{"id":1082,"date":"2011-09-02T16:10:17","date_gmt":"2011-09-02T16:10:17","guid":{"rendered":"http:\/\/andreasernst.com\/?p=1082"},"modified":"2011-11-13T16:21:39","modified_gmt":"2011-11-13T16:21:39","slug":"27-januar-2010-6-urlaubstag-seattle-san-francisco","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/andreasernst.com\/?p=1082","title":{"rendered":"27. Januar 2010. 6. Urlaubstag. Seattle. San Francisco."},"content":{"rendered":"<p>Im Januar 2010 bereiste ich mit dem Rucksack die US-Westk\u00fcste und sah mir Seattle im pazifischen Nordwesten sowie San Francisco und Los Angeles in Kalifornien an. Traumhaft! Ein Tagebuch f\u00fchrte ich nicht &#8222;live&#8220;, sondern &#8222;nur&#8220; in einer Word-Datei. Deshalb sind diese Zeilen noch nirgendwo erschienen. Es war ein sehr intensiver zweieinhalbw\u00f6chiger Trip, da ich ohne meine Liebste, sondern ganz allein reisen musste und in dieser Zeit mein schwer kranker Onkel starb, 10.000 Kilometer entfernt.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Am 27. Januar 2011, meinem sechsten Reisetag, flog ich von Seattle nach San Francisco. Ich nannte diesen Eintrag &#8222;<strong><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">WITH OR WITHOUT FLOWERS IN MY HAIR&#8220;<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Meine Fresse schwitze ich. So habe ich zuletzt im Jahrhundert-Sommer geschwitzt, als ich bei 40 Grad das VfL-Spiel gegen den HSV gesehen habe. Hammerhart. Dass das wirklich so h\u00fcgelig ist in San Francisco. Ham-mer! Un-glaub-lich! Nein, ich singe noch nicht Scott McKenzie. Nicht heute. Ich will erz\u00e4hlen, wie die drei Kapitel meines heutigen Tages aussahen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><em><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Kapitel 1. Die letzten Momente in Seattle.<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/andreasernst.com\/wordpress\/WordpressLatest\/wp-content\/gallery\/reisen\/usa_homepage24_tag2andivorspaceneedle.jpg\" alt=\"usa_homepage24_tag2andivorspaceneedle\" \/><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Am fr\u00fchen Morgen verschwindet die Skyline Seattles im Nebel, als ich gegen halbzehn in der Link Light Rail Richtung SeaTac-Airport sitze, mich frage, ob ich alles eingepackt habe und sehr traurig bin. Eine freundliche Stimme (nicht so mechanisch wie bei uns) sagt die einzelnen Haltestellen an, ein zweites Mal geht es quer durch Downtown (mit den ersten f\u00fcnf Stationen kann ich nun sogar etwas anfangen) und dann durch Vororte wie &#8222;Mount Baker&#8220;, &#8222;Rainier Beach&#8220;, &#8222;Columbia City&#8220; und &#8222;Othello&#8220;. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Viel abgewinnen kann ich diesen Flecken zwischen Stra\u00dfenbahn und Freeway immer noch nicht, aber direkt an der A40 stehen ja auch nicht die sch\u00f6nsten H\u00e4user Essens. Nach der &#8222;Tukwila International Boulevard Station&#8220; sattele ich auf. &#8222;Next stop SeaTac-Airport&#8220;, sagt die junge Dame, &#8222;doors to my left.&#8220; Ich gestehe, ein bisschen nerv\u00f6s, ja sogar angespannt zu sein. Bin ich p\u00fcnktlich? Klappt alles mit dem Check-In? Was erwartet mich in San Francisco? Kann mich nicht erinnern, in Vietnam mit einem solchen Bauchgrummeln von Station zu Station gereist zu sein. Werd \u00e4lter, ich sag&#8217;s ja.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Aber alles passt wunderbar, die Kontrollen hier in Seattle sind so viel entspannter als in Frankfurt. Anderthalb Stunden vor der geplanten Abflugzeit sitze ich (jetzt gerade) am Gate N1, blicke in die Sonne auf das &#8222;Alaska Airlines&#8220;-Schild (Alaska!!). Und im TV pr\u00e4sentiert Steve Jobs auf CNN gerade das &#8222;ipad&#8220;, die n\u00e4chste Apple-Revolution. Wenn ich in f\u00fcnf Jahren noch einmal dieses Tagebuch durchlese, lache ich vermutlich dar\u00fcber und halte selbst ein solches Ding in der Hand, aber jetzt gerade ist&#8217;s eine gro\u00dfe Nummer. Bild.de schreibt seit Tagen dr\u00fcber, auch der Spiegel, wir und die anderen. Wie witzig, dass die Pr\u00e4sentation live in San Francisco stattfindet, die Stadt, in der ich in vier Stunden landen werde. H\u00e4tte ich ja fast noch arbeiten k\u00f6nnen, wenn ich das gewusst h\u00e4tte.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Duft von Burger King steigt mir in die Nase, als ich noch ein letztes Mal \u00fcber die Zeit hier in Seattle nachdenke. &#8222;Excellent&#8220; habe ich auf die obligatorische &#8222;How are you?&#8220;-Frage am Vormittag geantwortet. Die Liebste hat sehr gefehlt. H\u00e4tte ich etwas anders entscheiden sollen? Ein anderer Hotel-Standort vielleicht? Nein, ich denke nicht. F\u00fcr die Sehensw\u00fcrdigkeiten gibt es kaum einen besseren Ort, obwohl &#8211; keine Frage &#8211; es sehr schwierig ist, in einer solchen Hotelkette coole Leute kennenzulernen. Abends ist auch tote Hose und Einheimische halten sich an der Space Needle, in den Museen, in Downtown, am Pioneer Square oder an der Waterfront auch nicht wirklich auf. Aber ich wollte das alles sehen, habe das auch geschafft, bin viel gelaufen. Und zu einem kleinen Abstecher ins In-Viertel Capitol Hill <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">hat es ja doch gereicht. Als zuweilen schissiger Alleinreisender bin ich sowieso nicht wirklich der Partyg\u00e4nger. Typfrage.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der pazifische Nordwesten bietet so viele andere Typen als Florida. Hier ist es jung, mild und es gibt kein Disneyland, Springbreak in Fort Lauderdale oder die pralle Sonne in Miami Beach. In der Elliott Bay betr\u00e4gt die Wassertemperatur das ganze Jahr \u00fcber maximal zehn Grad. Baden ausgeschlossen. Witzig, dass ich urspr\u00fcnglich \u00fcberlegt habe, die zwei Wochen in Florida zu verbringen. Das w\u00e4re die falsche Entscheidung gewesen, definitiv. Seattle w\u00fcrde ich gern noch einmal wiedersehen. Vielleicht als Startpunkt einer Great-Lakes-Coast-to-Coast-Tour. Von Seattle dann nach Vancouver &#8211; und \u00fcber die Rockies, den Lake Winnipeg, Lake Erie, Lake Michigan, Chicago und die Niagara Falls nach Montreal. Gern w\u00e4re ich auch zu den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver gereist. Die beginnen ja schon in drei Wochen. Und Seattle r\u00fcstet sich ein bisschen. Die Stadt will auch ein paar Touristen abgreifen, da Vancouver genauso weit von Seattle entfernt ist wie Frankfurt vom Ruhrgebiet. Aber die Stadt putzt sich nicht etwa besonders heraus. Hat sie auch nicht n\u00f6tig. In der &#8222;Seattle Times&#8220; (die jeden Morgen &#8211; Luxus &#8211; an meiner T\u00fcrklinke hing) gab&#8217;s neulich einen Aufmacher, dass jeder Amerikaner seinen Reisepass mitnehmen muss, wenn er nach Kanada will. Mehr auch nicht.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Und jetzt werde ich vor dem Abflug meine Liebste anrufen, hab ich versprochen und will ich auch &#8211; und dann warten, bis die &#8222;Boarding Time&#8220; beginnt. Im Flieger schaue ich mir die San-Francisco-Unterlagen an. Am Airport bin ich dann wieder nerv\u00f6s, angespannt, bekomme Bauchgrummeln. Wie ist das Einreiseverfahren, wenn ein Inland-Flug hinter mir liegt? Kommt mein dicker Rucksack an? Wie lange dauert das alles? Wie komme ich zu meinem Hostel?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ach, das wird schon. Stelle gerade fest: &#8222;Werd \u00e4lter&#8220; trifft&#8217;s doch nicht so ganz. War&#8217;s einfach nur nicht mehr gew\u00f6hnt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><em><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Kapitel 2. Flug.<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">&#8222;Warten, bis die &#8222;Boarding Time&#8220; beginnt&#8220;, habe ich geschrieben. Und das war ein ziemlich langes Warten. Als ich mein Netbook gerade zugeklappt hatte, als ich gerade das erste Tages-Kapitel abgeschlossen hatte, meldete sich ein Mitarbeiter von &#8222;Alaska Airlines&#8220; und sagte irgendetwas (nicht verstanden, schlechte Soundanlage). Auf jeden Fall \u00e4nderte sich die &#8222;Boarding Time&#8220; von &#8222;11.50 am&#8220; auf &#8222;1.15 pm&#8220;. Super. Verlassen habe ich Seattle dann schlie\u00dflich um 14.15 Uhr, 20 Minuten sp\u00e4ter sollte der Flieger eigentlich landen. Auf Sitzplatz 24A verbringe ich nun die 90 Minuten bis zur Ankunft. Wir fliegen \u00fcber die komplette Westk\u00fcste, das Wetter ist nach wie vor blendend, fast die ganze Zeit gibt&#8217;s die perfekte wolkenlose Aussicht auf Berge, Wasser und W\u00fcste. Nur \u00fcber San Francisco Downtown liegt leider eine Wolkendecke, so dass ich auf einen Blick auf die Golden Gate Bridge noch bis morgen werde warten m\u00fcssen. Ziemlich genau 16 Uhr ist es, eine Stunde vor der D\u00e4mmerung, als ich erstmals in meinem Leben kalifornischen Boden betrete. Bis zur Gep\u00e4ckausgabe, der &#8222;Baggage Claim&#8220;, ist es nicht weit, mein Rucksack kommt auch ruck, zuck &#8211; da muss ich jetzt nur noch auf die Einreisekontrolle und den Zoll warten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Warten?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nein! Bei Inlandsfl\u00fcgen gibt es keine Kontrollen. Das ist mir neu. F\u00fcr Inlandsfl\u00fcge gibt es scheinbar ein Extraterminal. Du holst deine Tasche ab und gehst raus, ohne einmal deinen Reisepass zu zeigen. Krassomat. Muss schon sagen, dieser Flughafen ist &#8211; trotz seiner Gr\u00f6\u00dfe &#8211; perfekt organisiert. Zur Air-Train-Haltestelle geht&#8217;s drei Etagen nach oben, dann zwei Minuten bis zur Bahn-Haltestelle. Noch schnell 8,10 Dollar f\u00fcr eine Fahrt abdr\u00fccken (Meilen billiger als eine Taxifahrt) und rein ins BART.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nicht Simpson. BART gleich Bahn.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><em><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Kapitel 3. San Francisco.<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich merke schon jetzt, um 16.30 Uhr, dass ich heute nicht alt werde. Erstens werde ich erst eingecheckt haben, wenn es stockdunkel ist, zweitens war&#8217;s heute morgen fr\u00fch. Schade, weil meine Zeit hier begrenzt ist, aber gegen meinen K\u00f6rper gewinne ich nur selten. Nach der Abfahrt sehe ich aus dem Fenster, dass wir scheinbar durch South San Francisco d\u00fcsen. &#8222;The Industrial City&#8220; nennt sich dieser Stadtteil. Wir fahren noch an weniger perlenartigen Vororten wie &#8222;Daly City&#8220; vorbei und die finsteren Bahnh\u00f6fe machen eher Angst als Mut. Als es d\u00e4mmert, erreiche ich meine Zielstation &#8222;Powell Street Station&#8220; direkt am Union Square im Zentrum von Downtown. Wow.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">San Francisco. Flowers. Hair. Going. Direkt vor der Haltestelle hat eine Gang ihre Soundmachine aufgestellt und h\u00fcpft zu Hip-Hop-Beats. Eine Cable-Car hat gerade ihre End-Haltestelle erreicht. Ich bleibe stehen und staune.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Auch \u00fcber die Berge der Stadt. Dass San Francisco h\u00fcgelig ist, habe ich \u00fcberall gelesen. In jedem Reisef\u00fchrer steht das. Aber so h\u00fcgelig? Das ist dann doch etwas sehr hart! Ich sattele 20 Kilo auf meinen fast 32 Jahre alten R\u00fccken und laufe Block f\u00fcr Block ab. Das Stadtviertel &#8222;Union Square&#8220; grenzt an das zwielichtigste Nuttenviertel San Franciscos, &#8222;The Tenderloin&#8220;. Gerade in D\u00e4mmerung und Dunkelheit, sagt selbst der Lonely Planet, sollte jeder Tourist hier besonders achtsam sein. Bin ich auch.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ohne mich zu verlaufen und ohne ausgeraubt zu werden, klopfe ich in der Dunkelheit an die T\u00fcr des &#8222;Amsterdam Hostels&#8220;, wieder in einer Taylor Street. Ist so eine Lonely-Planet-Empfehlung. Auch f\u00fcr diese Entscheidung habe ich zu Hause ewig gebraucht. Wieder eine Kette &#8211; oder diesmal ein Hostel? Ich habe mich f\u00fcr die hippere Hostel-Gegend entschieden. Mal schauen, was hier so geht. Das Amsterdam Hostel hat jedenfalls, wie ich erfahre, eine K\u00fcche, ein TV-Raum, sogar einen &#8222;Movie Room&#8220;. Leider ist auch hier scheinbar nichts los. Ich h\u00f6re gar nichts, als ich mein Zimmer betrete.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Und staune, als ich es sehe. Eigentlich dachte ich an &#8222;Shared WC&#8220;, aber ich habe ein Riesenbett, TV, K\u00fchlschrank, Mikrowelle, Badezimmer, Toilette &#8211; f\u00fcr den gleichen Preis. Nebensaison, ich sag&#8217;s ja. Ich recke einmal kurz meine m\u00fcden Knochen und trockne meine verschwitzte Haut und breche &#8211; obwohl es schwer f\u00e4llt &#8211; noch einmal auf. Um am Geldautomaten erstmals ein paar Dollar zu ziehen, um ein bisschen was zu knabbern einzukaufen und um mich in der Union-Square-Gegend ein bisschen umzusehen. Naja, etwas essen muss ich auch noch. Eine amerikanische Pizza wird&#8217;s, wieder ist sie exzellent &#8211; hat aber viel Knoblauch geladen. W\u00e4hrend ich langsam St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck verdr\u00fccke, senden CNN, ABC und Fox &#8222;The State of the Union&#8220;, Pr\u00e4sident Obamas j\u00e4hrliche Ansprache im Kapitol an die amerikanische Bev\u00f6lkerung. Es ist seine erste. Egal, in welchen Laden ich schaue, ob in meinen eigenen oder die benachbarten. Hier interessiert sich niemand daf\u00fcr. Nur ich. Komisch.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Den Tag beende ich schon um kurz nach 20 Uhr. Nein, ich gehe nicht in den Movie Room, in den TV-Raum. Ich sinke auf mein Bett, schaue Obama zu Ende und dann Serena Williams im Halbfinale der Australian Open und schlafe.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Morgen sehe ich Golden Gate. Yeah!!!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Aber erst morgen. Heute bin ich noch without flowers in my hair.<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Januar 2010 bereiste ich mit dem Rucksack die US-Westk\u00fcste und sah mir Seattle im pazifischen Nordwesten sowie San Francisco und Los Angeles in Kalifornien an. Traumhaft! Ein Tagebuch f\u00fchrte ich nicht &#8222;live&#8220;, sondern &#8222;nur&#8220; in einer Word-Datei. 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