedr\u00e4ngt &#8211; anf\u00e4ngerhaft. Bei der Pressekonferenz nach dem Spiel war ETB-Trainer Klaus T\u00e4uber niedergeschlagen. &#8222;Speldorf war in der ersten Halbzeit tot. Es h\u00e4tte 3:0 oder 4:0 stehen k\u00f6nnen&#8220;, sagte er und erg\u00e4nzte: &#8222;Und dann haben wir den Gegner wieder aufgebaut.&#8220; Die \u00dcberlegenheit dr\u00fcckte Sascha Wolf auf dem Weg in die Kabine wie folgt aus: &#8222;Denen m\u00fcssen wir sechs St\u00fcck geben&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p>Durch zwei Schl\u00fcsselszenen fand der VfB zur\u00fcck ins Spiel. F\u00fcnf Minuten vor der Pause traf Damiano Schirru nach einer Flanke von Stanislav Tesic zum 1:2. Und in der 54. Minute sah der Essener Adrian Czysczon nach seinem zweiten Foul &#8222;Gelb-Rot&#8220;. Es folgte ein Sturmlauf in Gr\u00fcn-Wei\u00df. Endlich spielten die Speldorfer so, wie es sich Trainer Piero Lussu auch bei den beiden Niederlagen gegen D\u00fcren und in Wegberg-Beeck gew\u00fcnscht h\u00e4tte. Sie kombinierten fl\u00fcssig, gewannen die Mehrzahl der Zweik\u00e4mpfe, nutzten die \u00dcberzahl gut aus.<\/p>\n<p>Einiges hatte mit der Einwechslung von Cemal Kelle zu tun. Der hatte w\u00e4hrend der Woche zwei Trainingseinheiten verpasst und sa\u00df zun\u00e4chst drau\u00dfen. Die Speldorfer spielten so gut, dass sich die Chancen zwangsl\u00e4ufig ergaben. Kelle vergab zun\u00e4chst selbst (47.) und war dann der Passgeber f\u00fcr Sturmpartner Krzysztof Benedyk. Viel Kritik musste sich der kopfballstarke Pole nach den letzten beiden schwachen Partien anh\u00f6ren. Diesmal wollte er dringend ein Tor erzielen, er wirkte enorm zielstrebig und engagiert. In der 71. Minute traf Benedyk nach einer Kelle-Ma\u00dfflanke zum 2:2. Die Speldorfer dr\u00fcckten weiter aufs Gaspedal. F\u00fcnf Minuten vor Schluss flankte Andreas Przybilla &#8211; und Benedyk k\u00f6pfte das 3:2. Und da lagen sich alle Speldorfer in den Armen.<\/p>\n<p>&#8222;Die erste H\u00e4lfte ging an ETB, die zweite an uns. Im Endeffekt war der Sieg nicht unverdient&#8220;, meinte VfB-Trainer Piero Lussu. Dieser Sieg gibt viel Selbstvertrauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 12. September 2005 berichtete ich f\u00fcr die WAZ\/NRZ M\u00fclheim \u00fcber das Fu\u00dfball-Oberligaspiel VfB Speldorf gegen Schwarz-Wei\u00df Essen (3:2). F\u00fcr den &#8222;Kicker&#8220; lieferte ich &#8211; telefonisch &#8211; das Spielschema mit der Wertung &#8222;beste Spieler&#8220;. 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